Ausflugstipps auf Malta & Gozo

Heute habe ich für euch Ausflugstipps für euren Malta-Urlaub. Ich habe ja schon erzählt, dass man auf Malta keinen reinen Strandurlaub machen kann bzw. sollte, einfach weil es so viel zu sehen und zu tun gibt. Deswegen geht’s heute rund um genau diese Dinge! In dem nächsten und letzten Beitrag zum Thema Malta geht es dann noch um spannende und interessante Museen.

  • Popeye-Village in Il-Mellieħa im Norden Maltas. Hierbei handelt es sich um das Filmset des Popeye-Films mit Robin Williams und Shelley Duvall in den Hauptrollen aus 1980. Die alten Kulissen und Gebäude sind aufwendig restauriert und zu einem kleinen Freizeitpark umgebaut worden. Der Park ist liebevoll gestaltet und bietet ein grandioses Programm für Jung und Alt. Man kann den Film ansehen, in Pool und Meer baden (Achtung: Feuerquallen-Gefahr!), eine Bootstour machen, an Shows mit Darstellern teilnehmen und und und. Der Lieblingsmann und ich haben fast einen ganzen Tag dort verbracht (bis ich einen kleinen Sonnenstich hatte…) und hatten wirklich viel Spaß. Der Eintritt für Erwachsene hat 14,50€ gekostet und beinhaltete neben dem Parkeintritt, der Nutzung aller Attraktionen eine kleine Bootsrundfahrt, einen kleinen Sangria und eine kostenlose Postkarte.
  • Azure Window auf Gozo. Auch hierbei handelt es sich um eine Filmkulisse. Das Azur Window ist einigen vielleicht ein Begriff aus dem Film Wickie und die starken Männer (Horn von Töle…). Es handelt sich um eine Steinformation an der Küste Gozos, die einfach atemberaubend schön aussieht. Man kann sie vom Land (kostenlos) oder per Boot (ca. 3€) bewundern. Der Lieblingsmann und ich haben das Azure Window zwei Mal gesehen: Einmal vor fünf Jahren, bei Sonnenuntergang, sowohl per Boot als auch an Land und dieses Jahr tagsüber, nur vom Land aus. Es ist einfah atemberaubend schön und sehr romantisch dort! Aber Achtung: Es ist streng verboten, auf dem Azure Window herumzulaufen, obwohl es immer wieder Leute tun. Das kann aber sehr gefährlich werden, denn irgendwann wird dieser Stein auf Grund von Korrosion einstürzen und die Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf ihm befinden, in den Tod stürzen. So: be careful! 😉
  • Ta’Qali Crafts Village. Das in alten Flugzeug-Hangars eingerichtete Kunsthandwerkerdorf ist eine Attraktion, die ihresgleichen sucht. Sie befindet sich auf Malta, in der Nähe von Rabat. Hier sind auch das National-Stadion und das Malta Aviation Museum (letzteres haben wir nicht besucht). Das Kunsthandwerkerdorf ist wunderschön, man sollte jedoch aufpassen, wo man etwas kauft, weil teilweise auch Billigware angeboten wird. Ein guter Tipp ist, in den kleineren Läden tiefer im Dorf zu kaufen und nicht direkt am Busparkplatz! 😉 Generell bekommt man hier aber alles: Glas, Schmuck, Steinwaren, Kunst, Souvenirs, Töpferwaren und und und. Besonders kleine Mitbringsel lassen sich hier gut kaufen.
  • Die Dingli Cliffs an der Westküste Maltas bieten den höchsten Punkt Maltas (253m über NN) und eine wunderschöne Aussicht über das Meer. Hier ist eine absolut traumhafte Fotokulisse geboten. Wenn man von dort aus weiterfährt, kann man direkt noch einen Abstecher zur Blue Grotto machen. Eine kleine Bootstour führt in einige Grotten hinein. Die Blue Grotto lohnt sich vor allem morgens, wenn die Sonne noch in die Grotte scheint, da dann das Wasser wirklich azurblau glitzert.
  • Die Fischerdörfer Marsaskala und Marsaxlokk im Süden der Insel bieten noch echte maltesische Fischerromantik und sind nicht so sehr von Touristen überlaufen wie zum Beispiel Valletta oder St. Julians. Hier kann man an der Promenade entspannen, Kirchen bewundern und echte maltesische Lebensart erleben.
  • Etwas, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, wenn man Malta besucht, ist, eine Tempelanlage zu besichtigen. Der Lieblingsmann und ich haben das vor fünf Jahren gemacht, auf Gozo. Dort gibt es die Tempelanlage Ġgantija, die wir besichtigt haben. Hier rate ich: Macht eine Führung, lasst euch was über die Eigenarten der Tempel erzählen, die ihr anschaut. Hier gibt’s ganz oft spannende geschichtliche Facts und abstruse Theorien, wie die Anlagen entstanden sein könnten.
  • Ebenfalls auf Gozo sollte man unbedingt die Zitadelle von Victoria besuchen. Diese hohe Befestigung diente seit dem Spätmittelalter als Zufluchtsort für die Einwohner der Stadt. Lange Zeit durfte man sich nachts nicht außerhalb der Zitadelle aufhalten, weshalb Wohnraum sehr begrenzt war. Erst nach 1637 wurde dieses Gesetz aufgehoben und die blühende Stadt entstand. Da Victoria die geografische Mitte Gozos darstellt, hat man von der Zitdelle einen wunderschönen Blick über die Insel. Auch wenn der Marsch nach oben, gerade bei schönem Wetter, recht anstrengend werden kann, sollte man sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!
  • Die alte Hauptstadt Maltas, Mdina, wird auch als Stille Stadt bekannt. Bereits aus der Ferne ist die Stadt an ihren alten Stadtmauern zu erkennen. Mdina bietet geschichtlich und kulturell sehr viel zu sehen, leider haben der Lieblingsmann und ich noch nicht so viel von der Stadt gesehen, wie wir vielleicht gewollt hätten. Es gibt dort aber das angeblich beste Restaurant der Insel (haben wir noch nicht getestet). Bei unserem nächsten Malta-Trip werden wir Mdina definitiv noch näher besichtigen.
  • Valletta an sich ist ja schon eine absolute Sehenswürdigkeit, doch wenn ich nur eine Sache nennen dürfte, die man in Valletta ansehen muss, dann wäre es die St. John’s Co-Cathedral. Zunächst einmal ist die Kirche wunderschön, sie bietet viele Schätze des Christentums und beherbergt unzählige Grabplatten. Der Lieblingsmann und ich lieben Kirchen und besichtigen sie so oft, wie sich uns Gelegenheit bietet. Doch auch für Menschen, die normalerweise nicht in jedes Gotteshaus rennen, ist die Kathedrale einen Besuch wert.
  • Ebenfalls in Valletta gibt es die Malta Experience, eine audio-visuelle Reise durch die Geschichte des Landes. Es gibt sie in verschiedenen Sprachen, deutsch ist natürlich auch dabei und sie bietet viele interessante Information zu Malta. Sie findet stündlich statt, und kostet 15€. Im Preis inbegriffen ist die „La Sacra Infermeria Tour“, die fast noch spannender ist als die Experience selbst. Bei dieser Tour wird ein altes Militär-Krankenhaus besichtigt, natürlich als geführte Tour. Man lernt hier viel über die Malteser und bekommt spannende Fun Facts gratis dazu. Für mich eine der spannendsten Sachen, die man auf Malta machen kann.

So, das waren sie, meine Must-Do’s auf Malta und Gozo. Wie gesagt, erhalten die Museen (auch in Hinblick auf die Länge des Beitrags) einen eigenen Blogpost, der in den nächsten Tagen online gehen wird.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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