Ein Lebenszeichen, im doppelten Sinne

Manchmal liegt in den kleinesten Dingen die größte Veränderung.

Nein, das ist kein schlaues Zitat von irgendeinem klugen Kopf. Aber es fasst ganz gut zusammen, weshalb ich in den letzten drei Monaten so unfassbar still auf diesem Blog war. Ich habe nämlich einen guten Grund. Dieser Grund ist noch sehr klein, wird aber in den nächsten Monaten immer größer. Das heißt, dass ich wahrscheinlich in Zukunft nicht wesentlich häufiger zum Bloggen kommen werde. Aber bevor ich mich dafür auch schon wieder entschuldige, sollte ich euch vielleicht erstmal erzählen, worum es sich bei diesem Grund handelt.

Kurz und knapp: Ich bin schwanger! Wer mich und den Lieblingsmann persönlich kennt, der weiß, dass wir uns Kinder wünschen und bereits seit einiger Zeit aktiv versucht haben, ein Kind zu bekommen. Ganz so einfach war die Geschichte leider nicht, da bei mir Anfang 2017 PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom) festgestellt wurde. Diese Krankheit verhindert den Eisprung, kann aber sehr gut medikamentös behandelt werden. Dank einer Therapie mit Metformin und Dexamethason hatte ich Ende Mai einen Eisprung und bin tatsächlich schwanger geworden.

»Ende Mai?«, werden sich einige vielleicht fragen. Ja, Ende Mai. Der Lieblingsmann und ich haben nach dem positiven Schwangerschaftstest und dem ersten Termin beim Frauenarzt entschieden, die Schwangerschaft in den ersten zwölf kritischen Wochen für uns zu behalten. Die sind jetzt um und deshalb kann ich herausposaunen: Der Lieblingsmann und ich erwarten ein Kind!!!

Wir freuen uns wie Bolle und ich würde mich freuen, wenn ein paar Beiträge über meine Schwangerschaft auf Interesse stoßen und ich ein bisschen über die Schwangerschaft hier berichten kann.

Zunächst mal bin ich jetzt in der 15. Schwangerschaftswoche, der Entbindungtermin ist im Februar. Das erste Trimester, also die ersten zwölf Wochen, war nicht besonders angenehm, ich hatte mit Übelkeit, Müdigkeit und eingeschränkter Bettruhe zu tun. Es sieht danach aus, als würden die kommenden Wochen etwas angenehmer werden, vor allem, was die Übelkeit angeht.

Unsere Familien und unsere Freunde wissen inzwischen Bescheid und freuen sich sehr für uns! Es kommt also eine sehr aufregende Zeit auf uns alle zu.

Und für all jene, die mir jetzt ein paar super schlaue Sprüche an den Kopf knallen wollen: Schaut euch vorher dieses Video an und überlegt, ob die Sprüche wirklich so schlau sind. 😉

So, wer jetzt immer noch denkt, dass er was Sinnvolles sagen möchte: Ab in die Kommentare damit!

Bei allen, die sich so überhaupt nicht für Schwangerschaften im Allgemeinen und meine im Besonderen interessieren, entschuldige ich mich schon an dieser Stelle, denn in Zukunft werden wahrscheinlich einige Artikel zu diesem Thema kommen, einfach weil es für mich offensichtlich ein sehr großes und wichtiges Thema ist.

Abgesehen von der Schwangerschaft hat sich bei mir nicht viel verändert. Ich bin immer noch selbstständig, studiere immer noch Germanistik (auch wenn das im Moment ein bisschen hinten anstehen muss, weil ich leider in der Frühschwangerschaft nicht so mobil bin und wegen des Mutterschutzes und des Entbindungstermins vom kommenden Wintersemester nur die Hälfte miterleben kann) und bin immer noch glücklich verheiratet.

Ich hoffe, ich komme in der nächsten Zeit häufiger dazu, hier etwas zu posten.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

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