Ruhrpottperle, die Backfee

Ich habe eine neue Kategorie auf dem Blog ins Leben gerufen: Food! Ich liebe Essen. Logisch. Eh klar. Aber ich liebe es auch, zu kochen und zu backen. Ich komme leider nur viel zu selten dazu. Aber an so einem langen Wochenende wie diesem hier (Samstag, Sonntag, Montag und den halben Dienstag frei…), kann ich meiner Leidenschaft in der Küche endlich mal wieder frönen!
Und weil außerdem der Lieblingsmann an diesem Wochenende nicht da ist, dachte ich mir, ich überrasche ihn mit einem – tadaaaa – Marmorkuchen! Keine große Haute cuisine, kein raffiniertes, kompliziertes Rezept, aber gutes Backwerk – wie bei Muttern. Und dazu habe ich euch heute in die Küche mitgenommen.

Man braucht:
250g Margarine (oder Butter)
250g Zucker
250g Mehl
5 Eier
1 TL Vanille-Zucker
1/2 TL Backpulver
3 EL Kakao

Zuerst werden Zucker und Vanille-Zucker, sowie Mehl und Backpulver vermischt. Dann kommen die Margarine und die Eier zur Zucker-Vanille-Zucker-Mischung und alles wird gut mit dem Handrührgerät, der Küchenmaschine oder dem Schneebesen verrührt. Zuletzt wird die Mehl-Backpulvermischung dazugegeben und zu einem glatten Teig verrührt.
In eine gefettete Backform eurer Wahl gebt ihr nun eine Hälfte des Teigs – unter die andere muss ja schließlich noch das Kakaopulver gerührt werden! Danach wird die zweite Teighälfte darüber gegeben und mit einer Gabel grob vermischt. So entsteht die Marmorierung.
Das Ganze wird dann bei 180° Umluft auf dem untersten Einschub für etwa 60 Minuten gebacken. Macht im Zweifel ruhig die Stäbchenprobe (Holzstäbchen in den Kuchen, wenn kein Teig am Stäbchen hängen bleibt, ist der Kuchen fertig). Falls der Kuchen oben zu dunkel aber in der Mitte noch nicht durch ist, könnt ihr auch ein bisschen Alufolie über den Kuchen legen!

Und dann: Abkühlen lassen und guten Hunger! Der Kuchen schmeckt so schon fantastisch, aber wenn ihr mögt, könnt ihr ihn mit Kuvertüre verzieren. So wird er noch schokoladiger. Wir essen ihn am liebsten mit einem großen Klecks Schlagsahne.
Der Lieblingsmann hat sich über seinen Lieblingskuchen übrigens tierisch gefreut, vor allem weil der Geruch nach Gebackenem schon in der ganzen Wohnung (und auch im Hausflur) verteilt war.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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