Malta – Tipps und Tricks

Wer nach Malta reist, sollte einige wichtige Dinge beachten. Da ich mich als Malta-Kennerin bezeichnen würde (Expertin ist vielleicht zu viel!), möchte ich heute meine Tipps und Tricks mit euch teilen!

  1. Einen Mietwagen nehmen. Mit einem Mietwagen seid ihr sehr viel unabhängiger als mit dem Bus oder zu Fuß. Malta ist nicht besonders groß, man kann bei einem 10-tägigen Trip locker die ganze Insel sehen (je nachdem, was man machen möchte). Auch die maltesische Insel Gozo (Maltas kleine Schwester) kann mit dem Mietwagen gut erkundet werden. Die meisten Mietwagen können auch problemlos über die Fähre mitgenommen werden. Um einen Mietwagen zu bekommen, solltet ihr euch am Flughafen in Luqa schlau machen. Die meisten Reiseveranstalter empfehlen die großen Ketten (Sixt, Europcar, Hertz, …), wir hatten unseren Wagen von „Thrifty“ und hatten keine Probleme.
    Achtung: Auf Malta ist Linksverkehr! Das heißt, dass das Lenkrad auf der falschen Seite ist und praktisch alles spiegelverkehrt passiert. Für manche mag das verwirrend sein. Wir waren zu zweit, so konnte ich den Lieblingsmann navigieren, das ging gut. Auch eine Karte oder ein Navi sind sehr hilfreich. Wichtig zu wissen ist, dass die Malteser sich nicht unbedingt an alle Verkehrsregeln halten und teilweise sehr rücksichtslos fahren. Wenn ihr euch das zutraut, ist ein Mietwagen das Beste, was ihr tun könnt.
  2. Nehmt Adapter mit! Auf Malta benötigt ihr die gleichen Adapter wie in England. Angeblich haben die meisten Hotels welche vorrätig, doch wir hatten da bisher auch schon Pech. Also solltet ihr die paar Euro investieren und euch im Elektrofachmarkt eures Vertrauens einen oder zwei Adapter kaufen und diese mitnehmen.
  3. Der heilige Sonntag. Wie wir bereits wissen, ist Malta vorrangig katholisch. Auf der Hauptinsel Malta sind 98% der Bevölkerung katholisch, auf der kleinen Schwesterninsel Gozo ganze 200% (sagt man scherzhaft). Auf Malta gibt es dementsprechend über 360 Kirchen (also für jeden Tag eine) und im Sommer findet jedes Wochenende in einem anderen Ort ein Fest zu Ehren des Dorfpatrons statt. Der Nachteil des Katholizismus: Am Sonntag kann man so gut wie nichts machen. Die meisten Museen und Geschäfte haben geschlossen. Stattdessen sind so gut wie alle Malteser an den wenigen Sandstränden und den felsigen Badebuchten zu finden, sodass man als Tourist kaum eine Chance hat, nach 10Uhr morgens noch einen Platz zu finden. Wenn ihr euch nicht damit anfreunden könnt, den Sonntag am Hotelpool oder wie Sardinen am Meer zu verbringen, solltet ihr euch vorher einen Plan machen, was ihr sonntags macht. Sonst langweilt ihr euch ganz gewaltig.
  4. Die Lage von Hotels. Sucht euch ein Hotel in einer für euren Wunschurlaub günstigen Lage. Hotels gibt es überall auf Malta und Gozo, sowie auch eines auf der kleinsten bewohnten Insel, Comino. Die verschiedenen Inseln und auf Malta und Gozo auch die verschiedenen Lagen, bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Hotels in Sliema oder Valletta zum Beispiel eignen sich gut als Ausgangspunkt für Sightseeing und Ausflüge. Hotels im Norden Maltas, z. B. in Mellieha oder Cirkewwa sind eher für ruhige Strandurlaube geeignet. Auf Gozo ist es ruhiger als auf Malta und das Resort auf Comino ist nur für Cluburlauber, die gerne in ihrer Hotelanlage bleiben sowie für den klassischen Honeymoon geeignet. Ihr müsst euch also fragen: Was will ich im Urlaub machen, wofür fahre ich weg? Und dann entscheiden, wo euer Hotel liegen soll. Der Lieblingsmann und ich fahren bspw. immer nach Sliema, da der Ort sehr zentral liegt und für Ausflüge besonders gut geeignet ist.
  5. Kauft euch einen Reiseführer. Ein Reiseführer, am besten mit Karte, der alle wichtigen Orte der Inseln auflistet, ist gerade für unerfahrenere Urlauber unerlässlich. Wir haben uns vor diesem Urlaub den Baedecker-Reiseführer gekauft und sind mit ihm sehr gut gefahren. Der Reiseführer bietet nützliche Tipps z. B. zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten und listet alle spannenden Städte Maltas und Gozos auf. So hat man als Urlauber immer einen Überblick, was man machen kann (und sollte).

Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks für den Malta-Urlaub? Dann lasst es mich wissen! Das war’s erstmal von meiner Seite, vielleicht fällt mir ja auch noch was ein, dann ergänze ich entsprechend.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s