Teatime: Mädelstag

Ist das nicht schön? Man steht an einem Samstag besonders früh auf, um bereits mittags loszudüsen zu einer Freundin. Dort gibt es lecker Mittagessen, Nachtisch und noch eine weitere Freundin. Man trinkt Tee, isst Kuchen oder Kekse und redet über Gott und die Welt. Und über die bevorstehende Hochzeit, in nicht einmal zweieinhalb Monaten ist es so weit. Da will der perfekte Look für die Nägel besprochen werden, die Frisur für die Trauzeugin geübt werden und der Termin für’s Kleidershopping ausgemacht werden.

Ich habe am vergangenen Samstag so viel Spaß mit meinen Mädels gehabt, wie schon lange nicht mehr. Wir haben über die Musik für meine kirchliche Trauung gesprochen, weil meine Brautjungfer in der Band singt, wir haben mir die Nägel lackiert, weil meine Trauzeugin sich bereit erklärt hat, sich darum zu kümmern; und, was noch viel wichtiger ist: Wir haben über alles Mögliche gequatscht. Über Jungs, über andere Mädels, über Arbeit, Studium, Freizeit und so weiter und so fort.

Da wir alle drei in unterschiedlichen beruflichen Situationen stecken und auch noch in drei verschiedenen Städten wohnen (im Ruhrgebiet kein Drama, aber dennoch), klappen solche Mädelstage leider nicht so oft, wie wir es uns vielleicht wünschen würden. Aber wir geben uns Mühe, denn wenn wir uns treffen, ist es immer wunderbar.
Da werden dann die alten Geschichten ausgepackt, Pläne für die Zukunft geschmiedet und ganz geheime Geheimnisse erzählt. Denn eins ist bei diesen Treffen Pflicht: Was besprochen wird, bleibt, sofern nicht anders geplant, unter uns. Das geht niemanden was an, auch die Männer nicht.

Apropos Männer: Wir sind alle drei in festen Beziehungen. Und so gern wir mit den Männern unterwegs sind (das machen wir zum Glück auch demnächst wieder), so gern sind wir aber auch manchmal unter uns. Da können wir dann Mädchen sein, über Schminke reden und auch über Dinge, die die Männer eher eklig finden. Und das tut so gut!

Ich schreibe all dies, obwohl ich früher immer der Meinung war, ich komme mit Männern besser klar als mit Frauen. Aber, liebe Ladies, lasst euch eins gesagt sein: Die eine oder andere beste Freundin, die auch tatsächlich weiblich ist, tut uns allen ganz gut. Sie versteht uns, sie kennt unsere Probleme, weil sie sie aller Wahrscheinlichkeit nach selber schon einmal hatte, sie nimmt uns so, wie wir sind. Für so ein Treffen muss man sich nicht aufstylen, es sei denn, man will es selbst so.
Ich liebe diese Treffen mit meinen Mädels, weil sie so entspannend sind, so lustig und man so einen Moment den grauen Alltag vergessen kann, weil alles ein bisschen rosiger aussieht.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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