Die Suche nach der Hochzeitslocation

… oder die unendliche Geschichte.

Wo feiert man im Ruhrgebiet eine Hochzeit? Die einschlägigen Hochzeitsratgeber (und glaubt mir, davon hab ich viele verschlungen) raten einem, dass die Location für die Feier nicht mehr als 20 Autominuten von dem Ort der Trauung, also Standesamt, Kirche etc. (in unserem Fall Kirche) entfernt sein sollte.
So weit, so gut.
Dann gab’s da noch meine persönlichen Kriterien: Wir sind ca. 60 Personen, möchten am liebsten runde Tische, ein Buffet und ein Farbschema mit grün.
Die erste Suche? Google. Natürlich, ist ja auch so schön einfach, Hochzeitslocation Essen eingetippt (Essen, die Stadt im Ruhrgebiet, dort feiern wir, nicht Essen, die Tätigkeit, obwohl die auch wichtig ist), und – zack – 23.000 Websites, ca.
Also erstmal ausgesiebt, eine Liste gemacht mit möglichen Locations. Name, Adresse, Kontaktdaten, Möglichkeiten, evtl Online-Infomaterial.
Dann allen Locations, die in der engeren Wahl waren (sechs Stück an der Zahl) eine Mail geschrieben:

Hallo, wir denken eventuell darüber nach unsere Hochzeit im April 2016 bei Ihnen zu feiern und würden uns gern mal die Räumlichkeiten ansehen!

Die ersten Locations sind bereits nach dieser Mail rausgeflogen. Eine, weil zu teuer (allein 1.550€ Saalmiete + Catering!), die andere, weil keine Antwort kam.
Zwei haben mir vorab Hochzeitsmappen gemailt. Eine viel zu unübersichtlich, da bekam ich sofort das Gefühl von versteckten Kosten, also auch nix. Blieben drei Locations, die wir uns angesehen haben, zwei Hotels, ein Restaurant.

Das erste Hotel: Absolut nicht unser Geschmack. Zu klein, der Boden mit hässlichen Fliesen, runde Tische kosten 15€ extra pro Tisch. Außerdem hatten wir beide das Gefühl, einfach abgefertigt zu werden.
Das Restaurant: Süß, urig. Obergeschoss mit Balken und Dachterasse, ABER keine runden Tische. Nettes Personal, aber trotz Besuch und Interesse keine Hochzeitsmappe oder anderes Informationsmaterial. In der engeren Wahl.

Das zweite Hotel: PERFEKT! Wirklich, wir kamen an und sahen es nur von außen und waren begeistert. Direkt am Baldeneysee gelegen, der Festsaal mit Blick auf den See. Wir kamen rein und wurden direkt freundlich empfangen und herum geführt. Alles wurde erklärt, verschiedene Möglichkeiten und Kapazitäten aufgezählt, mehrere Räume gezeigt und versichert, dass wir uns, falls wir uns für die Location entscheiden, noch mindestens drei bis vier Mal treffen vorher um alle Details abzusprechen.
Und das Beste: Das Hochzeitspaar (also wir!!) darf die Hochzeitsnacht als Geschenk des Hauses im Hotel verbringen.
Das Hotel haben wir uns optionieren lassen. Wenn man diese Möglichkeit hat, sollte man sie unbedingt wahrnehmen, gerade wenn man am Wochenende heiratet, damit man auf der sicheren Seite ist. Bis zum 24. Mai können wir jetzt also mit unserem Pfarrer (siehe mein letzter Hochzeitspost!) den Termin in der Kirche fix machen und dann dem Hotel Bescheid geben.

Ein Meilenstein ist geschafft!
Hat ja auch lange genug gedauert.
In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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