Lieblinge im April

Jaja, ich wollte keinen Monat auslassen. Und dann habe ich zwei Monate gar nichts auf dem Blog gemacht… Schande über mich und Asche auf mein Haupt. Aber ich hatte viel zu tun. Ich weiß nicht, wieviel Sinn es macht, Besserung zu geloben… Aber ich werde mir Mühe geben!

  • Koch- & Backvideos auf YouTube. Zu dem Thema kommt die Tage noch ein ganz eigener Blogpost. Daher an dieser Stelle nur so viel: Ich koche sowieso gern, und backen tu ich auch (auch, wenn’s meistens nicht ganz so gut klappt). Und es gibt verdammt viele gute Koch- und Backkanäle und auch andere Kanäle, die Koch- und Backvideos hochladen. Dort hole ich mir meistens meine Inspiration.
  • Bullet Journaling. Seit Anfang April habe ich ein so genanntes Bullet Journal (wer es nicht kennt: Google oder YouTube!) und habe viel Spaß daran. Lasst mich gern wissen, ob ich zu dem Thema einen eigenen Post machen soll oder ob der Markt nicht doch schon komplett übersättigt ist. Mein Bullet Journal hat auf jeden Fall meinen alten Kalender abgelöst.
  • Das aktuelle Ed Sheeran-Album. Ich mag’s, auch wenn viele sagen, dass seine Stimme nervig ist oder er doof oder oder oder. Ich höre die Lieder gern und mir macht die Musik viel Spaß.
  • SiMS 3. Ich weiß, dass es mittlerweile seit einiger Zeit SiMS 4 gibt – aber ich zocke weiterhin das alte SiMS 3. Und das mit einer obsessiven Leidenschaft! Ich habe schon SiMS 1 gezockt, dann SiMS 2 übersprungen. Mal gucken, wenn irgendwann SiMS 5 kommt, wage ich mich vielleicht wieder ran. 😉 SiMS ist übrigens eines der wenigen Games, die ich überhaupt zocke. Also neben den alten Klassikern wie Tetris. Im Moment ist das Game der Ausgleich zu meiner Arbeit, bei der ich ja ausschließlich mit Texten zu tun habe.
  • Der 5-Minuten-Harry-Podcast von Coldmirror. Kaddi, Kathrin Fricke, Coldmirror – sie ist die Königin von YouTube. Ihren Kanal gibt es seit über 10 Jahren, ihre Synchros sind berühmt. Leider hat sie die Arbeit am Podcast nach acht Folgen vor viel zu langer Zeit unterbrochen – aber ich gebe nicht auf. Momentan höre ich die Folgen gern zum Einschlafen.

Das war’s an dieser Stelle erstmal wieder.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Februar

Ich habe vor, die Lieblinge-Reihe endlich regelmäßig weiterzuführen und nicht dauernd Monate ausfallen zu lassen. Auch, wenn die Listen dann manchmal kürzer sind – aber trotdem kann ich (und ihr auch!) mich daran ein bisschen entlanghangeln. Der Februar fliegt, als kürzester Monat des Jahres, immer nur so an mir vorbei. Ich habe das Gefühl, kaum blinzle ich einmal, haben wir März. Und trotzdem mochte ich ein paar Dinge. Hier sind sie:

  • Das Album Advanced Chemistry von den Beginnern. Als Kind der 90er haben die (damals noch Absoluten) Beginner meine Kindheit musikalisch absolut geprägt. Auch über meine Jugend ist mir Jan Delay erhalten geblieben – ich mochte seine Musik immer. Vor einigen Monaten haben die Beginner ihr neuestes Album auf den Markt geworfen – das ich zunächst sträflichst vernachlässigt habe. Im Februar habe ich mir endlich mehr als nur Ahnma angehört und bin komplett begeistert. Vor allem die Tracks so schön und Kater sind wundervoll, aber auch der Rest ist total genial. Wie die Jungs mit Worten spielen und die krassesten Lines raushauen ist phänomenal. Ich höre das Album im Moment rauf und runter!
  • Dokumentationen angucken. Manchmal habe ich Zeiten, da schaue ich lieber Dokus als Filme. Im Moment ist wieder so eine Zeit. Ich liebe Dokus zu verschiedensten Themen. Im Februar waren es vor allem der Musiker Falco (der am 19.2. 60 Jahre geworden wäre), das Britische Königshaus (ich bin ein Fan der Royals, vor allem seit König George dem VI., also dem Vater der Queen) sowie Flugzeuge und Züge. Letztere beiden Themen befriedigen mein Fernweh. Ich liebe es, mir gut recherchierte Dokus und Reportagen sowohl im Fernsehen als auch auf YouTube anzusehen. Auf YouTube habe ich eine ganze Doku-Playlist!
  • Meine Arbeit. Das klingt mega kitschig, ist aber wahr. Ich habe mich lange nicht mehr so wohl in meinem beruflichen Umfeld gefühlt, wie jetzt. Die Selbstständigkeit war zu 100% die richtige Entscheidung, wenn man sich meinen aktuellen Gemütszustand ansieht. Obwohl ich verdammt viel gearbeitet habe (um genau zu sein, habe ich fast nichts anderes getan!) und natürlich auch ein paar Sorgenkinder habe, bin ich weder gestresst noch gereizt, sondern habe gute Laune und bin entspannt. Meine Arbeit macht mir Spaß, ich tue, was ich liebe und kann mich ziemlich frei entfalten. Es ist toll, ganz ehrlich.
  • Das Album failsafe:entropy von Tell You What Now. Die Band habe ich euch ja schon das ein oder andere Mal vorgestellt, zu finden hier, aber am 24. Februar ist offiziell ihr neues Album erschienen. Bei der startnext-Kampagne habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine signierte CD zu erwerben, die bereits am 21. Februar bei mir ankam. Seitdem höre ich das Album rauf und runter. Ich stehe auf Metal, es macht mir unfassbar viel Spaß und gerade diese CD ist der Hammer! Wer sich die Band oder das Album noch nicht gegeben hat, sollte dies dringend nachholen!!

Hm, viel Musik mal wieder. Aber ich steh eben auf gute Musik. Was mochten meine Leser im Februar? Tell me!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Januar 2017

Nach vielen, vielen Monaten komme ich heute endlich mal wieder dazu, euch ein paar meiner liebsten Dinge, Menschen, Erinnerungen, Erlebnisse vorzustellen. Viel Spaß!

  1. Serien schauen. Ich habe im Dezember und Januar maxdome genutzt und habe vor allem Serien gesuchtet. Und ich LIEBE Serien! Vor allem ältere Serien, wie Scrubs, gucke ich mit großer Vorliebe. Ich habe aber auch wieder angefangen, die alten Staffeln von The Big Bang Theory und 2 Broke Girls zu schauen. Es entspannt und macht Spaß. Und gerade ältere Formate sind (zumindest in meinen Augen) zum Schreien komisch!
  2. Kochen. Ich habe meine Leidenschaft für’s Kochen wieder entdeckt und mich wieder mehr an den Herd gewagt. Ich backe ja bekanntlich weniger gerne und koche lieber. Dank YouTube-Videos und Koch-Blogs habe ich wieder mehr Gerichte ausprobiert. Vor allem YumTamTam macht mir viel Spaß. Und die Rezepte, die dort vorgestellt werden, sind absolut gelingsicher. Meine derzeitige Lieblingsköchin ist Felicitas Then (The Taste-Gewinnerin von 2013, Köchin, YouTuber), die mich mit ihrer guten Laune und Leidenschaft immer wieder dazu animiert, etwas Frisches zuzubereiten!
  3. Reiseplanungen. Ich habe im Dezember und Januar einige Trips für das Jahr 2017 geplant. Also eigentlich alle Trips. Ich werde insgesamt drei Mal meine Lieblingsstadt, Hamburg, besuchen (mindestens). Ein Mal davon wieder, um zu den Karl-May-Spielen nach Bad Segeberg zu fahren. Außerdem geht es noch im Februar, unter anderem für ein Konzert, nach Berlin. Ich bin schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Hauptstadt gewesen und freue mich tierisch! Allerdings weiß ich noch gar nicht genau, was meine Begleiter und ich so machen wollen. Falls also jemand ein paar heiße Insider-Tipps hat (Brandenburger Tor, Reichstag, Alex und so kennen wir schon!), immer her damit!
  4. Vorfreude. Ich liebe es ja bekanntermaßen, mich auf Dinge freuen zu können. Deshalb gehört die allgemeine Vorfreude auch immer wieder zu meinen Lieblingen. Im Moment freue ich mich auf besagte Urlaube, auf die raren Dates mit meinen besten Freundinnen und auf so vieles mehr, was 2017 für mich bereit halten wird. Ich liebe das Kribbeln im Bauch, wenn ich an etwas denke, was mich in Zukunft erwartet!

So, das waren sie wieder. Meine Lieblinge. Schöne Dinge, Tätigkeiten, Pläne. Ich mag es irgendwie, mich an diese schönen Sachen zu erinnern, indem ich diese Blogbeiträge verfasse. Es tut gut. Ihr solltet es auch mal versuchen.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge eines Film-Junkies

Ich mag Filme. Wenn ich die Kohle hätte, wäre ich wahrscheinlich drei Mal pro Woche im Kino. Ich mag sehr viele verschiedene Genres und Filmemacher. Deswegen wollte ich heute mal ein bisschen über die Filme und Filmemacher erzählen, die ich besonders toll finde.
Wie immer erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil natürlich ständig neue Filme hinzukommen, die ganz große Klasse sind. Aber heute sind das eben meine Lieblinge!

  1. Quentin Tarantino. Der Regisseur mit dem Fußfetisch. Seit From Dusk till Dawn mit ihm selbst und George Clooney in den Hauptrollen bin ich ein großer Fan. Und auch seine jüngeren Filme, Inglorious Basterds und Django Unchained sind fantastisch. The hateful 8 steht noch auf meiner Liste, leider hatte ich bisher keine Zeit, den Film zu sehen. Tarantino ist grundsätzlich nicht für jeden was, da seine Filme oftmals sehr brutal und verdammt blutig sind. Aber wenn man auf diese Art Film steht, sollte Tarantino auf jeden Fall angeschaut werden!
  2. Stanley Kubrick. Ein ebenso fantastischer Filmemacher wie Tarantino. Besonders die Verfilmung von Stephen Kings The Shining mit Jack Nicholson und Shelley Duvall sowie der Film Clockwork Orange über eine Dystopie sind meine absoluten Lieblinge von Kubrick. Und das, obwohl Stephen King selbst nicht sonderlich begeistert von der Verfilmung seines Romans war. Aber losgelöst vom Buch (es gibt durchaus einige gravierende Unterschiede) ist der Film hat einfach ganz große Klasse. Auch Stanley Kubrick Filme sind nicht unbedingt für jeden etwas, aber wer auf das Besondere steht, dem sei dieser tolle Mann an’s Herz gelegt!
  3. Tim Burton. Der dritte und letzte Filmemacher auf meiner Liste, dessen Filme ich grundsätzlich fabelhaft finde. Mein absoluter Lieblingsfilm of all time ist Nightmare before Christmas, auch wenn ich natürlich die anderen Filme auch fabelhaft finde. Dieser Mensch ist so verrückt, macht so irre Dinge in seinen Filmen möglich, dass man endlich wieder ein bisschen träumen kann.
  4. Grease. Ein Musical-Film, der in den USA der 1950er-Jahren spielt, mit John Travolta und Olivia Newton-John in den Hauptrollen. Ich liebe die Musik, die Story ist eher leichte Kost, aber dafür sind die Kostüme und die Stimmung umso toller. Ich bin ja kein großer Fan von Dirty Dancing, aber von Grease dafür umso mehr. Grob gesagt geht es um eine Sommerromanze zwischen einem Amerikaner und einer Australierin. Im neuen Schuljahr kommt sie in die USA, an seine Schule. Es geht um Teenies, um Konkurrenz, um Liebe und um Freundschaft. Über die Moral des Films lässt sich sicher streiten, ich mag ihn trotzdem. Gerade auch wegen seines wunderschönen Soundtracks!
  5. Mary Poppins. In diesem Atemzug ist definitiv auch der Film Saving Mr Banks zu nennen, der von der Entstehungsgeschichte von Mary Poppins handelt. Ich liebe die Geschichte des Kindermädchens, das vom Himmel geflogen kommt und die die ganze Familie und nicht zuletzt ihr Oberhaupt rettet. Auch hier ist der Soundtrack wieder etwas ganz besonderes. Mehr bleibt mir auch gar nicht zu sagen, außer: Supercalifragelisticexpialigetisch!
  6. Die Hannibal-Lecter-Reihe mit Anthony Hopkins als kannibalischer Psychiater. Ich hab‘ die Serie Hannibal mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle nie gesehen, bin aber ein großer Fan der Filme. Denn auch, wenn gerade die uncut Versionen teilweise echt eklig sind und man viele Dinge sieht, die einem Albträume machen können, so haben die Filme eine tiefgründige Story und sind echt spannend und interessant. Ich liebe Anthony Hopkins in dieser Rolle!
  7. Die alten Disney-Klassiker. Angefangen bei Schneewittchen, über Arielle, Der König der Löwen, Cap und Capper, Pocahontas bis zu Mulan und so weiter und so fort. Auch hier lässt sich wahrscheinlich darüber streiten, was diese Filme vermitteln, aber als 6-jährige hat mich das Bild von „Prinzessin lässt sich vom Prinzen retten“ noch nicht interessiert. Wohl aber, dass Simbas Vater gestorben ist. Diese Filme bedeuten so viel Kindheit für mich, sie versetzen mich immer wieder zurück.
  8. Die Asterix-Zeichentrick-Filme. Mein Vater besitzt so ziemlich alle Comic-Bücher der Gallier, sodass ich schon in frühester Kindheit in Kontakt mit den Geschichten kam. Und mit den Filmen bin ich sozusagen groß geworden. Kein Wunder, dass ich heute die komplette Collection besitze. Mein liebster Asterix ist übrigens Asterix erobert Rom, dicht gefolgt von Asterix und Cleopatra. Die Realverfilmungen finde ich auch nicht schlecht, aber die Zeichentrickfilme sind für mich um Längen besser!
  9. Animationsfilme. Ich liebe Findet Demo (findet Dorie muss ich noch sehen), genauso alle Madagaskar-Filme, Oben, und noch viele mehr. Sie sind nicht ganz so sehr Kindheit, wie die klassischen Disney-Zeichentrickfilme, aber ich steh einfach auf derartige Filme.

Und weil ich einen Shit auf Zahlen gebe, gibt es keine Nummer 10. Die Reihenfolge ist, wie immer, völlig willkürlich gewählt, ich habe in diesem Fall einfach die Filmemacher an den Anfang gestellt.
Schreibt mir gern euren absoluten Lieblingsfilm of all time, das ist dann quasi die Nummer 10. 😉

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Freundschaft

Man sagt ja, wahre Freundschaft sei selten. Genau so selten wie (oder noch seltener als) wahre Liebe. Und man sagt, dass man mit steigendem Alter seinen Freundeskreis immer mehr dezimiert.
Erst neulich habe ich auf Facebook ein Bild gesehen, das besagte: „Lieber ein bis zwei wahre Freunde, anstatt zehn falsche.“ Wenn man mal absieht von dem unzureichendem Satzbau und der schlechten Rechtschreibung, ist an dem Spruch viel Wahres dran. Eine Grundregel, die wir uns immer vor Augen führen sollten, ist, dass einem zehn Freunde am Arsch vorbeigehen können, wenn man sie nicht auch nachts aus dem Bett klingeln könnte, wenn es hart auf hart kommt. Vor allem, wenn man selbst ein solcher Freund ist, der für seine Freunde 24/7 da ist.

Wirklich gute Freunde habe ich wenige. Ich könnte sie an einer Hand abzählen. Aber ich weiß, dass ich mich auf diese wenigen Freunde wirklich zu 100% verlassen kann. Natürlich renne ich nicht, wenn etwas schief läuft, von Tür zu Tür und erzähle jedem von ihnen davon. Teilweise ist das schon von der Entfernung her nicht möglich. Aber ich weiß, ich könnte, wenn ich wollte. Und meine Freunde wissen (hoffentlich), dass das umgekehrt genau so ist.
Es tut so unfassbar gut, zu wissen, dass man solche Menschen in seinem Leben hat. Menschen, die für einen da sind, mit denen man lachen und im Zweifel auch weinen kann. Menschen, die man nicht jeden Tag sehen muss, um zu wissen, dass sie da sind.
Menschen, die einen auch mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn man sich in etwas verliert oder das Gefühl hat, dass alles zu viel ist. Menschen, vor denen man sich nicht schämen muss, denen man alles erzählen kann.
Es gibt mir sehr viel Rückhalt, diese Menschen hinter mir zu wissen.

Auch ich habe natürlich die Erfahrung mit falschen Freunden gemacht, nicht nur im Englischunterricht. Menschen, die einen ausnutzen. Menschen, die ständig Rückhalt wollen, selbst aber keinen geben möchten. Menschen, die von mir verlangt haben, alles für sie zu tun, mich selbst manchmal ein Stück weit aufzugeben, um für sie da zu sein. Menschen, die nicht verstanden haben (oder verstehen wollten), dass es in meinem Leben manchmal andere Menschen und Dinge gab und gibt, die mir ebenfalls wichtig sind. Menschen, die immer die erste Geige spielen wollten – für die ich aber selten überhaupt im Orchester dabei war.
Und so hart das klingt: Ich kann jedem nur raten, solche Menschen aus seinem Leben zu schneiden. Ich weiß, wie schwer das ist, glaubt mir. Aber ich weiß, wie befreiend das auch sein kann. Oft ist es schwer, überhaupt selbst zu erkennen, wer diese falschen Freunde sind, wer sich nicht wirklich für dich interessiert, sondern ausschließlich für sich selbst. An diesem Punkt kommen dann wieder die wahren Freunde in’s Spiel: Sie können dir helfen, zu verstehen, wer dich ausnutzt, wer dich nur für seine Zwecke will. Wer kein wahrer Freund ist. Und sie können dir helfen, darüber hinwegzukommen, dass es so jemanden gab. Denn „Liebeskummer“ gibt es auch in Freundschaften, die zerbrechen. Manchmal kann diese Art von Liebeskummer sogar noch schlimmer sein als nach einer verlorenen Liebe. Und dann braucht es wiederum wahre Freunde, die dir Halt geben.

Leider, leider weiß man meist erst hinterher, ob jemand ein falscher Freund war. Nachdem man ihnen vielleicht Geheimnisse anvertraut hat. Das macht es vielen Menschen schwer, zu vertrauen, sich auf eine Freundschaft einzulassen. Was absolut verständlich und dennoch so schmerzhaft zu akzeptieren ist. Und auch, wenn ich der Überzeugung bin, dass Freunde eines der wichtigsten Güter sind, so bin ich dennoch dafür, seine Freunde weise zu wählen und sich genau zu überlegen, auf wen man sich einlässt. Denn wer will schon jemandem sein Herz ausschütten, seine Geheimnisse anvertrauen und dann feststellen, dass man nur Mittel zum Zweck war oder dem anderen nicht annähernd so viel wert war, wie er einem selbst?

Wählt eure Freunde mit Bedacht. Aber tut nicht so, als bräuchtet ihr keine Freunde. Die Abwesenheit von Freundschaft tut niemandem gut, manchmal macht sie sogar krank. Psychisch wie körperlich. Springt manchmal vielleicht über euren Schatten, nehmt das Risiko in Kauf, verletzt zu werden, auch wenn es euch Angst macht. Die besten Freunde lernt man nämlich oft auf eine solche Art kennen. Wenn und wo man es am allerwenigsten erwartet.

Und nein: Die Familie kann Freunde nicht ersetzen. Ich bestreite nicht, dass man auch Freunde haben kann, die sowieso zur Familie gehören. Und manche sagen, dass Freunde die Familie sind, die wir uns selbst aussuchen – auch das stimmt. Aber auch die Familie hat nicht nur gute Seiten. Manchmal versuchen Familienmitglieder, dich auf eine „elterliche“ Art zu belehren, dich zu ändern (auch wenn es nicht die eigenen Eltern sind). Freunde tun dies in aller Regel nicht. Sollten sie meiner Meinung nach zumindest nicht. Deswegen halte ich es für unabdingbar, auch Freunde außerhalb der eigenen Familie zu haben.

Ich habe heute bewusst nicht über Liebe geschrieben. Ich weiß, wie wichtig Liebe ist. Wie wichtig eine feste Beziehung sein kann. Ich glaube aber, dass Freundschaft ein ganz anderes Level ist. Manchmal scheint es, als ob Freundschaft sogar noch tiefer geht, eine noch echtere Form der Liebe ist, als die Liebe unter zwei Partnern. Mit einem Partner hat man oft ein gemeinsames Ziel (manchmal auch mehrere). Man teilt sein Leben, man versucht vielleicht, den anderen ein Stück weit zu ändern. Mit Freunden ist das nicht so. Man akzeptiert an Freunden auch die Dinge, die man selbst vielleicht nicht zu 100% so sehen oder tun würde. Man diskutiert über Standpunkte und muss am Ende nicht unbedingt auf einen Nenner kommen. Bei einem Partner fällt das manchmal schwer. Mit einem Freund muss man kein gemeinsames Ziel haben. Jeder kann seine Ziele verfolgen, man ist sich nichts schuldig und hält trotzdem loyal zueinander. Das ist das Besondere an einer Freundschaft.

Ich bin dankbar für meine Freunde. Ich bin dankbar, Menschen in meiner Nähe (ich meine hier nicht unbedingt räumliche Nähe) zu haben, die für mich da sind, die mir zuhören und die zu mir stehen. Ich bin dankbar, genau das gleiche für diese Menschen tun zu dürfen.
Ich liebe Euch.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im September: FoodFashionFun

Der September war ein guter Monat. Ich habe viel gemacht und viel erlebt. Und trotzdem habe ich den Monat irgendwie genossen und er ist nicht wie im Zeitraffer an mir vorbeigezogen. Das sind die besten Voraussetzungen für ein paar Lieblinge des Monats. Dinge, Menschen, Erlebnisse, FoodFashionFun (auch wenn hier so gut wie nie Fashion vorkommt) aus September 2016. Viel Spaß!

  1. Sport. Es gibt zum Thema Sport ja schon einen eigenen Blogpost (hier), aber dennoch wollte ich das Thema hier nochmal aufgreifen. Ich habe im September damit begonnen, wieder Sport zu treiben (das erste Mal seit fünf Jahren!). Und: Es macht verdammt viel Spaß! Ich bin ausgepowert, erschöpft und ziemlich fertig, wenn ich das Fitnessstudio verlasse, aber ich habe unheimlich viel Spaß und fühle mich auch richtig gut. Ich kann es also nur jedem Sportmuffel empfehlen: Sucht euch ein gutes Fitnessstudio, lasst euch einen auf eure Vorlieben und Bedürfnisse zugeschnittenen Trainingsplan erstellen (kein 08/15!) und legt los. Dann macht das wirklich Laune!
  2. Twitter. Bisher war ja instagram mein liebstes soziales Netzwerk. Seit einiger Zeit wird es aber immer mehr von twitter abgelöst. Dort hat man nämlich die Möglichkeit, sich mit interessanten und netten Leuten (ja, sowas gibt’s da) auszutauschen. So habe ich in den letzten Wochen einige nette Menschen kennen gelernt, die zum Teil die gleichen Interessen z. B. in Bezug auf Musik haben oder sogar an der gleichen Uni studieren. Es ist herrlich, auf die Art gute neue Freunde zu finden!
  3. Mein Blog. Seit 100 Beiträgen gibt es den Ruhrpottblog nun schon. Und ich bin glücklicher denn je, da ich den Blog wirklich als mein ‚Baby‘ betrachte. Ich schreibe gern hier, ich teile liebend gern meine Gedanken mit meinen Lesern und habe wirklich Spaß damit. Ich hoffe, dass das noch lange anhält.
  4. Mein Bachelor of Arts. Ich habe mein Bachelor-Studium beendet und bin jetzt offiziell 2-Fach B.A. Germanistik und Niederländisch. Meine akademische Laufbahn ist damit noch nicht abgeschlossen, da ich noch den Master machen werde, aber trotzdem ist das für mich ein riesiger Schritt und eine große Leistung. Für den Master wechsele ich derzeit die Uni, von Duisburg-Essen nach Düsseldorf, da ich dort Germanistik ohne zweites Fach studieren kann (in Essen läuft dieser Studiengang aus). Deswegen fühle ich mich im Moment wieder wie ein kleiner Ersti. Neue Menschen, neue Gebäude, neues System – alles sehr spannend! Ich bin mit dieser Entwicklung sehr glücklich und freue mich auf die neuen Herausforderungen, die das Master-Studium bietet.
  5. Gute Gespräche. Jeder, der mich kennt, weiß, wie ich bin: Optimistisch, meistens gut gelaunt und immer für ein Gespräch zu begeistern. Gerade im September hatte ich viel Gelegenheit, mit interessanten und netten Menschen spannende Gespräche über verschiedenste Themen zu führen. Und das ist etwas, was ich sehr liebe und schätze. Ich hoffe, dass das im Oktober und in den Folgemonaten so bleibt.

So, das waren sie, meine Lieblinge. In diesem Monat vor allem Erlebnisse, weniger Dinge. Aber meistens ist es doch das, was den Monat besonders macht: Die Dinge, die wir erleben, an die wir uns erinnern.
So, bevor ich jetzt sentimental werde, höre ich an dieser Stelle auf.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im August

Mal wieder etwas verspätet (Asche auf mein Haupt) habe ich Mitte September dann auch mal meine Lieblinge aus dem August für euch. Viel Spaß!

  1. Musik. Wer hätte das gedacht? Ich habe in letzter Zeit so fucking viel über Musik gebloggt und in den nächsten Monaten stehen wieder einige Konzerte an, über die ich dann natürlich auch schreiben will (unter anderem Fewjar und Tell You What Now), dass ich die Musik hier unbedingt erwähnen muss. Ich lege euch dazu meine letzten Beiträge zum Thema Musik an’s Herz, zu finden hier.
  2. Dinge schaffen. Das klingt erstmal sehr vage, meint aber einfach, dass ich derzeit in den letzten Zügen meines Bachelor-Studiums stecke und endlich Noten einsammle und Arbeiten fertigmache. Immer, wenn ich also wieder was geschafft habe, freue ich mich wie ein Schneekönig. Aber auch Blogbeiträge, private Termine und so weiter lassen mich in Extase ausbrechen, wenn ich sie wieder von meiner To-Do-Liste streichen kann. Es tut einfach gut, zu sehen, wenn man etwas schafft. Ich mag dieses Gefühl!
  3. Soziale Medien. Auch wenn die Bundesmutti sagt, dass das Internet für uns alle Neuland sei, ich bin ja mit dem www aufgewachsen. Und natürlich hat mich das geprägt. Ich habe als Ruhrpottperle sowohl twitter als auch instagram und seit neuestem sogar eine offizielle Facebook-Seite (auch der gaaaanz viel los ist. Nicht.). Dort poste ich Texte und Bilder, die ich interessant und spannend finde, schreibe mit netten Menschen und mache Selfies. Und ich tue es gern. Ich bin gern vernetzt und habe Spaß daran, sachen wie „Das ist 1 naices Buch vong Inhalt her“ zu twittern und die Reaktionen von anderen Internet-Menschen zu sehen. Und mehr soll es auch gar nicht sein, zumindest für mich: Eine Plattform, die Spaß macht.
  4. Frühstück. Das Frühstück ist für mich die beste Mahlzeit des Tages, ich liebe es, zu frühstücken. Vor allem in netten Cafés, mit Freundinnen. Wir können quatschen, Rührei mit Bacon vertilgen und uns über Unsinn kaputt lachen. Danach gehen wir, wenn wir noch Lust und Zeit haben, noch ein wenig shoppen bzw. bummeln und hatten den besten Tag ever! Ich liebe diese Tage, auch wenn sie leider viel zu selten vorkommen.
  5. Zu guter Letzt mal wieder ein Hashtag: #HaltsMaulUndFühlDichSchön. Unter diesem Hashtag habe ich ja schon ein Bild auf instagram gepostet, vielleicht wurde das ja gesehen. Es ist ein ungeschminktes, ungefiltertes Selfie. Der Sinn und Zweck dahinter ist einfach: Du bist schön. Punkt. Ohne wenn und aber, ohne Diskussion. Es greift eine Message auf, die ich schon im Love Yourself-Beitrag propagierte: Du bist wundervoll, egal wie du aussiehst. Oder gerade deshalb. Spread love, not hate!

Das waren meine Top-5 der liebsten Dinge, Menschen, Erlebnisse etc. im August. Ich hoffe, es war interessant.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Der Schatz im Silbersee

So heißt eine Winnetou-Geschichte von Karl May. Okay, dass wusstet ihr jetzt wahrscheinlich alle. Wusstet ihr auch, dass das Ensemble der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg in dieser Spielzeit 2016 genau dieses Stück gespielt hat? Ja? Okay. Aber wusstet ihr, dass ich dort war und mir das Stück im Freilichttheater Kalkberg angesehen habe?

Spoiler: Es war grandios! Der Lieblingsmann und ich sind im August in Hamburg gewesen und haben am Sonntag einen Abstecher in’s etwa eine Autostunde entfernte Bad Segeberg gemacht. Wir sind bei dem schönen Wetter erst ein bisschen durch die Stadt gebummelt und dann zum Theater gelaufen. Das Abenteuer fing dort auch schon an. An den Laternen, die die Straße und den Weg zum Theater säumen, finden sich alle Plakate der bisherigen 65 Spielzeiten. Im nächsten Jahr kommt dann das neue Plakat für die 66. Spielzeit 2017 hinzu.
Das Theater selbst ist imposant. Der Lieblingsmann und ich waren schon begeistert, als wir dort ankamen. (Mal abgesehen davon, dass wir Katy Karrenbauer gesehen haben!!) Wir haben das Stück in der Nachmittagsvorstellung gesehen, die Abendvorstellung ist aber wahrscheinlich noch ein bisschen imposanter, wegen der Lichteffekte. Die Karte kostete dieses Jahr in der besten Platzkategorie 27,50€. Wenn man sich jetzt überlegt, was Musicals in Hamburg z. B. kosten… Wow. Und die Besetzung war 2016 auch fabelhaft: Jan Sosniok als Winnetou, Til Demtrøder als Old Shatterhand, Susan Sideropoulos, Oliver Stritzel und und und. Die Karl-May-Spiele sind generell immer starbesetzt. Und dann die Feuereffekte, die Pferde, die Vögel, das tolle Bühnenbild, die genialen Witze. Ich habe mich erschrocken, mich gefürchtet, mitgefiebert und Tränen gelacht – und das alles in knapp zwei Stunden Netto-Spielzeit.

Der Inhalt des Stücks ist aktueller denn je: Es geht um Rassentrennung, um Hautfarbe, um Liebe, um Rassismus – und natürlich um einen sagenumwobenen Indianer-Schatz im Silbersee. Rothäute gegen Bleichgesichter, die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand mittendrin. Eine spannende Geschichte, die, gerade in der heutigen Zeit, zum Nachdenken anregen sollte. Denn wer gewinnt am Ende? Die Liebe, natürlich.

In der nächsten Spielzeit wird „Old Surehand“ gegeben – und ratet mal, wer definitiv wieder hinfahren wird? Der Lieblingsmann und ich haben Blut geleckt und werden auf jeden Fall wieder nach Bad Segeberg fahren. Dieses Mal wollen wir einige Freunde mitnehmen und einen kleinen Gruppentrip über ein Wochenende daraus machen. Ich bin schon sehr gespannt, wenn das Ensemble für 2017 bekannt gegeben wird.

Übrigens: Die Spielzeit 2016 endet Morgen mit der letzten Vorstellung von „Der Schatz im Silbersee“. Die nächste Spielzeit beginnt am 24. Juni 2017. Denn die Karl-May-Spiele dauern immer nur die Sommermonate an. Das hat den einfachen Grund, dass das Theater komplett unter freiem Himmel ist und Besucher so wie Darsteller nass werden, wenn’s regnet. Wir hatten dieses Jahr Glück, die Premiere fand zum Beispiel in strömendem Regen statt. Aber: Man kann Regenponchos kaufen, nur 2€ das Stück. 😉

Jetzt habe ich also noch einen Grund mehr, häufig in den hohen Norden zu fahren…

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

#BackToTheRoots: Von musikalischen Wurzeln

Ich möchte auf dem Ruhrpottblog eine neue Reihe starten: #BackToTheRoots. Hier soll es um Nostalgie gehen, um meine Wurzeln, um jedes Mal, wenn ich mich nostalgisch fühle. Wahrscheinlich werden die Beiträge zu dieser Kategorie unregelmäßig kommen, aber sie werden immer mit dem supercoolen Hashtag getaggt sein. 😉
Diese Reihe ist natürlich auch für meine verehrte Leserschaft: Zum in-Erinnerungen-schwelgen, zum nostalgisch-werden, zum teilen!

Inspiriert zum heutigen Beitrag hat mich übrigens ein Tweet, in dem gesagt wurde, dass viele YouTuber (z. B. Felix von Fewjar und Flo von den CuBrids) früher Metaller waren und heute „ausnahmslos“ Hipster seien. Außerdem hat mich eine gewisse Vorfreude auf das Album von Tell You What Now (und das damit verbundene Konzert in Berlin am 25.2.2017) gepackt. Also, gesetzt den Fall, die Crowdfunding-Kampagne auf http://www.startnext.com ist erfolgreich. (Kleine Schleichwerbung? Check).

Heute also Musik. Ich habe ja schon öfter, gerade in letzter Zeit, über Musik gebloggt. Seit heute ist das ganze auch in einer eigenen Kategorie zu finden. Und heute soll es eben genau darum gehen: Musik, die ich schon immer liebe. Musik, mit der ich „groß“ geworden bin (jaja, 1,60m ist nicht groß, ich weiß…). Musik, die mich geprägt hat.
Einige haben ja vielleicht in meinem letzten Beitrag gelesen, dass ich – ÜBERRASCHUNG – auch Metal geil finde. Und – nochmal ÜBERRASCHUNG – eigentlich ist das auch gar nichts so Überraschendes. Also für mich. Eine der ersten Musikrichtungen, mit der ich nähere Berührungspunkte hatte, ist der Metal. Das hat vor allem mit meiner Mutter zu tun, die mir, im zarten Alter von acht Jahren, nicht nur das berühmt-berüchtigte Schlaflied der besten Band der Welt (wer nicht weiß, wovon ich rede: Schämt euch!!) näher gebracht hat, sondern auch das Album Sehnsucht der Band Rammstein. Im speziellen hier das eher ruhige Lied Engel.
Und da Rammstein ihren Musikstil selbst als „Tanzmetall“ bezeichnen, muss die Band hier wohl als Ausgangspunkt meiner Liebe für „härtere“ Musik gesehen werden. Natürlich gehören da auch die Ärzte zu (danke Mutter), die aber eher in den Punk einzuordnen sind. Meine Lieblingslieder dieser Band stammen übrigens allesamt vom Album Debil, das einige Zeit auf dem Index war. Wenn das mal nichts über mich und mein krankes Hirn aussagt…

Aber nochmal zurück zu Rammstein. Das Album Sehnsucht gehört mit Abstand zu meinen Lieblingsalben of all time. Erst vor einigen Jahren habe ich tatsächlich die Bedeutung, die Interpretation, einiger Lieder begriffen. Dafür schäme ich mich ja heute schon ein bisschen. Aber wie soll eine acht-Jährige auch verstehen, worum es zum Beispiel in dem Song Klavier geht?? Kleiner Spoiler: Schön isses nich‘!
Auf jeden Fall hat mich diese Musik dann bis zu meinem etwa vierzehnten Lebensjahr begleitet. Danach natürlich auch noch, ich liebe diese Musik auch heute noch. Aber, durch diverse Menschen, die mein Leben etwa zu dieser Zeit begleitet haben, kam dann noch ein bisschen was anderes dazu. Meine erste nicht-deutschsprachige Metal-Band war, Klassiker (wie könnte es auch anders sein), Metallica. Von dieser Band ist auch mein absoluter Lieblingssong of all time. Egal, was es Neues gibt, was gerade in ist, der hotteste Shit, ich liebe diesen einen Song. Wer wissen möchte, welcher Song es ist, der klicke auf den Link (oder rate in den Kommentaren)! Kleiner Tipp: Der Song ist auf dem Black Album. Zweiter kleiner Tipp: Ich habe auf meiner Hochzeit dazu getanzt.
Generell gehört auch dieses Album zu meinen all time favourites. Metallica gehört bis heute zu meinen Lieblingsbands.
Ich kann übrigens auch headbangen. Ja, darauf bin ich stolz, das ist ein Skill.

Doch natürlich hat mich nicht nur der Metal in meiner Jugend geprägt. Ich bin in dieser Zeit auch Fan des Mittelalter-Folks geworden. Der Dank gebührt hier meinem Ex-Freund und seinem damaligen besten Freund. Auch wenn ich dem Ex sonst nicht sonderlich viel zu verdanken habe, meinen Musikgeschmack hat er durchaus positiv beeinflusst.
Eine ganz besonders coole Band, die ich bis heute verdammt gerne mag (und noch einige Songs mitsingen und teilweise sogar auswendig kann), ist Schandmaul. Eines meiner Lieblingslieder dieser Band ist Teufelsweib. Ich hatte zu jener Zeit sogar ein T-Shirt mit diesem Ausdruck. Wer nicht weiß, was ein Teufelsweib ist, der möge sich das Lied anhören. Und wenn er es dann immer noch nicht weiß, dann: Glückwunsch, du bist durch und durch rein und wirst in den Himmel kommen.
Ich war in meinem Leben nicht auf vielen Konzerten „großer“ Bands, aber Schandmaul habe ich live gesehen. Und es war richtig, richtig geil!
Eine weitere Band, die ich in diesem Bereich sehr gerne mag, ist Subway to sally, hier im besonderen die Lieder Kleid aus Rosen und Wenn Engel hassen. Hier habe ich bei YouTube leider keine brauchbaren Versionen gefunden. Gibt es aber bestimmt irgendwo im World wide web. Wer mir einen Link schicken möchte: Nur zu!

So viel zu meiner Jugend. (Als wäre das schon ewig her…) In den letzten zehn Jahren sind natürlich noch weitere Bands, Genres und Musikstile dazugekommen. Einer ganz besonders lieben Freundin habe ich zum Beispiel Oi und noch mehr Punk (unter anderem die toten Hosen, denn ja, man kann beides mögen!) zu verdanken.
Aber ich bin der Überzeugung, nichts prägt einen Menschen musikalisch so sehr, wie die Kindheit und Jugend. Ich denke immer mal wieder gern an diese Zeit zurück und höre auch heute noch gern die Musik, die mich damals geprägt hat.

So, jetzt ist Zeit, nostalgisch zu werden. Meine Frage ist jetzt: Was ist noch interessant, worüber soll ich noch erzählen? Woran denkt ihr gerne zurück, was macht euch nostalgisch? Schreibt mir!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Werbung für ’ne gute Sache

Heute muss ich noch einmal ein bisschen Werbung im Bereich der Musik machen. Aber keine Angst, ab nächste Woche geht’s wieder back to topic (was auch immer das Topic war!).

Ich möchte an dieser die Werbetrommel rühren für eine ziemlich geile Berliner Band: Tell You What Now. Ja, wenn ihr die letzten Beiträge hier gelesen habt, ist euch der Name der Band wahrscheinlich ein Begriff. Tell You What Now (kurz: TYWN) sind fünf Berliner Jungs, die derzeit an ihrem zweiten Album arbeiten.

Sie machen schicken Metal und sind echt richtig richtig gut in dem, was sie tun. Hier mal eine Playlist von ihrem YouTube-Kanal:

Ich finde die Musik echt richtig gut und freue mich jetzt schon wie Bolle auf das neue Album (das erst im Februar 2017 kommen soll). Jetzt haben die Jungs nur ein Problem: Sie brauchen Kohle, um das Album mitsamt CDs, Vinyl, Merch und Tour finanzieren zu können. Mehr als 10.000€ sind nötig, um das Projekt zu realisieren.
Und dafür brauchen sie die Hilfe ihrer Fans, ihrer Community. Aus diesem Grund gibt es eine Crowdfunding-Kampagne auf http://www.startnext.com, bei der jeder und jede von uns spenden kann.

Die Spendensumme ist dabei ganz jedem einzelnen überlassen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich ein nices kleines Dankeschön auszusuchen (z. B. eine signierte CD oder Karten für ein Konzert). Wenn ich mal eben 800€ übrig hätte, würde ich die Jungs auch für einen exklusiven Gig nach Essen holen. Ich hab‘ nämlich nachgeschaut: Zwischen Berlin und Essen liegen 527km, also weniger als 800. 😉

Nein, aber mal Spaß beiseite. Ich finde dieses Projekt geil und möchte die Band gern unterstützen. Daher habe ich mich selbst am Crowdfunding beteiligt. Ich würde mir nun wünschen, dass ihr mal reinhört in die Mucke der Band und vielleicht auch ein paar Euronen übrig habt, um sie zu unterstützen. Das Ding ist nämlich: Die Kampagne läuft nur noch 12 Tage, es fehlen aber noch über 5.000€ bis zum Funding-Ziel. Und der Haken ist der, dass die Band nichts bekommt, wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Du als Spender bekommst dann zwar deine Kohle wieder, aber irgendwie ist das ja trotzdem nicht der gewünschte Effekt. Deshalb bitte ich euch von ganzem Herzen: Schaut mal, ob ihr das zweite Album von TYWN unterstützen wollt und dann, nichts wie ran! 😀

Hier noch der direkte Link zu der StartNext-Kampagne: https://www.startnext.com/tywn

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

P.S.: Ja, ich weiß, dass in Afrika Kinder sterben und in Syrien Krieg herrscht. Und ja, es gibt bestimmt noch tausend weitere Dinge, für die man spenden sollte. Aber jeder soll doch bitte mit seinem hart verdienten Geld das machen, was er will, nicht wahr?