Mal wieder etwas Musik

Ihr wisst ja, dass ich Musik liebe. Ich höre Musik praktisch immer. Unterwegs, zu Hause, im Urlaub. Und es gibt wenig Musik, die ich so richtig scheiße finde, dafür umso mehr, die ich ganz wundervoll finde. In letzter Zeit habe ich einiges an ganz tollen Künstlern und Bands entdeckt und diese (für mich) neuen Schätze möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten! Deshalb also hier, meine Neuentdeckungen im Bereich Musik:

FewJar. Zwei Jungs aus Berlin, die seit 2009 zusammen musizieren. Sie machen vielstilige Musik, mit komplexen Soundstrukturen aber eingängien Melodien – sie nennen das ganze Polygenre. (Quelle: https://www.youtube.com/user/Fewjar/about) Aufmerksam geworden bin ich auf Felix (Few) und Jako (Jar) durch ihre Single Polemonium und das Album AFewSides, das 2013 erschienen ist. Das Album habe ich mir dann natürlich sofort auf iTunes besorgt und höre es seitdem rauf und runter. Ich bin ein großer Fan der Musik und könnte spontan kein Lieblingslied auf der Platte benennen. Ist es S.P.A.M.? Oder Chalkbird? Oder Gluttony? Oder Risen to a flood? Keine Ahnung, sie sind alle großartig. Im Laufe dieses Jahres haben sie die EP Indigo veröffentlicht, die es unter anderem auch auf Deezer zu hören gibt. Dort höre ich mir die Scheibe derzeit an.
Am 27.10. soll das neue Album der Jungs erscheinen – ich bin schon sehr gespannt! LO, der einzige bisher veröffentlichte Track der Platte, ist schon wieder ganz hervorragend!

Tommy Blackout. Ein Rapper, der auch auf S.P.A.M. von FewJar dabei ist. Daher kenne ich ihn und seine Musik. Ich habe dann mal bei ihm reingehört – und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Eigentlich, muss ich gestehen, stehe ich nicht sonderlich auf Rap und Hip Hop. Aber es gibt Ausnahmen – Niklas a.k.a. Tommy Blackout gehört definitiv dazu. Ich möchte gar nicht zu viel vorab verraten, hört euch seine Mucke einfach mal an und bildet euch selbst ein Urteil. Er macht nicht nur allein Musik, genauso wenig wie die FewJar-Jungs. Auch mit dem Rapper miirtek hat er zusammen Musik gemacht, die man sich, meiner Ansicht nach, nicht entgehen lassen sollte.

Mhokomo. Das klingt erstmal merkwürdig, macht aber gleich Sinn: Das Jar von FewJar hat in den letzten Monaten an einem weiteren Projekt gearbeitet. Mit dem wundervollen André Moghimi hat er das Projekt Mhokomo gestartet. Die Platte der beiden, you’re here, ist vor kurzem erschienen und auch auf Deezer zu hören. Ich bin sehr begeistert von diesem Projekt und hoffe, in Zukunft noch mehr von diesem Duo zu hören.
Übrigens ist auch das Few von FewJar nich untätig gewesen – er arbeitet an einem Soloprojekt mit dem wunderbaren Namen DNZR (nach Denzer, Felix‘ Nachnamen), auf das wir sehr gespannt sein dürfen!

Tell You What Now. Abgekürzt TYWN, handelt es sich hier um eine Metal-Band, in der der Sänger des Tracks Polemonium (von FewJar, genau), Max Krüger alias Frodoapparat, singt. Erst am vergangenen Wochenende ist das neueste Musikvideo der Band, Painkiller, erschienen. Ich bin ein großer Fan, obwohl ich bisher leider noch überraschend wenig von TYWN gehört habe.

Was ich an diesen Künstlern, neben der Musik, ganz besonders toll finde, ist, dass sie ihre „Fans“, ihre Zuhörer, mitnehmen hinter die Kulissen. Sie gewähren Einblicke in die Dreharbeiten zu Musikvideos, in den Prozess des Songwriting und alles drumherum. FewJar zum Beispiel bedrucken ihren gesamten Merch selbst – auch dazu gibt es Videos. Und weil alle diese tollen Musiker auch auf YouTube aktiv sind, habe ich euch eine kleine Playlist mit meinen liebsten Tracks (die auch auf YouTube sind) zusammengestellt. Ihr könnt euch also HIER meine neuen Musik-Empfehlungen reinziehen:

So, und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei wärmstens der Zweitkanal der FewJar-Jungs ans Herz gelegt, Sorgenschall. Dort ist es zwar derzeit relativ still, aber sie haben in ihrem Format Nackenklatsch und Plattenhass (der Dank gebührt an dieser Stelle deChangeman) ihr eigenes Werk reviewed.

Ich weiß, das waren keine tiefschürfenden Analysen der Musik und der Texte dieser Künstler. Aber, und das sagen auch FewJar selbst, jeder soll in ihre Musik hineininterpretieren, was er oder sie für richtig erachtet. Deshalb werde ich mir an dieser Stelle nicht das Recht herausnehmen, ihre Musik für euch zu interpretieren. Ich selbst habe natürlich Lieder, die für mich die eine oder andere ganz bestimmte Bedeutung haben und ich hoffe, dass ihr in der Musik auch etwas derartiges findet. Aber ich stimme Jakob und Felix da zu: Jeder sollte für sich die Bedeutung finden.
Hört also einfach mal rein, schaut euch die Videos an und erzählt mir gerne, wie ihr die Musik findet.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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