Uni-Wechsel // Recap: Die erste Woche

Meine erste Woche an der neuen Uni ist nun vorbei. Es war spannend, interessant, lehrreich. Zunächst mal ein paar Fakten:

  1. Die Züge zur und von der Uni haben immer Verspätung. Alle.
  2. In 70% der Fälle kommen die Dozenten zu spät zur Veranstaltung.
  3. Man läuft sich auf dem Campus echt einen Wolf.

Ich habe dieses Semester fünf Veranstaltungen. Vier aus der Germanistik und ein Tutorium für Studenten, die neu an der Uni sind. Eine Vorlesung montags, drei Veranstaltungen dienstags und eine mittwochs.
Das heißt, dass ich montags und mittwochs mehr unterwegs als in Veranstaltungen bin, da ich für einen Weg etwas mehr als eine Stunde brauche. Mal gucken, wie ich das in Zukunft umsetze.

Der Campus ist unfassbar groß, aber sehr gut ausgeschildert. So findet man die Gebäude relativ leicht und auch innerhalb der Gebäude ist es nicht so schwer, den richtigen Raum zu finden. Was das angeht, bin ich positiv überrascht. Allerdings braucht man sehr lange, um von A nach B zu kommen.
Am Dienstag musste ich quer über den Campus zu einem Raum. Als ich dort ankam, traf ich eine Kommilitonin, die mir sagte, dass der Raum sich geändert hat. Also gingen wir zusammen quer über den Campus zurück, fast zu dem Gebäude, in dem ich vorher sowieso gewesen war. Das heißt zwar, dass ich in Zukunft nicht in einer halben Stunde quer über den Campus muss, dennoch war’s super nervig.

Soweit man das nach einer Woche sagen kann, sind alle Dozenten sehr nett und umgänglich. Die Seminare sind soweit auch relativ interessant, nur die Vorlesung über Literatur der Nachkriegszeit catcht mich irgendwie nicht. Aber da ich nach diesem Semester keine Literaturwissenschaft mehr haben werde, ist das kein Drama.

Von meinen Kommilitonen kenne ich noch so gut wie niemanden, aber nach drei Tagen ist das auch nicht verwunderlich. Natürlich hat das auch damit zu tun, dass viele sich schon aus dem Bachelor-Studium kennen und ich eben allein nach Düsseldorf gewechselt bin. Wenn in den nächsten Wochen dann aber die ersten Referate anstehen, wird sich das sicherlich auch wieder ändern. Die Studierenden, mit denen ich bisher ein bisschen mehr gesprochen habe, zum Beispiel in dem Tutorium, sind aber alle sehr nett gewesen.

Was nicht so super ist, ist, dass ich mich montags in Zukunft ziemlich abhetzen muss, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Wenn die Züge (so wie diese Woche) alle Verspätung haben, komme ich nämlich elegant zu spät. Dieser Umstand lädt natürlich ein, zu der Montag-Vorlesung nicht immer hinzugehen, was durch das uninteressante Thema auch noch begünstigt wird, aber ich versuche, eine brave Studentin zu sein.
(Hier ungläubiges Lachen einfügen).

Wie man also sieht, verging die erste Uni-Woche wirklich schnell und war sehr entspannt. Meine Nervosität war absolut überflüssig und ich sehe der zweiten Woche sehr viel entspannter entgegen.
Wenn jetzt noch alles mit der Immatrikulation klappt, bin ich bald endlich auch offiziell Studierende an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle

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