Ich will Optimistin sein

Ja, ganz richtig gelesen. Ich will eine Optimistin sein. Und deswegen bin ich eine. Ich habe mich bewusst dafür entschieden.
Früher war ich eher realistisch. Nicht zu optimistisch, nicht zu pessimistisch. Ganz im Gegenteil, von Teilen meines ehemaligen Umfelds wurde mir sogar eher Pessimismus eingetrichtert. Irgendwann habe ich mich entschieden, dass das Leben zu kurz ist, um nicht positiv durch die Welt zu gehen. Das allseits bekannte YOLO (you only live once) hat sehr zu dieser Einstellung beigetragen. Wenn ich schon nur einmal lebe, will ich das Beste daraus machen. Und deshalb habe ich mich dazu entschieden, optimistisch zu sein.

Das heißt, ich gehe positiv durch’s leben. Ich versuche, allem etwas Positives abzugewinnen (Spoiler: Klappt natürlich nicht immer). Ich versuche aber, auch immer optimistisch zu sein. Daran zu glauben, dass irgendwann alles gut wird. Frei getreu dem Motto:

Am Ende wird alles gut. Und wenn nicht alles gut ist, ist es auch nicht das Ende.

Ist das unvernünftig? Leichtsinnig? Vielleicht, ein bisschen. Aber ich habe das große Glück, mir diese Einstellung leisten zu können. Denn in meinem Umfeld gibt es ein paar wundervolle Menschen, die selbst eher Realisten (häufig) oder Pessimisten (selten) sind. Diese bilden einen Gegenpol zu meiner stets optimistischen Art, da Gegensätze sich ja bekanntlich anziehen.

Und so kann ich mit meinem unerschütterlichen Optimismus diese Menschen manchmal ein bisschen aufbauen und im Gegenzug holen sie mich oft genug auf den Boden der Tatsachen zurück. Obwohl ich natürlich immer noch realistische Züge in mir habe, sowas legt man ja nicht gänzlich ab, auch wenn man sich bewusst für eine andere Attitüde entscheidet.

Aber, versteht mich bitte nicht falsch. Auch ich habe Sorgen, Ängste, Nöte und Zweifel. Davon bleiben auch Optimisten nicht verschont. Und das ist ja auch richtig so. Manchmal glaube ich, dass die Momente des Zweifels für Optimisten sogar schwerer zu ertragen sind als für Realisten. Weil ich dazu neige, diese Zweifel dann überzudramatisieren. Weil ich keine Relation dazu habe, nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Aber dafür gibt es ja wieder Realisten in meinem Umfeld.
Und, was das Wichtigste ist: Am Ende denke ich wieder positiv. Und wenn es nur der Gedanke ist, dass am Ende irgendwann alles gut wird. Manchmal fällt das natürlich auch mir schwer, aber genau dieser „alles wird gut“-Gedanke baut mich auf.

Ich bin eine Optimistin. Weil ich eine sein will.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s