How to leave your comfort zone

In letzter Zeit höre ich immer öfter von Leuten in meinem Umfeld, dass sie sich eigentlich gern mehr trauen würden, ihnen aber das Risiko zu groß ist. Und ganz ehrlich? Ich finde das sehr schade.

Natürlich streben wir alle im Leben nach einer gewissen Sicherheit. Viele suchen nach einer festen Partnerschaft, vielleicht sogar Ehe. Wir wollen feste Jobs, ein sicheres Gehalt. Das ist ja auch alles gut und richtig und durchaus verständlich.
Und trotzdem denke ich, dass wir manchmal ein kleines Risiko eingehen müssen, um wirklich glücklich mit unserem Leben zu sein. Was nützt uns der feste Job, das gute Gehalt, wenn wir nichts tun, das uns Spaß macht? Was bringt uns eine feste Partnerschaft, wenn wir nicht mehr glücklich sind? Meiner Meinung nach gar nichts.

Warum sollten wir also nicht das Risiko eines neuen Jobs, einer neuen Ausbildung, eines regelrecht neuen Lebens eingehen? Natürlich muss sowas gut überlegt sein. Von jetzt auf sofort den Job oder die Wohnung kündigen, um dann mit nichts da zu stehen, halte auch ich für keine gute Idee. Aber die eigene Lebenssituation überdenken, vor allem wenn man unglücklich ist, ist ein guter Ansatz.

Was muss sich ändern, damit ich wieder glücklich bin?

Das ist eine Frage, die wir uns stellen sollten. Und wenn wir eine Antwort darauf gefunden haben, sollten wir dieser folgen. Auch wenn uns das Risiko manchmal Angst macht. Ein guter Tipp an dieser Stelle ist: Sucht euch Menschen, die euch unterstützen. Seien das Familienmitglieder, Freunde, der eigene Partner oder auch Bekannte, die man z. B. nur aus dem Internet kennt.
Manchmal glaubt man, dass jeder einen für vollkommen bekloppt erklärt, wenn man plötzlich und (für das Umfeld) aus heiterem Himmel alles über Bord wirft und neue Ziele, Wünsche und Pläne hat. Das stimmt so generell nicht. Ja, oft ist es so, dass gerade die Familie nicht sonderlich begeistert ist, wenn man alle Pläne ändert. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. Aber macht euch bewusst, dass es trotzdem immer Menschen gibt, die hinter euch stehen und euch unterstützen.
Haltet euch an diese Menschen. Und nicht an die, die euch davon abhalten wollen, eure Träume zu verwirklichen, die euch ausreden wollen, dass ihr Träume, Wünsche und Ziele habt!

Auch mit Unterstützung wird es den meisten Menschen wahrscheinlich schwer fallen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Sei es aufgrund einer Trennung vom Partner, eines Job- oder Uniwechsels. Das ist normal. Es ist vielleicht eine große Veränderung und bringt Risiken mit sich. Und außerhalb der eigenen Komfortzone macht man sich automatisch angreifbar. Man fühlt sich weniger sicher, hat vielleicht wirklich Schiss.

Diese Angst kann euch niemand nehmen. Aber wenn ihr erstmal den Schritt raus aus der Komfortzone gemacht habt, euch getraut habt, etwas Neues, Unbekanntes zu tun, dann werdet ihr vielleicht feststellen, dass das gar nicht so schlimm oder dramatisch ist, wie ihr es euch vorgestellt habt.
Und dann fällt der nächste Schritt schon sehr viel leichter.

Ich weiß, dass man mit diesem „stepping out of your comfort zone“-Shit auch böse auf die Schnauze fliegen kann. Aber meine Meinung dazu: Du kannst es nicht wissen, wenn du es nie versucht hast. Ich weigere mich, etwas zu verurteilen, dass ich nie ausprobiert habe.
Und selbst, wenn man scheitert, ist das in meinen Augen kein Drama. Man rappelt sich auf, lernt aus seinen Fehlern und macht weiter. Auch diese, eher negativen Erfahrungen machen uns schlussendlich reicher.

Woher weißt du, dass etwas schief geht, das du nie versucht hast?

Ich kann grundsätzlich nur jedem raten: Probier‘ es aus. Trau dich! Versuch es. Es ist eine großartige Chance, eine Möglichkeit. Und wenn es nicht klappt: Shit happens.
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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