Die Malta-Serie

Ihr Lieben, ich bin aus den Flitterwochen zurück!

Bereits am vergangenen Mittwoch sind wir aus unserem 10-tägigen Urlaub zurückgekehrt. In den folgenden Tagen (oder Wochen) möchte ich hier gern eine kleine Malta-Serie starten, zu den Themen: Malta Tipps und Tricks, Restaurant-Tipps auf Malta, wunderschöne Ausflugsziele in Malta sowie eine kleine Fotoserie (sobald wir die Fotos aus dem Urlaub gesichtet haben).
Falls ihr noch weitere Wünsche habt, lasst sie mich unbedingt wissen!

Heute gibt’s zunächst eine kleine Zusammenfassung unserer Reise. Am 19. Juni ging es morgens mit dem Flugzeug vom Flughafen Düsseldorf los. Airmalta (the airline of the maltese islands) fliegt mehrfach die Woche für günstiges Geld nonstop nach Luqa auf Malta. Flugzeit 2:50 Stunden. Dann gab’s Privattransfer ins ca. 13km entfernte Hotel in Sliema. Und Privat meinte dieses Mal auch privat: Der Lieblingsmann und ich sind alleine in einem Ford Transit befördert worden! 😀

Unser Hotel war ein kleines 4-Sterne-Haus im Herzen Sliemas, mit Suiten. Wir hatten also ein großes Wohn-Esszimmer (mit Kühlschrank, Toaster, Mikrowelle) und ein Schlafzimmer mit Bad en suite. Auch das Bad war ordentlich ausgestattet mit Badewanne und Fenster. Die Betten waren nicht der Brüller, aber das Problem habe ich im Ausland meistens. Das Frühstücksbuffet war gut und reichhaltig, es gab (englisch angehaucht) Bacon, baked beans und Rührei, dazu Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Säfte, Obst und Müsli. Wir sind jeden Morgen satt geworden und das ist dabei doch die Hauptsache.
Wer den Namen des Hotels möchte, schreibe mir doch bitte privat oder hinterlasse einen Kommentar mit E-Mail-Adresse! 🙂

Am Montag haben wir uns einen Mietwagen genommen und damit die nächsten Tage die Insel erkundet. Wer gern im Urlaub 24/7 am Strand liegt, den muss ich enttäuschen: Malta bietet kaum Sandstrände. Wer hingegen Sightseeing machen möchte, Museen oder Kirchen besuchen will oder auch ein bisschen shoppen möchte, der ist auf Malta bestens aufgehoben! Was genau wir gemacht haben, erläutere ich in einem anderen Beitrag nochmal.

Wir hatten lediglich Frühstück gebucht, sodass wir zeitlich relativ unabhängig waren. Dennoch waren wir meistens abends gegen 17 oder 18Uhr nochmal im Hotel, um das Auto abzustellen, zu duschen und uns frisch zu machen. Denn gerade zum Abendessen kann man von Sliema aus auch locker zu Fuß gehen (oder mit dem Bus fahren). Sliema ist von der Lage her perfekt, da sehr zentral und dennoch an der Küste liegt. Man erreicht binnen kürzester Zeit Valletta (die Hauptstadt) per Fähre oder Bus und St. Julian’s (mit dem Vergnügungsviertel Paceville) per Bus oder zu Fuß.

Wettertechnisch ist Malta im Juni absolut zu empfehlen. Das erste Mal waren wir Ende August auf Malta – es war sehr heiß, sehr trocken und sehr schwül. Der August ist der letzte Monat vor der Regenzeit, also nicht so super. Dafür hatten wir diesen Urlaub einen Tag tatsächlich schlechtes Wetter. Und wenn ich schlecht sage, meine ich auch schlecht: Es gab Gewitter mit Starkregen! Das ist für Malta im Juni wirklich verrückt, hängt aber natürlich mit der globalen Erwärmung zusammen. Alle anderen Tage hatten wir Sonne und es war schön warm. Gerade gegen Ende des Urlaubs wurde es mit knapp über 30 Grad sehr heiß, ein Vorgeschmack auf den anstehenden Juli. Sonnencreme ist also für den Malta-Sommerurlaub unerlässlich, sonst gibt’s den schönsten Sonnenbrand.

An Kleidung bin ich den gesamten Urlaub in Shorts und Top herumgerannt – außer, als wir eine Kirche besucht haben. Da Malta sehr katholisch ist, müssen in Kirchen die Knie und Schultern bedeckt sein, das ist sehr wichtig. Ich hatte also eine 3/4-Hose dabei und ein Tuch, um es über meine Schultern zu legen. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da die maltesischen Kirchen wirklich wunderschön anzusehen sind! Einziges Manko: Kerzen klassisch anzünden kann man dort nicht. Alle Kirchen, die ich bisher besichtigt habe, hatten elektrische Kerzen. Das fand ich etwas schade, macht aber teilweise aus brandschutztechnischen Gründen Sinn, weshalb wir dieses Jahr auch eine Kerze „angezündet“ haben, indem wir Geld gespendet haben.

Am vergangenen Mittwoch ging’s dann wieder zurück: Zunächst Privat-Transfer in der schwarzen Mercedes C-Klasse (so VIP hab‘ ich mich echt noch nie gefühlt!), dann Rückflug mit airmalta. Rückkunft in Düsseldorf gegen 19Uhr, dann durften wir ewig und drei Tage auf unsere Koffer warten. Ehrlich, sie waren fast die letzten Koffer, die ankamen auf dem Band. Meine Schwiegermutti hat uns dann netter Weise vom Flughafen abgeholt. Jetzt sind wir wieder in der Realität. Am liebsten würden wir sofort wieder zurück, wir sind regelrecht wehmütig! Zum Glück haben wir ca. 2000 Fotos gemacht (mit Handys und Spiegelreflexkamera), die ihr hier und auf Instagram in den nächsten Wochen finden werdet.

Und der nächste Malta-Trip kommt mit Sicherheit!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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1 Kommentar zu „Die Malta-Serie“

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