Juchu, wir haben einen Trauspruch!

Am vergangenen Wochenende haben der Lieblingsmann und ich die Messe bzw. den Wortgottesdienst geplant.
Falls ich es noch nicht erwähnt hatte, wir heiraten kirchlich und zwar ökumenisch. Das heißt, dass ein katholischer Pfarrer den Wortgottesdienst leitet und ein evangelischer Pastor dabei ist. Der Lieblingsmann ist nämlich katholisch und ich bin evangelisch. Und obwohl wir beide nicht die größten Kirchgänger auf der Welt sind, ist es uns schon wichtig, kirchlich zu heiraten (Segen Gottes, Sakrament der Ehe, heiliger Bund und so…).

Bereits als wir im Pfarramt waren und den Termin gemacht haben, haben wir von der netten Frau dort ein Heft bekommen, mit Texten und Trausprüchen, um uns bei der Planung zu helfen.

Wir haben uns also zusammengesetzt und mit dem Halleluja (Liederbuch des Bistums Essen) Lieder ausgesucht. Meine Brautjungfer, die ja auch in der Kirchenband singt, hat uns schon Vorschläge gemacht und uns einen Ablauf einer ökumenischen Trauung rausgesucht. Wir sind also die Messe durchgegangen, vom Einzug über die Lesung, die Trauung bis hin zum Auszug und haben uns überlegt, welche Lieder wir zu welchem Anlass singen möchten (oder gesungen bekommen möchten).
Dabei muss man nicht nur Lieder aussuchen, sondern auch ’n Text für die Lesung, ein Evangelium, einen Trauspruch und Fürbitten. Also schon ’ne ganze Menge. Wenn man aber so ein harmonisches Paar ist, wie wir (hust, hust), dann findet man ganz schnell Texte für alle Anlässe – und sogar ein paar mehr. Die Lieder waren eher unser Problem. Wir können uns bis heute nicht auf einzelne Lieder einigen und wir hoffen jetzt, dass die Pastoren uns dabei helfen können, wenn wir das Traugespräch haben.

Apropos, für das Traugespräch brauchte ich übrigens eine Taufbescheinigung aus meiner Taufgemeinde. Die vom Lieblingsmann hat der Pfarrer, weil wir in seiner Taufgemeinde heiraten. Außerdem brauchen wir für’s Traugespräch eine Bestätigung vom Standesamt, dass die Eheschließung angemeldet ist (für die kirchliche Trauung dann die Heiratsurkunde) und unsere Personalausweise. Wahrscheinlich brauche ich später auch noch einen Ledigennachweis aus dem Einwohnermeldeamt, eben weil ich nicht katholisch und nicht in der Gemeinde beheimatet bin, in der wir heiraten wollen.

Man kann übrigens auch entscheiden, ob Freunde und Verwandte zum Beispiel die Lesung, das Evangelium oder die Fürbitten vortragen sollen. Bei den Fürbitten sind wir uns da hundertprozentig sicher, bei den anderen beiden Sachen haben wir uns noch nicht entschieden, wie’s sein soll. Wir sind sehr entscheidungsfreudig, ich weiß.

Ach ja, und falls ihr jetzt noch neugierig seid, was unser Trauspruch denn tatsächlich ist: Er ist aus dem Buch Rut 1,16. 😉

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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