Die schönsten Restaurants auf den Maltese Islands

Ich hatte euch ja versprochen, dass die Malta-Serie noch weitergeht. Daher habe ich heute meine absoluten Restaurant-Empfehlungen auf Malta und Gozo für euch. Erster Tipp vorweg: Wenn ihr auf Malta was erleben, was sehen wollt, bucht in eurer Unterkunft nur Frühstück. Dann könnt ihr frisch gestärkt in den Tag starten und müsst nicht zu bestimmten Uhrzeiten wieder im Hotel sein, um dort zu essen. Es gibt auf Malta unzählige Möglichkeiten, gut und günstig zu Essen – und die Malteser können kochen!

Surfside in Sliema. Direkt an der Strandpromenade „Tower Road“ gelegen besticht dieses Lokal durch seine tolle Aussicht und außerdem als Sportsbar. Zuletzt waren wir ja während der EM auf der Insel und das Restaurant war jeden Abend brechend voll! Es gibt dort verdammt leckeres, mediterranes Essen: Pizza, Pasta, leckere Burger, aber auch typisch maltesische Gerichte, wie Kaninchen. Kleiner Tipp: Probiert das einheimische Bier Cisk – es schmeckt verdammt lecker!

il-Barri in Mġarr. Woran erkennt man gute Restaurants im Ausland? Richtig, die Einheimischen gehen gern dorthin. Das il-Barri ist ein kleiner Familienbetrieb, der vor allem typisch maltesische Küche anbietet. Ich habe dort maltesischen Wein probiert, halbtrocken und es war einer der besten Weine, die ich je getrunken habe! Außerdem kann ich die Pasta mit Rabbit Sauce (Spaghetti mit Kaninchen-Sauce) sehr empfehlen. Sie bietet eine Alternative dazu, direkt ein ganzes Kaninchen zu bestellen – und dennoch kann man so diese einheimische Spezialität probieren. Man bekommt hier qualitativ sehr gutes Essen zu sehr günstigen Preisen.

La Marina in Vittoriosa/Birġu.Die Trattoria la Marina ist direkt im Hafen der alten Stadt Vittoriosa (auf maltesisch Birġu) gelegen und bietet einen wunderschönen Blick auf die Yachten, die dort vor Anker liegen. Das Restaurant bietet sehr leckere Fischgerichte in gediegener Atmosphäre an, wir waren dort zum Mittagstisch. Die Qualität des Essens ist sehr gut und die Preise dafür okay. Besonders schön kann man das Essen mit einem Besuch im Malta Maritime Museum verbinden (dazu in einem anderen Beitrag mehr).

Churchill auf Gozo. Das Restaurant Churchill befindet sich direkt am Strand von Xlendi, unweit des Azure Window auf Gozo. Von der Terrasse aus hat man einen ungehinderten Blick auf’s Wasser und kann die schöne Natur Gozos genießen. Das Restaurant bietet, überraschenderweise, nicht ausschließlich englische Küche an, sondern auch viele gozitanische Spezialitäten. Die Karte ist sowohl auf englisch, als auch auf maltesisch, was auf Gozo durchaus üblich ist, auf Malta tatsächlich nicht so sehr. Auch hier kann ich die Pasta wieder sehr empfehlen, die Imqarrun il-Forn (ausgesprochen Imarun), also die gozitanischen Maccharoni al Forno mit Ricotta-Käse sind verdammt lecker gewesen.

Hard Rock Café in St. Julians. Das Restaurant liegt direkt im Partyviertel Paceville und ist daher der perfekte Ausgangspunkt für eine Partynacht. Für viele ist der Besuch eines Hard Rock Cafés ein absolutes Muss. Auch der Lieblingsmann und ich sind große Fans der Kette und des Konzepts. Im Hard Rock Café Malta sind wir nun schon zum zweiten Mal gewesen. Wir mögen die Atmosphäre der Restaurants, die Burger und es ist für uns einfach eine gewisse Tradition, dorthin zu gehen. (Auch wenn wir zugeben müssen, dass das nicht die besten Burger sind, die wir je gegessen haben…)

Bavarian Sausage auf Malta. Bereits bei unserem ersten Malta-Besuch haben wir den kleinen Bratwurst-Stand auf einem Fest entdeckt – und natürlich die leckeren Bratwürste gegessen. Inzwischen haben die Betreiber mehrere Wagen und einen festen Stand an der Triq ix-Xatt (The Strand, ausgesprochen Tri isch-Schatt) in Sliema. Dieses Jahr haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, den Stand (der aussieht wie ein Weißwurst-Topf) zu besuchen und leckere Bratwürste zu essen. Auch ein kühles Blondes (gern auch Weizen) durfte nicht fehlen. An dieser Stelle ganz liebe Grüße an Angelo, der uns mit Wurst und Bier versorgt hat (und mit Flachwitzen…)!

So, das waren sie, meine Restaurant-Empfehlungen für Malta und Gozo. Für weitere Vorschläge bin ich natürlich jederzeit offen.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Mal wieder etwas Musik

Ihr wisst ja, dass ich Musik liebe. Ich höre Musik praktisch immer. Unterwegs, zu Hause, im Urlaub. Und es gibt wenig Musik, die ich so richtig scheiße finde, dafür umso mehr, die ich ganz wundervoll finde. In letzter Zeit habe ich einiges an ganz tollen Künstlern und Bands entdeckt und diese (für mich) neuen Schätze möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten! Deshalb also hier, meine Neuentdeckungen im Bereich Musik:

FewJar. Zwei Jungs aus Berlin, die seit 2009 zusammen musizieren. Sie machen vielstilige Musik, mit komplexen Soundstrukturen aber eingängien Melodien – sie nennen das ganze Polygenre. (Quelle: https://www.youtube.com/user/Fewjar/about) Aufmerksam geworden bin ich auf Felix (Few) und Jako (Jar) durch ihre Single Polemonium und das Album AFewSides, das 2013 erschienen ist. Das Album habe ich mir dann natürlich sofort auf iTunes besorgt und höre es seitdem rauf und runter. Ich bin ein großer Fan der Musik und könnte spontan kein Lieblingslied auf der Platte benennen. Ist es S.P.A.M.? Oder Chalkbird? Oder Gluttony? Oder Risen to a flood? Keine Ahnung, sie sind alle großartig. Im Laufe dieses Jahres haben sie die EP Indigo veröffentlicht, die es unter anderem auch auf Deezer zu hören gibt. Dort höre ich mir die Scheibe derzeit an.
Am 27.10. soll das neue Album der Jungs erscheinen – ich bin schon sehr gespannt! LO, der einzige bisher veröffentlichte Track der Platte, ist schon wieder ganz hervorragend!

Tommy Blackout. Ein Rapper, der auch auf S.P.A.M. von FewJar dabei ist. Daher kenne ich ihn und seine Musik. Ich habe dann mal bei ihm reingehört – und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Eigentlich, muss ich gestehen, stehe ich nicht sonderlich auf Rap und Hip Hop. Aber es gibt Ausnahmen – Niklas a.k.a. Tommy Blackout gehört definitiv dazu. Ich möchte gar nicht zu viel vorab verraten, hört euch seine Mucke einfach mal an und bildet euch selbst ein Urteil. Er macht nicht nur allein Musik, genauso wenig wie die FewJar-Jungs. Auch mit dem Rapper miirtek hat er zusammen Musik gemacht, die man sich, meiner Ansicht nach, nicht entgehen lassen sollte.

Mhokomo. Das klingt erstmal merkwürdig, macht aber gleich Sinn: Das Jar von FewJar hat in den letzten Monaten an einem weiteren Projekt gearbeitet. Mit dem wundervollen André Moghimi hat er das Projekt Mhokomo gestartet. Die Platte der beiden, you’re here, ist vor kurzem erschienen und auch auf Deezer zu hören. Ich bin sehr begeistert von diesem Projekt und hoffe, in Zukunft noch mehr von diesem Duo zu hören.
Übrigens ist auch das Few von FewJar nich untätig gewesen – er arbeitet an einem Soloprojekt mit dem wunderbaren Namen DNZR (nach Denzer, Felix‘ Nachnamen), auf das wir sehr gespannt sein dürfen!

Tell You What Now. Abgekürzt TYWN, handelt es sich hier um eine Metal-Band, in der der Sänger des Tracks Polemonium (von FewJar, genau), Max Krüger alias Frodoapparat, singt. Erst am vergangenen Wochenende ist das neueste Musikvideo der Band, Painkiller, erschienen. Ich bin ein großer Fan, obwohl ich bisher leider noch überraschend wenig von TYWN gehört habe.

Was ich an diesen Künstlern, neben der Musik, ganz besonders toll finde, ist, dass sie ihre „Fans“, ihre Zuhörer, mitnehmen hinter die Kulissen. Sie gewähren Einblicke in die Dreharbeiten zu Musikvideos, in den Prozess des Songwriting und alles drumherum. FewJar zum Beispiel bedrucken ihren gesamten Merch selbst – auch dazu gibt es Videos. Und weil alle diese tollen Musiker auch auf YouTube aktiv sind, habe ich euch eine kleine Playlist mit meinen liebsten Tracks (die auch auf YouTube sind) zusammengestellt. Ihr könnt euch also HIER meine neuen Musik-Empfehlungen reinziehen:

So, und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei wärmstens der Zweitkanal der FewJar-Jungs ans Herz gelegt, Sorgenschall. Dort ist es zwar derzeit relativ still, aber sie haben in ihrem Format Nackenklatsch und Plattenhass (der Dank gebührt an dieser Stelle deChangeman) ihr eigenes Werk reviewed.

Ich weiß, das waren keine tiefschürfenden Analysen der Musik und der Texte dieser Künstler. Aber, und das sagen auch FewJar selbst, jeder soll in ihre Musik hineininterpretieren, was er oder sie für richtig erachtet. Deshalb werde ich mir an dieser Stelle nicht das Recht herausnehmen, ihre Musik für euch zu interpretieren. Ich selbst habe natürlich Lieder, die für mich die eine oder andere ganz bestimmte Bedeutung haben und ich hoffe, dass ihr in der Musik auch etwas derartiges findet. Aber ich stimme Jakob und Felix da zu: Jeder sollte für sich die Bedeutung finden.
Hört also einfach mal rein, schaut euch die Videos an und erzählt mir gerne, wie ihr die Musik findet.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Feminismus ≠ Männerhass

Ich bin eine Feministin.

Das klingt jetzt erstmal hart und viele erwarten wahrscheinlich, dass ich jetzt anfange, darüber zu lästern, wie Männer uns unterdrücken und dass wir Frauen ja sowieso die besseren Menschen sind. All denen, die das jetzt von mir erwarten, sei gesagt: Falsch gedacht. Von mir aus könnt ihr euch gleich verpissen. Denn nichts dergleichen wird im Folgenden kommen.
Ja, ich bin gegen die Pay Gap. Ja, ich finde es scheiße, dass es immer noch Länder gibt, in denen Frauen weder wählen dürfen, noch selbst entscheiden dürfen, was sie aus ihrem Leben machen wollen. Frauen sollten die Möglichkeit haben, genau das zu tun, was sie wollen. Ohne dass IRGENDJEMAND ihnen vorschreibt, was das ist oder wie sie es anzugehen haben.

So, jetzt, wo wir die Basics geklärt haben, gehen wir mal ein bisschen ins Detail. Ich finde nicht, dass Frauen nicht am Herd stehen sollten. Ich finde nicht, dass Frauen als Mütter nicht zu Hause bleiben sollten. Ich finde nicht, dass Frauen nicht putzen sollten.
Das widerspricht dem, was ich vorhin geschrieben habe, denkt ihr? Oh nein, tut es ganz und gar nicht. Der Teufel liegt im Detail. Ich finde nicht, dass Frauen vorgeschrieben werden sollte, was sie tun sollen. Wenn jetzt aber eine Frau daherkommt, die gerne kocht, warum sollte sie das nicht tun? Wenn eine Frau ganz in ihrer Mutterrolle aufgeht, warum sollte sie das nicht tun? Und genauso sollte sie, wenn sie Karriere machen möchte, die Möglichkeit haben, auch dies zu tun. Niemand sollte sie davon abhalten, den Chefsessel einer renommierten Firma zu bekleiden – wenn sie denn qualifiziert für den Job ist.

Und hier kommen wir zu meinem großen Problem mit dem Feminismus: Die Frauenquote. Versteht mich nicht falsch, ich finde durchaus, dass Frauen die gleichen Chancen auf einen Job haben sollten wie Männer. Aber ich finde nicht, dass ein Geschlecht nur aufgrund eines Chromosoms bevorzugt werden sollte – weder Männer, noch Frauen. Wenn die Frau besser für den Posten qualifiziert ist als der Mann – Congrats! Wenn es umgekehrt ist – Congrats! In meiner Vorstellung ist es genau so einfach. Ich spreche hier natürlich nicht nur von Schulnoten oder Abschlussnoten im Studium, sondern auch von Fähigkeiten wie Durchsetzungsvermögen, Gerechtigkeitssinn, Leistungsbereitschaft etc. Aber ich denke nicht, dass nur Männer diese Fähigkeiten in ausreichendem Maße mitbringen. Ich habe nun schon einige Chefs über mir gehabt und lasst euch sagen: Die Frauen waren da definitiv die Stärkeren mit mehr „Chef-Attitude“.

Aber genau das ist der Punkt: Wenn eine Frau für einen Job geeigneter ist als ein Mann, dann sollte sie ihn auch bekommen. Und sie sollte für die gleiche Arbeit nicht weniger bekommen, als ihr männlicher Kollege. Sie sollte nicht genötigt werden, etwas zu tun, was sie nicht will, sei es das „zu Hause bleiben und die Kinder hüten“ oder in einem Job arbeiten, der ihr überhaupt keinen Spaß macht. Und genau das sollte Männern auch zugestanden werden. Männer müssen nicht immer Jäger und Sammler sein. Sie können auch liebevolle Familienväter sein, die auf die Kinder aufpassen, während Mutti Karriere macht. Oder Mutti und Papi machen beide Karriere und teilen sich die Kindererziehung. Wie wäre denn das? Wirklich innovativ, oder?

Ich bin also für Gleichberechtigung. Und gegen Unterdrückung. Egal, wer unterdrückt wird. Sei es die Frau, der Mann, der Homosexuelle, die Transfrau, der Schwarzafrikaner, die Muslima, das dicke Mädchen, der kleine Junge, oder oder oder. Ich könnte noch ewig so weitermachen. Und wie ich bereits in früheren Beiträgen immer wieder klar gesagt habe: Jeder Mensch ist wundervoll, so wie er ist!

Eine kleine Anekdote an dieser Stelle: Wusstet ihr, dass Queen Elizabeth II. von England gelernte KFZ-Mechanikerin ist? Sie fährt für ihr Leben gern selbst Auto und kann es auch reparieren, wenn sie irgendwo liegen bleibt. Und trotzdem ist sie Mutter, Königin, immer adrett gekleidet und hat die besten Umgangsformen – das schließt sich also nicht aus.

Ich finde übrigens nicht, dass wir Frauen uns selbst unterdrücken, wenn wir als Mutter zu Hause bleiben oder gerne am Herd stehen. Solange dies unsere freie Entscheidung und unser freier Wille ist, machen wir tatsächlich alles richtig.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

 

Lieblinge im Juni/Juli: FoodFashionFun

So, ihr Lieben. Die letzten Monate vergingen (zumindest für mich) schneller als ich gucken konnte. Deshalb gibt es dieses Mal zwei Monate zusammengefasst! Der Juni und Juli, im Rückblick:

  1. Flitterwochen. Es war so schön, mit dem Lieblingsmann ein paar Tage wegzufahren, abzuschalten. Wir haben viele tolle Dinge gemacht und gesehen (keine Angst, die Malta-Serie ist in Arbeit) und hatten einfach auch Zeit für uns. Zeit, die wir nicht mit Arbeit, Uni, Familie, Freunden teilen mussten. Versteh mich nicht falsch, ich liebe meine Familien, meine Freunde und auch das, was ich tue – aber manchmal tut auch eine Auszeit ganz gut. Es war wirklich schön und wir möchten gern nochmal zurück! Sofort, bitte.
  2. Fewjar. Ein Duo, das ich durch YouTube kennen gelernt habe. Die beiden jungen Berliner machen zusammen Musik – Polygerne. Es ist wunderschöne Musik, das Album „Afewsides“ läuft bei mir auf Dauerschleife. Wer sie nicht kennt, sollte unbedingt bei YouTube mal reinschauen: Polemonium und S.p.a.m. sind meine absoluten Lieblingstracks derzeit!
  3. Nostalgie. Ich blicke im Moment ein bisschen häufiger zurück. Ich weiß ja, man soll im Hier und Jetzt leben und die Vergangenheit dort lassen, wo sie hingehört. Aber manchmal tut Nostalgie gut, wirkt beruhigend und ruft schöne Erinnerungen wach. Vor einigen Tagen waren der Lieblingsmann und ich auf dem 18. Geburtstag eines unserer ehemaligen Gruppenkinder. Die junge Dame kennen wir schon, seit sie ein ganz kleines Mädchen ist, ungefähr seit 10 Jahren. Wir waren damals Gruppenleiter bei den Wölflingen der DPSG (ja, Pfadfinder). Und jetzt ist sie volljährig und trinkt Sekt und Erdbeerbowle mit mir. Wie die Zeit vergeht. Falls du das hier liest: Ich hab‘ dich sehr lieb!😉
  4. Kochen. Ich koche in letzter Zeit sehr sehr gerne und verköstige dabei auch besonders gern meine Freunde. Ich liebe es ja bekanntlich sowieso, mit Freunden zusammenzusitzen und Zeit zu verbringen. Wir machen das viel zu selten, weil wir ja alle unterschiedliche Jobs und Arbeitszeiten und auch Verpflichtungen wie Uni haben. Deshalb genieße ich diese Zeit umso mehr. Und wenn man dann noch das Glück hat, Freundinnen zu haben, die gern backen, ist das eine echt Win-Win-Situation!

So, das war’s. Ich habe die letzten Monate vor allen Dingen genutzt, um Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich liebe. Jetzt stehen mir ein paar Wochen mit viel Arbeit und viel Unikram bevor. Doch dann geht es in den Master und, haha, ich werde noch weniger Zeit haben. Läuft bei mir!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Menschen

Nur manchmal, ganz selten, schleichen sich Menschen in dein Leben, die alles auf den Kopf stellen. Die dich so sehr verändern, dass du dir absolut sicher sein kannst, dass nichts mehr je wieder so sein wird wie vorher.

Halte diese Momente fest, denn sie sind wertvoll.

Die meisten Menschen, die du triffst, haben keinen großen Einfluss auf dich. Sie sind da, manchmal sind sie nett und dann verschwinden sie wieder irgendwo in der Versenkung. Manche bleiben kürzer, andere länger in deinem Leben… aber am Ende bleiben nur die, die alles verändert haben. Die, die deine ganze Welt zum schwanken gebracht haben, die dich irgendwo tief drinnen berührt haben, sodass sich nichts mehr so anfühlt wie vorher.

Malta – Tipps und Tricks

Wer nach Malta reist, sollte einige wichtige Dinge beachten. Da ich mich als Malta-Kennerin bezeichnen würde (Expertin ist vielleicht zu viel!), möchte ich heute meine Tipps und Tricks mit euch teilen!

  1. Einen Mietwagen nehmen. Mit einem Mietwagen seid ihr sehr viel unabhängiger als mit dem Bus oder zu Fuß. Malta ist nicht besonders groß, man kann bei einem 10-tägigen Trip locker die ganze Insel sehen (je nachdem, was man machen möchte). Auch die maltesische Insel Gozo (Maltas kleine Schwester) kann mit dem Mietwagen gut erkundet werden. Die meisten Mietwagen können auch problemlos über die Fähre mitgenommen werden. Um einen Mietwagen zu bekommen, solltet ihr euch am Flughafen in Luqa schlau machen. Die meisten Reiseveranstalter empfehlen die großen Ketten (Sixt, Europcar, Hertz, …), wir hatten unseren Wagen von „Thrifty“ und hatten keine Probleme.
    Achtung: Auf Malta ist Linksverkehr! Das heißt, dass das Lenkrad auf der falschen Seite ist und praktisch alles spiegelverkehrt passiert. Für manche mag das verwirrend sein. Wir waren zu zweit, so konnte ich den Lieblingsmann navigieren, das ging gut. Auch eine Karte oder ein Navi sind sehr hilfreich. Wichtig zu wissen ist, dass die Malteser sich nicht unbedingt an alle Verkehrsregeln halten und teilweise sehr rücksichtslos fahren. Wenn ihr euch das zutraut, ist ein Mietwagen das Beste, was ihr tun könnt.
  2. Nehmt Adapter mit! Auf Malta benötigt ihr die gleichen Adapter wie in England. Angeblich haben die meisten Hotels welche vorrätig, doch wir hatten da bisher auch schon Pech. Also solltet ihr die paar Euro investieren und euch im Elektrofachmarkt eures Vertrauens einen oder zwei Adapter kaufen und diese mitnehmen.
  3. Der heilige Sonntag. Wie wir bereits wissen, ist Malta vorrangig katholisch. Auf der Hauptinsel Malta sind 98% der Bevölkerung katholisch, auf der kleinen Schwesterninsel Gozo ganze 200% (sagt man scherzhaft). Auf Malta gibt es dementsprechend über 360 Kirchen (also für jeden Tag eine) und im Sommer findet jedes Wochenende in einem anderen Ort ein Fest zu Ehren des Dorfpatrons statt. Der Nachteil des Katholizismus: Am Sonntag kann man so gut wie nichts machen. Die meisten Museen und Geschäfte haben geschlossen. Stattdessen sind so gut wie alle Malteser an den wenigen Sandstränden und den felsigen Badebuchten zu finden, sodass man als Tourist kaum eine Chance hat, nach 10Uhr morgens noch einen Platz zu finden. Wenn ihr euch nicht damit anfreunden könnt, den Sonntag am Hotelpool oder wie Sardinen am Meer zu verbringen, solltet ihr euch vorher einen Plan machen, was ihr sonntags macht. Sonst langweilt ihr euch ganz gewaltig.
  4. Die Lage von Hotels. Sucht euch ein Hotel in einer für euren Wunschurlaub günstigen Lage. Hotels gibt es überall auf Malta und Gozo, sowie auch eines auf der kleinsten bewohnten Insel, Comino. Die verschiedenen Inseln und auf Malta und Gozo auch die verschiedenen Lagen, bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Hotels in Sliema oder Valletta zum Beispiel eignen sich gut als Ausgangspunkt für Sightseeing und Ausflüge. Hotels im Norden Maltas, z. B. in Mellieha oder Cirkewwa sind eher für ruhige Strandurlaube geeignet. Auf Gozo ist es ruhiger als auf Malta und das Resort auf Comino ist nur für Cluburlauber, die gerne in ihrer Hotelanlage bleiben sowie für den klassischen Honeymoon geeignet. Ihr müsst euch also fragen: Was will ich im Urlaub machen, wofür fahre ich weg? Und dann entscheiden, wo euer Hotel liegen soll. Der Lieblingsmann und ich fahren bspw. immer nach Sliema, da der Ort sehr zentral liegt und für Ausflüge besonders gut geeignet ist.
  5. Kauft euch einen Reiseführer. Ein Reiseführer, am besten mit Karte, der alle wichtigen Orte der Inseln auflistet, ist gerade für unerfahrenere Urlauber unerlässlich. Wir haben uns vor diesem Urlaub den Baedecker-Reiseführer gekauft und sind mit ihm sehr gut gefahren. Der Reiseführer bietet nützliche Tipps z. B. zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten und listet alle spannenden Städte Maltas und Gozos auf. So hat man als Urlauber immer einen Überblick, was man machen kann (und sollte).

Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks für den Malta-Urlaub? Dann lasst es mich wissen! Das war’s erstmal von meiner Seite, vielleicht fällt mir ja auch noch was ein, dann ergänze ich entsprechend.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Die Malta-Serie

Ihr Lieben, ich bin aus den Flitterwochen zurück!

Bereits am vergangenen Mittwoch sind wir aus unserem 10-tägigen Urlaub zurückgekehrt. In den folgenden Tagen (oder Wochen) möchte ich hier gern eine kleine Malta-Serie starten, zu den Themen: Malta Tipps und Tricks, Restaurant-Tipps auf Malta, wunderschöne Ausflugsziele in Malta sowie eine kleine Fotoserie (sobald wir die Fotos aus dem Urlaub gesichtet haben).
Falls ihr noch weitere Wünsche habt, lasst sie mich unbedingt wissen!

Heute gibt’s zunächst eine kleine Zusammenfassung unserer Reise. Am 19. Juni ging es morgens mit dem Flugzeug vom Flughafen Düsseldorf los. Airmalta (the airline of the maltese islands) fliegt mehrfach die Woche für günstiges Geld nonstop nach Luqa auf Malta. Flugzeit 2:50 Stunden. Dann gab’s Privattransfer ins ca. 13km entfernte Hotel in Sliema. Und Privat meinte dieses Mal auch privat: Der Lieblingsmann und ich sind alleine in einem Ford Transit befördert worden!😀

Unser Hotel war ein kleines 4-Sterne-Haus im Herzen Sliemas, mit Suiten. Wir hatten also ein großes Wohn-Esszimmer (mit Kühlschrank, Toaster, Mikrowelle) und ein Schlafzimmer mit Bad en suite. Auch das Bad war ordentlich ausgestattet mit Badewanne und Fenster. Die Betten waren nicht der Brüller, aber das Problem habe ich im Ausland meistens. Das Frühstücksbuffet war gut und reichhaltig, es gab (englisch angehaucht) Bacon, baked beans und Rührei, dazu Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Säfte, Obst und Müsli. Wir sind jeden Morgen satt geworden und das ist dabei doch die Hauptsache.
Wer den Namen des Hotels möchte, schreibe mir doch bitte privat oder hinterlasse einen Kommentar mit E-Mail-Adresse!:)

Am Montag haben wir uns einen Mietwagen genommen und damit die nächsten Tage die Insel erkundet. Wer gern im Urlaub 24/7 am Strand liegt, den muss ich enttäuschen: Malta bietet kaum Sandstrände. Wer hingegen Sightseeing machen möchte, Museen oder Kirchen besuchen will oder auch ein bisschen shoppen möchte, der ist auf Malta bestens aufgehoben! Was genau wir gemacht haben, erläutere ich in einem anderen Beitrag nochmal.

Wir hatten lediglich Frühstück gebucht, sodass wir zeitlich relativ unabhängig waren. Dennoch waren wir meistens abends gegen 17 oder 18Uhr nochmal im Hotel, um das Auto abzustellen, zu duschen und uns frisch zu machen. Denn gerade zum Abendessen kann man von Sliema aus auch locker zu Fuß gehen (oder mit dem Bus fahren). Sliema ist von der Lage her perfekt, da sehr zentral und dennoch an der Küste liegt. Man erreicht binnen kürzester Zeit Valletta (die Hauptstadt) per Fähre oder Bus und St. Julian’s (mit dem Vergnügungsviertel Paceville) per Bus oder zu Fuß.

Wettertechnisch ist Malta im Juni absolut zu empfehlen. Das erste Mal waren wir Ende August auf Malta – es war sehr heiß, sehr trocken und sehr schwül. Der August ist der letzte Monat vor der Regenzeit, also nicht so super. Dafür hatten wir diesen Urlaub einen Tag tatsächlich schlechtes Wetter. Und wenn ich schlecht sage, meine ich auch schlecht: Es gab Gewitter mit Starkregen! Das ist für Malta im Juni wirklich verrückt, hängt aber natürlich mit der globalen Erwärmung zusammen. Alle anderen Tage hatten wir Sonne und es war schön warm. Gerade gegen Ende des Urlaubs wurde es mit knapp über 30 Grad sehr heiß, ein Vorgeschmack auf den anstehenden Juli. Sonnencreme ist also für den Malta-Sommerurlaub unerlässlich, sonst gibt’s den schönsten Sonnenbrand.

An Kleidung bin ich den gesamten Urlaub in Shorts und Top herumgerannt – außer, als wir eine Kirche besucht haben. Da Malta sehr katholisch ist, müssen in Kirchen die Knie und Schultern bedeckt sein, das ist sehr wichtig. Ich hatte also eine 3/4-Hose dabei und ein Tuch, um es über meine Schultern zu legen. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da die maltesischen Kirchen wirklich wunderschön anzusehen sind! Einziges Manko: Kerzen klassisch anzünden kann man dort nicht. Alle Kirchen, die ich bisher besichtigt habe, hatten elektrische Kerzen. Das fand ich etwas schade, macht aber teilweise aus brandschutztechnischen Gründen Sinn, weshalb wir dieses Jahr auch eine Kerze „angezündet“ haben, indem wir Geld gespendet haben.

Am vergangenen Mittwoch ging’s dann wieder zurück: Zunächst Privat-Transfer in der schwarzen Mercedes C-Klasse (so VIP hab‘ ich mich echt noch nie gefühlt!), dann Rückflug mit airmalta. Rückkunft in Düsseldorf gegen 19Uhr, dann durften wir ewig und drei Tage auf unsere Koffer warten. Ehrlich, sie waren fast die letzten Koffer, die ankamen auf dem Band. Meine Schwiegermutti hat uns dann netter Weise vom Flughafen abgeholt. Jetzt sind wir wieder in der Realität. Am liebsten würden wir sofort wieder zurück, wir sind regelrecht wehmütig! Zum Glück haben wir ca. 2000 Fotos gemacht (mit Handys und Spiegelreflexkamera), die ihr hier und auf Instagram in den nächsten Wochen finden werdet.

Und der nächste Malta-Trip kommt mit Sicherheit!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Der Inhalt des Kulturbeutels

Der Kulturbeutel einer Frau ist ein absolutes Mysterium und gut behütetes Geheimnis. Doch heute möchte ich dieses letzte Geheimnis der Menschheit lüften und euch zeigen, was ich in meinen Kulturbeuteln (es sind zwei…) für zehn Tage Sommerurlaub so mit mir herumschleppe. Und es ist einiges! Nebenbei gibt’s vielleicht noch eins, zwei Tipps für das Packen und Bestücken des Beutels, denn ich habe einige gute Erfahrungen weiterzugeben!😉

Vorweg: Meine Sonnenschutzprodukte befinden sich natürlich auch im Kulturbeutel, aber auf die gehe ich hier nicht nochmal näher ein, das habe ich an dieser Stelle bereits getan. Also legen wir mal los!

Tipp Nr. 1: Macht euch Gedanken, was in eurem Kulturbeutel auslaufen kann. Wenn ihr, so wie ich, mehrere Taschen mitnehmt, besteht vielleicht die Möglichkeit, die Sachen so aufzuteilen, dass ihr eine Tasche nur mit den Dingen gefüllt habt, die auslaufen können und eine mit denen, bei denen dahingehend nix passieren kann.

Ich habe also zwei Taschen. Beide haben das gleiche Design, blau-weiß gestreift (wer hätte das bei mir nur vermutet…) und sind für günstiges Geld aus dem Primark. In der größeren Tasche befinden sich alle Pflege- und Kosmetikprodukte, die auslaufen können. In die kleine Tasche kommen die Utensilien und festen Produkte, die ich alle an einem Ort haben möchte. Fangen wir also mit dem Inhalt der größeren Tasche an!

Tipp Nr. 2: Bei der Planung des Kulturbeutels macht ihr euch am besten eine sinnvolle Reihenfolge. Ich gehe immer die Dinge der Reihe nach durch, wie ich sie benutze. Das heißt, zuerst Zähne putzen, waschen, duschen morgens. Dann alles was danach kommt. Und so weiter und so fort. Andere gehen von Kopf nach Fuß oder umgekehrt vor. Nehmt, was euch am besten liegt.

Der Inhalt von Tasche 1 (der größeren Tasche):

  • Zahnpasta
  • Gesichtswasser
  • bebe 3-in-1 Reinigungstücher
  • Tagescreme
  • Augencreme
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Conditioner
  • Peeling
  • Bodylotion
  • Deo
  • Augenbrauenpuder (Catrice eye brow-Set)
  • Augenbrauengel (essence lash & brow-Designer)
  • Concealer (Manhattan Wake-up)
  • Gesichtspuder (Catrice prime and fine)
  • Mascara (maybelline the Rocket Volum’Express)
  • 2 Lipliner (trend it up 020 und 040)
  • Lipgloss (Catrice Beautifying lip smoother in 030 Cake pop)
  • Nachtcreme
  • Sonnenschutz (wie gesagt)

Wie ihr seht, nehme ich relativ wenig Make-up mit. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich nicht vorhabe, mich im Urlaub großartig zu schminken. Das Wetter soll ganz gut werden und ich hoffe, einen schönen Urlaubs-Glow zu kriegen, sodass ich kein großartiges Make-up brauche. Ich habe also nur was für die Augenbrauen mit, einen Concealer (gegen Augenringe), Puder, um den Concealer zu setten, ein bisschen Mascara und ein bisschen was für farbige Lippen. Und selbst da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht schon zu viel ist!

Tipp Nr. 3: Man kann ja inzwischen fast alles in kleinen Reisegrößen kaufen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass diese teilweise relativ teuer im Verhältnis zum Originalprodukt sind. Wenn ich also sowieso die Originalgröße eines Produktes zu Hause habe, nutze ich lieber kleine Flaschen, in die ich dann das Produkt abfülle. Diese Fläschchen gibt es günstig im Drogeriemarkt oder auch bei Primark. Meist kommen die sogar noch mit einem durchsichtigen Zip-Beutel, der sich super für’s Handgepäck eignet!

Konkret habe ich Tipp 3 hier bei meinem Duschgel, Shampoo, Conditioner, dem Gesichtswasser und der Nachtcreme angewandt. Tages- und Augencreme kommen in meinem Fall schon in relativ kleinen Plastiktuben, deshalb fand ich das nicht nötig. Die Nachtcreme ist allerdings in einem Glastiegel (Achtung, Bruchgefahr!), deshalb habe ich etwas in einen Plastiktiegel abgefüllt. Das Peeling und die Bodylotion hätte ich auch abgefüllt, aber ich habe sie in diesem Fall in kleinen Reisegrößen letztes Jahr im London-Urlaub gekauft. Deshalb war das nicht nötig.

Tipp Nr.4: Ich klebe Flaschen und Tiegel ganz oft mit Klebeband (auch bekannt als Tesafilm) zu. Manche nehmen dafür auch Frischhaltefolie, aber ich HASSE Frischhaltefolie. Tesa nimmt wenig Platz weg, sodass ich eine Rolle auch mit in den Urlaub nehmen kann, für den Rückweg. So verringere ich die Auslaufgefahr noch mehr. Manch‘ einer mag das für paranoid halten und vielleicht bin ich auch paranoid. Aber ich brauche die Sicherheit, dass meine Sachen heil im Urlaub ankommen.

Der Inhalt von Tasche 2:

  • Zahnbürste
  • Wattepads
  • Wattestäbchen
  • Bürste
  • Augenbrauenbürstchen mit -pinsel
  • Puderpinsel
  • Wimpernzange
  • Nagelfeile
  • Haarspray

Tipp Nr. 5: Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Wattestäbchen packe ich immer in kleine, durchsichtige Täschchen (die, die man bekommt, wenn man beim Drogeriemarkt einen Pinsel kauft, eignen sich sehr gut!), damit ich direkt alle an einem Platz habe und sie nicht überall rumfliegen und ich, wenn ich eines brauche, wieder keins finde.

Meine Zahnbürste kommt einfach in einen kleinen Gefrierbeutel, weil wir keine fancy Hüllen für unsere Zahnbürsten haben.

Tipp Nr.6: Der Urlaub ist eine super Gelegenheit, eine frische Zahnbürste zu benutzen! Wir wechseln unsere Zahnbürsten viel zu selten, da kommt der Urlaub wie gerufen. Zweiter Vorteil: Ihr könnt die alte Zahnbürste am Morgen der Abfahrt bzw. des Abflugs noch benutzen und habt schon die frische mit, sodass ihr die alte nicht morgens in aller Hektik in den Koffer werfen müsst! (Okay, ich muss das zwar mit der Tagescreme machen, aber irgendwas ist ja immer).

Auf Trockenshampoo habe ich bewusst verzichtet, weil ich mir wahrscheinlich sowieso jeden Tag die Haare (zumindest mit Wasser) waschen werde. Schweiß, Sonnenschutz, Seeluft, das alles ist nicht gut für die Haare. Deshalb macht Trockenshampoo absolut keinen Sinn.
Ich nehme übrigens auch keinen Nagellack mit, weil ich im Urlaub immer zu faul bin, Nagellack zu benutzen. Ich werde mir am Tag vor dem Abflug die Nägel stutzen und einen pflegenden Klarlack benutzen, das reicht mir für 10 Tage dicke.
Welche Produkte ihr am Ende mitnehmt, hängt natürlich davon ab, was ihr gerne benutzt, wohin ihr fahrt, welche Ansprüche ihr habt, wie viel Make-up ihr gerne benutzt und wie viel Haarstyling ihr im Urlaub macht. Ich werde keine riesigen Hochsteckfrisuren machen, daher brauche ich zum Beispiel keinen Toupierkamm. Ich werde einige Haargummis und Haarnadeln mitnehmen, auch diese kommen in ein kleines Täschchen (s. Tipp 5), ich werde sie aber wohl nicht in den Kulturbeutel packen (der Grund: Platzmangel). Auch eine Pinzette kommt mit, aber im Erste-Hilfe-Täschchen.

Das war also der Inhalt meines Kulturbeutels, mit ein paar Tipps zum Packen desselbigen. Ich freue mich schon sehr auf den Urlaub (wie man vielleicht merkt) und habe innerlich schon gepackt. Ich hoffe nur, dass alles in meinen kleinen Koffer passt… Ach, wird schon!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Sonnenschutz im Urlaub

Ich finde Sonnenschutz extrem wichtig. Ich habe extrem helle Haut und neige im Sommer sowohl zu Sommersprossen als auch zu Sonnenbrand. Deshalb brauche ich für den Urlaub immer einen guten Sonnenschutz. Und mit gut meine ich hoch.

Eine kurze Anekdote: Ich war 2011 mit dem Lieblingsmann schon einmal auf Malta. Auch für 10 Tage, allerdings Ende August. Und bereits am zweiten Tag habe ich mir auf den Schultern einen dermaßen schlimmen Sonnenbrand geholt, dass ich den Rest der Urlaubs
a) nur auf dem Bauch schlafen konnte,
b) Hilfe beim Anziehen brauchte und
c) jeden Tag einige Tabletten ibuprofen nehmen musste.
Ibuprofen deshalb, weil es entzündungshemmend wirkt und ein Sonnenbrand eine schlimme Entzündung der Haut ist. Zusammen mit kühlenden Cremes hat das wirklich geholfen.

Damit das nicht wieder passiert, habe ich mir im Drogeriemarkt meines Vertrauens einige Sonnenschutzprodukte gekauft. Ich bin ja eigentlich ein Freund davon, Beautyprodukte abgefüllt in kleinen Flaschen in den Urlaub mitzunehmen, aber bei Sonnenschutz mache ich da eine Ausnahme – ich will nämlich nicht mitten im Urlaub keinen Sonnenschutz mehr haben. Und ja, ich weiß, dass man auch auf Malta Sonnencreme und so weiter bekommt, aber ich möchte einfach kein Risiko eingehen. Jeder Sonnenbrand steigert ja auch das Hautkrebsrisiko. Also gibt es von allen Dingen Full Size-Größen. Von Sonnencreme und After Sun-Lotion habe ich sogar je zwei Flaschen geholt, damit der Lieblingsmann seine eigenen hat.
Ich habe die Eigenmarken-Produkte von dm gekauft, für den Körper Sundance und für die Haare balea professional. Im Folgenden will ich auf die einzelnen Produkte näher eingehen.

Für den Körper habe ich gekauft: Die Sundance Sonnenmilch in LSF 30 (HOCH). Das war der höchste Sonnenschutz, den es für den Körper beim Drogeriemarkt meines Vertrauens gab. Er ist wasserfest, bietet UVA- und UVB-Schutz und spendet (angeblich) 24 Stunden Feuchtigkeit. Die Flasche enthält 200ml und wie gesagt, der Lieblingsmann hat davon auch eine Flasche bekommen. Da man diese Produkt aber nicht unbedingt im Gesicht anwenden soll habe ich dafür ein extra Produkt gekauft: Die Sundance Sonnencreme in LSF 50 (HOCH) – ideal für’s Gesicht. Auch sie ist wasserfest und bietet UVA- und UVB-Schutz. Außerdem ist sie nicht fettend. Diese Tube enthält 100ml, davon reicht vermutlich eine, weil der Lieblingsmann das in der Regel nicht so genau nimmt (Mann eben). Dann habe ich noch ein Après-Spray gekauft. Es gab beim Drogeriemarkt meines Vertrauens auch Duschgel und Shampoo und Conditioner mit After-Sun-Effekt, aber diese Produkte habe ich nicht gekauft. Das hat einfach damit zu tun, dass ich, vor allem für die Haare, auf meine Pflegeserie zurückgreifen werde, weil meine Haare etwas schwierig sind und ich keine Experimente machen will. Außerdem ist mir eine After-Sun-Dusche nicht so wichtig, Duschgel habe ich genug zu Hause. Das Sundance Après Spray mit Insektenschutz soll hautberuhigend wirken, dank Aloe Vera und Panthenol und außerdem „mit der Kompetenz von S-quito free“ (Zitat Flaschendeckel) gegen Mücken und ähnliche Insekten wirken. Und das fand ich so cool, dass ich davon auch zwei 100ml-Flaschen mitgenommen habe. Zu guter Letzt habe ich für den Körper noch den Sundance Lippenbalsam in LSF 50 (HOCH) gekauft. Er soll nicht fettend sein. Dieses Produkt ist das einzige, das ich auch schon ausprobiert habe und ich kann sagen, dass er sehr angenehm auf den Lippen ist und eine relativ feste Konsistenz hat. Ich werde allerdings meinen blistex classic auch noch mit in den Urlaub nehmen, da ich den für abends einfach noch ein bisschen reichhaltiger finde.
Hat jemand einen Tipp für eine gute After-Sun-Pflege für’s Gesicht? Bisher ist der Plan, dass ich einfach meine normale Tages- bzw. Nachtcreme dafür nehme.

Für die Haare habe ich zwei Produkte gekauft. Zum einen das balea professional Sonnenschutz-Spray für alle Haartypen. Es soll das Haar vor UV-Schäden schützen und die Haare vor dem Austrocknen bewahren. Es ist kein direkter LSF angegeben, aber ich denke, dieses Spray ist immer noch besser als gar kein Schutz. Die Flasche enthält 150ml, wahrscheinlich komme ich damit auch über den Urlaub hinaus noch aus. Außerdem habe ich zwei Packungen der balea professional After Sun-Intensivkur mitgenommen. Ich benutze regelmäßig die Kur für coloriertes Haar aus dieser Serie und hoffe, dass die Kur sehr feuchtigkeitsspendend ist. Wie alle meine Haarpflege-Produkte ist sie ohne Silikone und eine Packung reicht bei mir für 2 bis 3 Anwendungen.

Falls euch interessiert, was ich sonst noch so in meinem Kulturbeutel dabei habe (Spoiler: Eine separate Schminkrasche gibt es nicht!), dann freut euch, der Beitrag ist auch schon in the making.

Ein Hinweis noch zum Schluss: Es bringt nichts, aber auch gar nichts, Sonnenschutz den Tag über nachzuschmieren. Denn der LSF multipliziert sich praktisch mit eurer Eigenschutzzeit. Bei Hauttyp 1 (wie ich) liegt diese bei etwa 4 bis 5 Minuten. Eine Creme mit LSF 30 wird also mit 5 multipliziert, was einen Schutz von 150 Minuten, also etwa 2 1/2 Stunden macht. Nach dieser Zeit ist euer Eigenschutz bei null angekommen. Wenn ihr jetzt nachschmiert, beträgt euer Schutz 30 mal null Minuten… Was das ergibt, könnt ihr euch selbst ausrechnen. Ihr müsst eure Haut also nach der Schutzzeit mechanisch gegen die Sonne schützen, zum Beispiel indem ihr euch eine Weile drinnen aufhaltet. So hat der Körper Zeit sich zu regenerieren.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!