Malta Museum Guide

Hallo und Herzlich Wilkommen zum letzten Teil meiner Malta-Reihe. Heute beschäftigen wir uns mit interessanten Museen auf den Maltese Islands. Einziges Kriterium für diese Auflistung: Der Lieblingsmann und ich müssen das Museum bereits besucht haben. Im Folgenden erzähle ich euch also etwas über vier verschiedene Museen auf Malta (sie sind alle auf der Hauptinsel) und im Anschluss gibt’s noch ein paar kleine Tipps für euren Museumsbesuch! Übrigens kann ich diese Museen auch jedem empfehlen, der eigentlich nicht auf Museen steht und das total langweilig findet.

  • Toy Museum in Valletta. Das Museum ist relativ klein und kostet dafür auch nur rund 2,50€ Eintritt. Wie der Name schon sagt, sind in diesem Museum Spielzeuge aller Art ausgestellt. Alle Exponate sind aus der persönlichen Sammlung des Besitzers und sind in über 30 Jahren angesammelt worden. Das Museum ist wirklich liebevoll gestaltet und läd zum nostalgisch werden ein.
  • National War Museum in Valletta. Nicht zu verwechseln mit dem Malta at War Museum (s.u.). Der Eintritt kostet hier um die 10€ pro Person, dafür bietet das Museum eine Vielzahl an Exponaten aus den verschiedensten Kriegen, an denen Malta direkt oder indirekt beteiligt war. Dem Besucher bietet sich hier also nicht nur ein Blick auf die Politik im Land, sondern auch die geschichtliche Entwicklung seit der Bronzezeit.
  • Das Malta Maritime Museum in Vittoriosa. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier um die maritime Geschichte Maltas. Der Eintrittspreis beträgt 5€ und dafür bekommt man 7000 Jahre Geschichte zu sehen. Es gibt im Museum sowohl Kunst als auch originale Stücke und Nachbauten von Schiffen zu sehen. Es ist das größte Museum Maltas und beherbergt zum Teil seltene und einzigartige Ausstellungsstücke. Auch, wenn man sich nicht für Seefahrt interessiert, ist dieses Museum definitiv einen Besuch wert.
  • Last but not least, mein bisher liebstes Museum: Das Malta at War Museum in Vittoriosa. Hier kostet der Eintritt 10€ – und das lohnt sich. Das Museum erzählt die Geschichte des zweiten Weltkriegs aus maltesischer Sicht. Wer weiß, dass Malta früher zur britischen Krone gehört hat, kann sich vorstellen, dass Malta eine wichtige Stellung im Mittelmeer, zwischen Italien und Afrika, eingenommen hat. Die multimedial aufgearbeiteten Ausstellungsstücke zeigen, wie die Bevölkerung und die Armee den Krieg erlebt hat. Zu guter Letzt erwartet den geneigten Besucher der Ausstellung noch ein kleiner „Ausflug“ in einen echten Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Beide Daumen hoch für dieses anschauliche Museum!

Wie bereits angekündigt, habe ich nun noch Tipps für euch, wie ihr noch ein bisschen mehr aus eurem Museumsbesuch herausholen könnt.

  1. Wenn es einen geführten Rundgang oder einen Audioguide gibt – nutzt ihn! In den meisten Museen sind diese Guides auch auf Deutsch erhältlich, aber selbst wenn nicht, können sie euch viele interessante und spannende Hintergrundinformationen bieten, die ihr sonst vielleicht nicht bekommen hättet. Vor allem Audioguides sind wirklich nützlich und helfen euch zum Teil, euch im Museum zurechtzufinden. Sie weisen auf spannende Ausstellungsstücke oder Möglichkeiten hin, noch mehr Informationen zu sammeln. Auch, wenn es euch zunächst langweilig erscheint: Macht es!
  2. Falls ihr die Möglichkeit habt, mit dem Betreiber oder dem netten Menschen am Eingang zu quatschen, macht auch das! Vor allem in kleineren Museen bzw. zu Zeiten, zu denen wenig Besucher da sind, haben die Mitarbeiter Zeit, sich mit euch zu unterhalten. Oftmals haben sie selbst spannende Geschichten zu erzählen, da sie den Job meist mit einer gewissen Leidenschaft machen. In jedem Fall unterhalten sich Malteser gern mit Touristen (und nein, sie halten nicht alle Deutschen für Nazis…) und erzählen aus ihrem Leben oder fragen nach Eurem. Die spannendsten Unterhaltungen hatten der Lieblingsmann und ich mit der netten Dame aus dem Toy Museum und mit dem zauberhaften jungen Mann aus dem Malta at War Museum. Bei unserem Besuch in Letzterem hat es nämlich plötzlich angefangen, wie aus Eimern zu schütten – was für Juni in Malta offensichtlich ungewöhnlich ist. Und darüber hat der Lieblingsmann sich dann mit dem Mitarbeiter ausgetauscht. So entdeckt man interessante Facetten an seinem Urlaubsland.

So, das war’s jetzt offiziell mit der Malta-Reihe. Wow. Hat ja auch nur drei Monate gedauert. Ich hoffe, ich habe euch ein paar spannende Tipps geben können und ihr habt wenigstens ein bisschen was mitnehmen können. Ich kann es nur immer wieder betonen: Ich liebe Malta und würde immer wieder zurückkehren!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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