Ich hab‘ die Haare schön…

… dank meiner wunderbaren Friseurin. Wer mir auf den sozialen Netzwerken folgt, hat möglicherweise gesehen, dass ich immer mal frisch rot gefärbte Haare habe. Eine ganze Zeit lang hat sich darum eine liebe Freundin gekümmert. Das hat zeitlich nicht mehr gepasst (sie muss ja auch arbeiten) und deshalb habe ich nach einem neuen, guten Friseur in meiner Gegend gesucht. Ich wollte zu jemandem, der wirklich weiß, was er tut. Eine Kette (so gut die sein mögen) kam daher für mich nicht in Frage. Stattdessen bin ich vor über einem halben Jahr das erste Mal bei einer Friseurin in Rüttenscheid gewesen. Ein kleiner Salon, Vintage angehaucht, also genau das Richtige für mich. Und ich war sofort begeistert! Natürlich zahlt man dort mehr als 30€ für’s Färben und Schneiden – aber das ist es wert.

Im Januar bin ich wieder bei der zauberhaften Susann gewesen. Sie ist eine One-Woman-Show und kümmert sich liebevoll auch um die schlimmsten Haare. Sie ist herzensgut, hat immer eine lustige Geschichte auf Lager und verbreitet stetig gute Laune. Bei ihr fühle zumindest ich mich immer sofort wohl. Man kommt sich vor, als würde man sich einfach mit einer Freundin auf einen Kaffee treffen.

Als ich im Januar dort war, haben wir zuerst geschnitten. Mein Wunsch: Alles ab, was kaputt ist und ein bisschen Stufen. Ihre Antwort:

Darf’s auch ein bisschen mehr sein, also bei den Stufen?

Und schon hatte Susann die Lacher auf ihrer Seite. Danach durfte ich eine Farbe aussuchen. Dunkles, kühles Rot. Aubergine. Los ging’s. Dazwischen haben wir erzählt, Geschichten von Männern, von Dates, von der Arbeit, vom Leben. Es war herrlich. Die Zeit verging wie im Flug und ehe ich mich versah, waren meine Haare wieder schön und ich auf dem Heimweg. Der nächste Termin ist selbstverständlich schon gemacht!

Das Tolle an Susanns Laden: Man weiß immer, was man zahlt. Sie notiert es auf deinem Bonuskärtchen (noch so ’ne tolle Sache!) und du zahlst definitiv nicht mehr als das, was draufsteht. Sie rechnet dir auch vorher aus, was du zahlen musst und jubelt dir keine versteckten Kosten unter. Man hat wirklich das Gefühl, dass es um einen selbst geht, wenn man bei ihr ist. Und nicht um’s Geld.

Alles in allem kann ich den Salon Salonfähig by Suann Haufe nur empfehlen. Aber Achtung: Ihr müsst definitiv vorher einen Termin machen, einfach so vorbeischauen und die Haare geschnitten kriegen ist nicht! Und für alle Zweifler: Nein, die ist keine Werbung. Ich habe mich selbst für den Salon entschieden und meine Rechnung selbst bezahlt. Dieser Beitrag entstand aus meiner Begeisterung für meine Haare und meine Friseurin. Der Salon hat übrigens auch eine Facebook-Seite mit vielen Bewertungen, schaut mal vorbei!

Liebe Susann, mich wirst du nicht mehr los!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Der Inhalt des Kulturbeutels

Der Kulturbeutel einer Frau ist ein absolutes Mysterium und gut behütetes Geheimnis. Doch heute möchte ich dieses letzte Geheimnis der Menschheit lüften und euch zeigen, was ich in meinen Kulturbeuteln (es sind zwei…) für zehn Tage Sommerurlaub so mit mir herumschleppe. Und es ist einiges! Nebenbei gibt’s vielleicht noch eins, zwei Tipps für das Packen und Bestücken des Beutels, denn ich habe einige gute Erfahrungen weiterzugeben! 😉

Vorweg: Meine Sonnenschutzprodukte befinden sich natürlich auch im Kulturbeutel, aber auf die gehe ich hier nicht nochmal näher ein, das habe ich an dieser Stelle bereits getan. Also legen wir mal los!

Tipp Nr. 1: Macht euch Gedanken, was in eurem Kulturbeutel auslaufen kann. Wenn ihr, so wie ich, mehrere Taschen mitnehmt, besteht vielleicht die Möglichkeit, die Sachen so aufzuteilen, dass ihr eine Tasche nur mit den Dingen gefüllt habt, die auslaufen können und eine mit denen, bei denen dahingehend nix passieren kann.

Ich habe also zwei Taschen. Beide haben das gleiche Design, blau-weiß gestreift (wer hätte das bei mir nur vermutet…) und sind für günstiges Geld aus dem Primark. In der größeren Tasche befinden sich alle Pflege- und Kosmetikprodukte, die auslaufen können. In die kleine Tasche kommen die Utensilien und festen Produkte, die ich alle an einem Ort haben möchte. Fangen wir also mit dem Inhalt der größeren Tasche an!

Tipp Nr. 2: Bei der Planung des Kulturbeutels macht ihr euch am besten eine sinnvolle Reihenfolge. Ich gehe immer die Dinge der Reihe nach durch, wie ich sie benutze. Das heißt, zuerst Zähne putzen, waschen, duschen morgens. Dann alles was danach kommt. Und so weiter und so fort. Andere gehen von Kopf nach Fuß oder umgekehrt vor. Nehmt, was euch am besten liegt.

Der Inhalt von Tasche 1 (der größeren Tasche):

  • Zahnpasta
  • Gesichtswasser
  • bebe 3-in-1 Reinigungstücher
  • Tagescreme
  • Augencreme
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Conditioner
  • Peeling
  • Bodylotion
  • Deo
  • Augenbrauenpuder (Catrice eye brow-Set)
  • Augenbrauengel (essence lash & brow-Designer)
  • Concealer (Manhattan Wake-up)
  • Gesichtspuder (Catrice prime and fine)
  • Mascara (maybelline the Rocket Volum’Express)
  • 2 Lipliner (trend it up 020 und 040)
  • Lipgloss (Catrice Beautifying lip smoother in 030 Cake pop)
  • Nachtcreme
  • Sonnenschutz (wie gesagt)

Wie ihr seht, nehme ich relativ wenig Make-up mit. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich nicht vorhabe, mich im Urlaub großartig zu schminken. Das Wetter soll ganz gut werden und ich hoffe, einen schönen Urlaubs-Glow zu kriegen, sodass ich kein großartiges Make-up brauche. Ich habe also nur was für die Augenbrauen mit, einen Concealer (gegen Augenringe), Puder, um den Concealer zu setten, ein bisschen Mascara und ein bisschen was für farbige Lippen. Und selbst da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht schon zu viel ist!

Tipp Nr. 3: Man kann ja inzwischen fast alles in kleinen Reisegrößen kaufen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass diese teilweise relativ teuer im Verhältnis zum Originalprodukt sind. Wenn ich also sowieso die Originalgröße eines Produktes zu Hause habe, nutze ich lieber kleine Flaschen, in die ich dann das Produkt abfülle. Diese Fläschchen gibt es günstig im Drogeriemarkt oder auch bei Primark. Meist kommen die sogar noch mit einem durchsichtigen Zip-Beutel, der sich super für’s Handgepäck eignet!

Konkret habe ich Tipp 3 hier bei meinem Duschgel, Shampoo, Conditioner, dem Gesichtswasser und der Nachtcreme angewandt. Tages- und Augencreme kommen in meinem Fall schon in relativ kleinen Plastiktuben, deshalb fand ich das nicht nötig. Die Nachtcreme ist allerdings in einem Glastiegel (Achtung, Bruchgefahr!), deshalb habe ich etwas in einen Plastiktiegel abgefüllt. Das Peeling und die Bodylotion hätte ich auch abgefüllt, aber ich habe sie in diesem Fall in kleinen Reisegrößen letztes Jahr im London-Urlaub gekauft. Deshalb war das nicht nötig.

Tipp Nr.4: Ich klebe Flaschen und Tiegel ganz oft mit Klebeband (auch bekannt als Tesafilm) zu. Manche nehmen dafür auch Frischhaltefolie, aber ich HASSE Frischhaltefolie. Tesa nimmt wenig Platz weg, sodass ich eine Rolle auch mit in den Urlaub nehmen kann, für den Rückweg. So verringere ich die Auslaufgefahr noch mehr. Manch‘ einer mag das für paranoid halten und vielleicht bin ich auch paranoid. Aber ich brauche die Sicherheit, dass meine Sachen heil im Urlaub ankommen.

Der Inhalt von Tasche 2:

  • Zahnbürste
  • Wattepads
  • Wattestäbchen
  • Bürste
  • Augenbrauenbürstchen mit -pinsel
  • Puderpinsel
  • Wimpernzange
  • Nagelfeile
  • Haarspray

Tipp Nr. 5: Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Wattestäbchen packe ich immer in kleine, durchsichtige Täschchen (die, die man bekommt, wenn man beim Drogeriemarkt einen Pinsel kauft, eignen sich sehr gut!), damit ich direkt alle an einem Platz habe und sie nicht überall rumfliegen und ich, wenn ich eines brauche, wieder keins finde.

Meine Zahnbürste kommt einfach in einen kleinen Gefrierbeutel, weil wir keine fancy Hüllen für unsere Zahnbürsten haben.

Tipp Nr.6: Der Urlaub ist eine super Gelegenheit, eine frische Zahnbürste zu benutzen! Wir wechseln unsere Zahnbürsten viel zu selten, da kommt der Urlaub wie gerufen. Zweiter Vorteil: Ihr könnt die alte Zahnbürste am Morgen der Abfahrt bzw. des Abflugs noch benutzen und habt schon die frische mit, sodass ihr die alte nicht morgens in aller Hektik in den Koffer werfen müsst! (Okay, ich muss das zwar mit der Tagescreme machen, aber irgendwas ist ja immer).

Auf Trockenshampoo habe ich bewusst verzichtet, weil ich mir wahrscheinlich sowieso jeden Tag die Haare (zumindest mit Wasser) waschen werde. Schweiß, Sonnenschutz, Seeluft, das alles ist nicht gut für die Haare. Deshalb macht Trockenshampoo absolut keinen Sinn.
Ich nehme übrigens auch keinen Nagellack mit, weil ich im Urlaub immer zu faul bin, Nagellack zu benutzen. Ich werde mir am Tag vor dem Abflug die Nägel stutzen und einen pflegenden Klarlack benutzen, das reicht mir für 10 Tage dicke.
Welche Produkte ihr am Ende mitnehmt, hängt natürlich davon ab, was ihr gerne benutzt, wohin ihr fahrt, welche Ansprüche ihr habt, wie viel Make-up ihr gerne benutzt und wie viel Haarstyling ihr im Urlaub macht. Ich werde keine riesigen Hochsteckfrisuren machen, daher brauche ich zum Beispiel keinen Toupierkamm. Ich werde einige Haargummis und Haarnadeln mitnehmen, auch diese kommen in ein kleines Täschchen (s. Tipp 5), ich werde sie aber wohl nicht in den Kulturbeutel packen (der Grund: Platzmangel). Auch eine Pinzette kommt mit, aber im Erste-Hilfe-Täschchen.

Das war also der Inhalt meines Kulturbeutels, mit ein paar Tipps zum Packen desselbigen. Ich freue mich schon sehr auf den Urlaub (wie man vielleicht merkt) und habe innerlich schon gepackt. Ich hoffe nur, dass alles in meinen kleinen Koffer passt… Ach, wird schon!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Mai

Mit leichter Verspätung sind sie hier: Meine Beauty-Favoriten im Mai. Ich habe ein paar Dinge neu ausprobiert und ein paar alte Lieblingsstücke wiedergefunden und davon will ich heute berichten!

  1. Nagellack. Ich hatte schon früher eine Obsession mit Nagellacken. In den letzten 1 1/2 Jahren hatte ich allerdings arbeitsbedingt wenig Gelegenheit, schönen Nagellack zu tragen. Im Einzelhandel hat der nämlich höchstens zwei Stunden gehalten. Anfang 2016 habe ich dann radikal ausgemistet und eine große Menge alter Lacke entsorgt. Und kaum hatte ich mal wieder so richtig Platz in meiner Nagellackschublade, habe ich meine Leidenschaft wieder entdeckt. Dank einiger Aktionen von dm und rossmann habe ich auch direkt ein paar neue Lacke gekauft und trage wieder mit großer Hingabe Nagellack! Neu eingezogen sind von Manhattan der Last&Shine-Lack in der Farbe 380 „Candlelight dinner“ und von Catrice zwei Ultimate Nail Lacquer in den Farben 38 „vino tinto“ (ein sehr dunkles lila, das teilweise fast schwarz changiert) und 114 „The sky so fly“, ein helles himmelblau. Alle Farben decken in zwei Schichten wunderbar und halten – für meine Verhältnisse – lange und gut.
  2. Batiste Trockenshampoo. Darüber habe ich bestimmt schonmal geschrieben. Aber heute muss ich es noch einmal erwähnen, denn ich habe mir im Mai das Volumen-Trockenshampoo von batiste bei Douglas gekauft. Es ist 1€ teurer als die „normalen“ Sorten, aber dafür stehen die Haare wie ’ne 1. Es verfilzt den Ansatz leider ein bisschen, was bedeutet, dass man die Haare nach der Anwendung baldmöglichst waschen sollte (am Abend oder am Folgetag), aber es entzieht dem Haar das Öl und sorgt dafür, dass man wieder gut aussieht. Großer Favorit!
  3. Catrice. Eine Drogerie-Marke, die ich generell sehr gerne mag. Im Mai habe ich das neue Augenbrauenpuder ausprobiert, von dem mir die dunkle Farbe sehr gut passt. Außerdem enthält das „eyebrow set“ eine Mini-Pinzette und einen Minipinsel mit Bürste. Außerdem gab’s neu das Kontur-Kit in 010 „ashy radiance“ mit Konturpuder und Highlighter, das sehr gut zu meiner Hautfarbe passt. Sehr schöne Produkte mit guter Farbabgabe. Alle Produkte lassen sich gut verteilen und halten lange.
  4. Manhatten Lip Tints. Habe ich vielleicht auch schon einmal erwähnt, mag ich aber sehr gerne. Ich habe derzeit zwei Farben, ein rot, 94X „true red“ und ein orange-rot, 94R „red tulip“. Beide lassen sich sehr gut auftragen, decken gut und verschmieren nicht. Wenn sie erstmal getrocknet sind, halten sie bombenfest, ohne die Lippen auszutrocknen. Die Lip Tints sind zwar leider nicht kussecht, dafür lassen sie die Lippen aber unglaublich schön strahlen!

Das war’s dann schon für dieses Mal. Verratet mir gern, was ihr im Mai mochtet und was ich unbedingt mal ausprobieren sollte. Derzeit suche ich im Drogerie-Bereich noch nach einer leichten BB-Cream oder einer getönten Tagescreme für den Sommer. Das Problem: Ich habe super helle Haut, ich trage die Catrice All Matt Plus Foundation in der Farbe 010 „light beige“. Kennt ihr da was?

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Januar: Beauty

Ein bisschen verspätet heiße ich euch herzlich Willkommen zu meinen ersten Lieblingen im Jahr 2016! Im Januar hab ich ein paar tolle Produkte aus der Kategorie Beauty entdeckt und sie vor allen Dingen lieben gelernt. Also gibt es diesen Monat Beauty-Favoriten von mir. Viel Spaß!

  1. Der Fit Me-Concealer von maybelline. Ich war ewig und drei Tage auf der Suche nach diesem Concealer von maybelline, weil er von der gesamten deutschen YouTube-Community (also zumindest von den Kreisen, in denen ich mich bewege) absolut gehypt und geliebt wird. Die ganzen hellhäutigen Damen tragen ihn jedoch in der Farbnummer 15 und mein dm hat diese nie geführt. Beim Rossmann meines Vertrauens bin ich leider auch nie fündig geworden. Dafür habe ich jetzt bei einem anderen dm den großen Treffer gelandet, und den Concealer mitgenommen. Was soll ich sagen? Ich liebe ihn. Er hat genau die richtige Farbe für meine Haut. Er hat genau die richtige Konsistenz, um Augenringe abzudecken – nicht zu fest und nicht zu flüssig. Und er ist sehr ergiebig, ich brauche viel weniger als früher von meinem manhattan-Concealer. Dafür ist er zwar auch ein bisschen teurer, aber immer noch Drogerie-mäßig bezahlbar!
  2. Das Parfum Erotique von Dita von Teese. Ich wollte immer einen Duft von Dita ausprobieren, weil ich ein großer Fan dieser einmaligen Frau bin (das Beauty-Buch muss ich mir noch unbedingt zulegen!). Leider hatte ich in den ansässigen Parfümerien nie Glück, die Düfte waren meistens ausverkauft und Tester nicht verfügbar. Aber auch hier hab‘ ich spontan den großen Treffer gelandet! Die Woolworth-Filiale meines Vertrauens hatte auf einmal einen Bestand an Erotique und Rouge vorrätig. Also hab‘ ich beide ausprobiert und geschnuppert, welchen ich mehr mag. Wer eine detaillierte Beschreibung des Duftes Rouge möchte, möge sich dieses Video von xKarenina ansehen. Ich bin nämlich nicht gut in Duftbeschreibungen. Auf jeden Fall war mir Rouge zu heftig und Erotique ist ein bisschen würziger und sexier, zumindest für mich. Also kam der mit. Und ich trage ihn gern, allerdings nur abends, bzw. wenn ich weggehe. Für tagsüber, in der Uni zum Beispiel, ist er zu schwer.
  3. Den Nagellack pure soul (Nr. 5) von essence, aus der the Nudes-Reihe. Am Mädelstag haben wir ja Nagellacke ausprobiert, die ich für meine Hochzeit haben wollen könnte und dieser ist es dann geworden. Am selben Tag noch habe ich mir den Nagellack im dm gekauft. Und obwohl ich eigentlich eher der Typ für knallige bzw. auffällige Nagellack-Farben bin (rot, schwarz, grün sind keine Fremdwörter auf den Nägeln für mich!), liebe ich diese Farbe als einfache, dezente Farbe für den Alltag, oder wenn man mal seriöser und dezenter wirken möchte. Für die Hochzeit kommt auf die Ringfinger noch Glitzer, damit es ein bisschen mehr „wie ich“ ist (auffällig, eben), aber ansonsten ist es eher dezent.
  4. Das Trockenshampoo von Batiste. Ich habe es letztes Jahr ausprobiert und mir dann im London-Urlaub drei kleine Reisegrößen bei Boots mitgenommen (es war eine kauf drei, zahle zwei-Aktion!). Seitdem bin ich verliebt. Leider bekommt man die Reisegrößen und auch die vielen verschiedenen Duftrichtungen hier in Deutschland (zumindest in meiner Parfümerie) nicht so gut wie in England. Trotzdem habe ich eine große Flasche der classic-Duftrichtung zu Hause. Und das Trockenshampoo rettet mich oft genug über den Haarwasch-Tag. Es klebt mir nicht zu sehr (bei balea hab ich das Grauen bekommen!) und hinterlässt keinen allzu schlimmen weißen Film. Es macht die Haare griffig und absorbiert das Fett am Ansatz problemlos. Einen Tag länger ohne Haarewaschen – klappt!

So, das waren sie auch schon. Klein aber fein. Ich habe nicht viele neue Dinge ausprobiert, und das sind all-time-favourites über die ich noch nicht hundertmal geschrieben habe. Ich würde mich freuen, in den Kommentaren mehr über eure Lieblingsprodukte zu erfahren!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Love Yourself

– und nein, ich meine nicht den neuen Song von Justin Bieber! 😉

Die wunderbare, fantastische, irre schöne und super talentierte Tess Munster, heutzutage besser bekannt als Tess Holiday hat eine unfassbar wichtige und auch inspirierende Bewegung ins Leben gerufen. Sie heißt Eff your beauty standards und ist vor allem auf Instagram ein ganz ganz großes Ding und eigentlich geht es um etwas sehr Simples: Jede Frau, nein jeder Mensch wunderwunderschön ist. Egal ob groß, ob klein, ob dick, ob dünn, ob blond, brünett, rothaarig, Segelohren, merkwürdige X-Beine oder Fettröllchen oder nicht, oder tätowiert oder gepierct oder dunkelhäutig oder hellhäutig oder Gott weiß wie noch! Sie sind alle schön. Jeder ist für sich individuell ein wunderschöner Mensch. Von innen heraus und auch von außen. Und jeder Mensch sollte sich selbst so lieben und akzeptieren wie er ist. Mit Speckröllchen, Falten, mit Narben, ob gepierct oder nicht oder mit bunten Fußnägeln, oder bunten Haaren. Völlig egal, Hauptsache, man ist sich selbst treu und glücklich und sieht nicht immer nur das Schlechte am eigenen Körper.
Versteht mich nicht falsch – wenn ihr euch unwohl fühlt, oder es euch aus gesundheitlichen Gründen schlecht geht, weil ihr zum Beispiel Diabetes habt oder Probleme mit der Leber oder Probleme mit der Verdauung oder oder oder, dann ist es natürlich wichtig, dass ihr auf euren Körper hört und diese Symptome versteht und wisst, dass der Körper euch damit ein Zeichen, ein Signal gibt, dass vielleicht etwas geändert werden muss, an eurer Lebensweise und vielleicht auch am Gewicht. Dann ist das gut und wichtig, darauf zu hören und das anzugehen; wenn man sich damit besser fühlt, dann ist das erst recht gut und wichtig. ABER! Und da stimme ich Tess zu einhunderttausendmillionen Prozent zu: Es ist wichtig, dass wir uns lieben, uns selbst und uns nicht immer sagen „Üäh, mein Hintern ist zu fett und meine Augen sind zu weit auseinander und meine Ohren stehen ab und meine Hände sehen komisch aus und meine Brüste sind zu groß oder zu klein oder mein Bauch oder meine Hüften oder meine Füße oder oder oder…“ Das ist nicht der Punkt. Wir dürfen uns nicht davon fertig machen lassen, was uns vielleicht ein Magazin oder eine Plakatwand als so genanntes Schönheitsideal vorgibt. Wir müssen uns viel mehr mit uns selbst beschäftigen und sagen „Hey, mein Körper tut so viel für mich den ganzen Tag. Er atmet, mein Herz schlägt, er hält mich am Leben, er trägt mich überall hin! Er macht alles für mich! Mein Herz, meine Lunge, mein Gehirn, meine Muskeln, mein ganzer Körper tut so viel, den ganzen Tag! Er vollbringt immer wieder, immer wieder Höchstleistungen.“ Und manchmal, und da können wir uns alle nicht von ausnehmen, manchmal geben wir ihm dafür zu wenig Credit. Manchmal sind wir nicht dankbar genug dafür, was unser Körper den ganzen Tag für uns tut. Und das ist das, was Tess Munster angeht, und was auch ich angehen will:
Wir müssen uns selbst lieben. Wir müssen uns eingestehen, dass wir wunderschön sind und zwar egal ob wir groß oder klein sind. Und dass auch andere Frauen und andere Männer und Kinder und eigentlich alle anderen Menschen und wir alle wunderschön sind. Jeder auf seine Art. Jeder auf unterschiedliche Art und unabhängig davon, wie wir selbst aussehen sind auch andere Menschen schön und sie sehen nicht besser oder schlechter aus als wir und wir sehen nicht besser oder schlechter aus als sie, sondern wir sind alle irgendwie gleich und doch so unterschiedlich und das macht uns alle so wertvoll.

Die fantastische YouTuberin und auch Model The Cherry Dollface, Cherokee, ist auch ein großartiges Beispiel dafür. Denn wir Frauen sollten andere Frauen unterstützen, anstatt sich immer nur gegenseitig zu haten und zu bashen, sich fertig zu machen und zu dissen und zu sagen „Üäh, die sieht fett aus! Die sieht scheiße aus! Kim Kardashian ist viel hässlicher als Princess Diana!“ – Stattdessen sollten wir uns doch sagen „Wow, diese Frau hat das oder das geschafft oder gemacht oder ist wunderschön und gleichzeitig bin ich auch wunderschön!“ Und wenn wir uns gegenseitig unterstützen, dann können so großartige Dinge entstehen! Dann können wir viel mehr aus unserem Leben machen und viel mehr aus unserem Leben herausholen als immer nur uns selbst nicht gut zu finden oder andere Frauen nicht gut zu finden oder auf uns selbst herumzuhacken, darauf, dass wir fünf Kilo mehr oder weniger wiegen als wir es uns vielleicht gewünscht hätten oder oder oder.

Ich unterstütze damit keine Essstörungen – um Gottes Willen. Essstörungen sind ungesund! Ich unterstütze aber, dass ich, obwohl ich eindeutig ein gutes Stück von meinem so genannten Idealgewicht abweiche, glücklich bin. Ich mag mich; ich liebe meinen Körper für das, was er für mich tut und ich bin glücklich. In meinem Leben. Mit dem, was ich geschafft und geschaffen habe, mit dem was ich noch erreichen will und kann, mit dem was ich weiß, was ich gelernt habe und wo ich jetzt stehe; wo ich hin kann und wo ich herkomme. Ich bin der Mensch, der ich aus meinen Erfahrungen geworden bin. Und nicht der Mensch, den die Schönheitsindustrie aus mir machen will! Ich glaube, dass wir alle viel mehr auf diese Stimme und auf diese Bewegungen hören sollten. Nicht uns gegenseitig fertig machen, sondern uns gegenseitig unterstützen. Einfach aufgrund der Tatsache, dass wir wunderschön sind, und tolle Menschen. Egal wie wir aussehen.
Oder nicht unbedingt egal, aber dass wir, gerade weil wir so unterschiedlich sind, alle wunderbar sind, wie wir sind. Und dass wir uns selbst lieben sollten, für das was wir sind und für das was wir können. Und dass wir natürlich auch mal unglücklich sein dürfen und dann sagen müssen „okay, dann geh‘ ich es an. Dann will ich etwas anders machen, dann mach‘ ich es anders!“ Dass wir aber nicht sagen dürfen „Üäh, ich seh so scheiße aus, ich bin so fett“, uns dann aber den dritten Doughnut reinschieben und uns dann beschweren, dass wir nicht abnehmen! Ich weiß, dass es schwierig ist, sich selbst zu akzeptieren. Aber es ist ein Prozess und diesen Prozess können wir eigentlich nur gewinnen. Manchmal geht’s schneller und manchmal dauert’s länger. Ich selbst habe fast 26 Jahre gebraucht, um das zu verstehen, um mich selbst zu akzeptieren, um mich selbst so zu lieben wie ich bin. Inzwischen bin ich an einem Punkt, wo ich sage: Ich bin wunderschön und ich bin selbstbewusst. Ich bin ich, ich stehe zu mir, ich sehe aus, wie ich aussehe und ich bin wun – der – schön! Und das ist nicht eingebildet, das ist die Wahrheit. Und alle Menschen, die diesen Text hier lesen, sind auch wunderschön. Egal wie dick, dünn, groß, klein oder anders, oder auch gleich oder ähnlich sie sind.

Ihr seid alle wunderschön!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lipstick-Junkie

Ich finde, es kann und darf definitiv mehr Beiträge auf meinem Blog geben, die sich mit Beauty, Schminke und anderen so genannten Oberflächlichkeiten beschäftigen. Deshalb offenbare ich euch heute eine kleine Obsession von mir: Ich liebe Lippenstifte.

Ich trage gern Lippenstift, vor allen Dingen knallige Farben. Rot ist meine absolute Lieblingslippenstiftfarbe. Ich habe auch so einige Exemplare in verschiedenen Rottönen und auch ein paar pinke und dunklere Lippenstifte. Im Beitragsbild könnt ihr meine Sammlung bewundern (okay, gut, so groß wie die von xKarenina ist sie nicht, aber dennoch beachtlich, oder?). Im Grunde kann ein einzelner Mensch wahrscheinlich gar nicht so viel Lippenstift in seinem gesamten Leben benutzen, wie ich besitze. Aber egal, jeder hat ja so seine Sammelsurien und Marotten, oder?
P.S.: Es hat ernsthaft eine geschlagene Viertelstunde gedauert, bis ich für das Bild alle Lippenstifte, Lipliner und kleine Gimmicks zusammen gesucht hatte… Lippenstifte fliegen bei mir ernsthaft in so ziemlich jeder Handtasche rum. Und ich besitze VIELE Handtaschen. Obsession #2…

Meine Lippenstifte sind von verschiedenen Marken unterschiedlicher Preissegmente. In diesem Post stelle ich euch meine allerliebsten Lieblinge etwas genauer vor.

  1. russian red von MAC. Der absolute Klassiker. Der eine rote Lippenstift, den man bei MAC kaufen sollte (sage nicht ich, sondern wiederum meine Muse xKarenina). Ein dunkles rot, matt. Bitte nicht ohne Lipliner verwenden! Bevor man diesen Lippenstift trägt, sollte man unbedingt die Lippen gut pflegen und peelen, damit er sich nicht unschön absetzt. Nach ein paar Stunden wird er wegen der trockenen Formel etwas bröckelig. Dagegen hilft eine gute Lippenpflege. Kostenpunkt mit knapp 20€ nicht gerade günstig. Aber ich wollte ihn, also hab ich ihn gekauft.
  2. perfect stay Lippenstift in 225 red proof von Astor. Das etwas teurere Pendant zu den Manhattan lips2last, kostet etwa 8€. Trocknet dafür auch weniger die Lippen aus als der günstigere Bruder. Funktioniert nach einem 2-Schritte-System. Erst Farbe, gut trocknen lassen (Achtung! Wenn man sich vermalt, muss man echt schnell sein!), dann Gloss, der die Farbe zum Glänzen bringt und pflegt. Wenn die Farbe erstmal getrocknet ist, hält sie bombenfest auf den Lippen und trägt sich so gut wie überhaupt nicht ab. Den Gloss kann man dan immer mal wieder nachtragen. Kleiner Nachteil: Dieser Lippenstift ist beim Abschminken nicht sonderlich gnädig. Ich bekomme ihn wahlweise mit Augenmakeup-Entferner von Nivea oder Rival de Loop ab (uägh!) oder mit den bebe 3-in-1-Reinigungstüchern für empfindliche Haut.
  3. Color Riche in 374 intense plum von L’Oreal. Ein dunkler, beeriger Lippenstift, perfekt für Herbst und Winter (obwohl ich persönlich mir nicht von Jahreszeiten vorschreiben lasse, welche Lippenstifte ich trage!). Auch hier sollte man einen Lipliner benutzen, damit der Lippenstift nicht ausblutet. Kein super glossy, aber auch kein matt-trockenes Finish. Irgendwo dazwischen. Ich bin ewig und drei Tage um den Lippenstift rum geschlichen und habe ihn mir dann endlich gekauft. Wiederum auf Empfehlung von xKarenina. Naja.

Ich besitze auch tatsächlich einen so genannten nude-Lippenstift. Und zwar die 04 – it’s nude time! von essence. Ich finde ihn zu trocken und zu hell für mich. Deshalb trage ich darüber den beautifying lip smoother in 030 cake pop von catrice auf. Den finde ich übrigens ein überaus interessantes Produkt, weil er sehr pflegend ist und trotzdem toll wie ein Gloss aussieht! Ich interessiere mich in diesem Punkt auf für den eclat minute instant light natural lip perfecter von Clarins. Da der jedoch doppelt so teuer ist wie der von Catrice und ich von dem günstigen Produkt so begeistert bin, weiß ich nicht, ob sich das wirklich lohnt. Hat da jemand Erfahrungen?

Aber es ist natürlich nicht so, dass ich nur Lippenstifte selbst en masse besitze, sondern auch Lipliner und kleine „Extras“. So nenne ich den magic fix lipstick sealer von artdeco und den Lip Primer von Trend it up mein Eigen. Überhaupt bin ich von der neuen dm-Marke Trend it up sehr begeistert. Die Lipliner sind super (ich besitze drei) und auch der Lippenstift, den ich von der Marke habe, hat mich komplett überzeugt. Er wird also nicht lange allein in meiner Sammlung bleiben… 😉

Im Moment bin ich auch tatsächlich mit meiner Lippenstift-Auswahl zufrieden. Reicht ja auch, oder? Mal sehen, was demnächst noch bei mir einzieht…

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

#IchSagJa – eine Initiative von Dove

Disclaimer: Nein, ich wurde nicht bezahlt, um über die Aktion von Dove zu berichten. Nein, ich bin auch nicht von Dove gefragt worden, ob ich darüber berichten will. Ich finde die Aktion gut und unterstützenswert und habe wie jeder Ottonormalmensch teilgenommen.

Was ist schön? Bin ich schön? Diese und viele andere Fragen stellen sich vor allem Frauen, vor allem ab dem Beginn der Pubertät immer wieder. Und nein, das hört auch mit Mitte 20 nicht auf.
Selbstzweifel und Selbstkritik sorgen immer wieder dafür, dass wir uns nicht schön finden oder vermeintliche Makel an uns selbst sehen, die es dann zu verstecken gilt. Doch seien wir mal realistisch – außer einem selbst sieht in der Regel niemand diese Makel oder Fehler. Warum zerfleischen wir uns eigentlich immer selbst wegen Dingen, die andere so nicht sehen oder, ganz im Gegenteil, wunderschön an uns finden?
Dove versucht mit der neuen Kampagne nun mit solcher Selbstgeißelung aufzuräumen. Unter dem Hashtag #IchSagJa posten Frauen alle Altersklassen auf ichsagja.net Fotos von sich, die schön sind. Da sind die unterschiedlichsten Bilder dabei, immer mit einer Message. Es ist wirklich schön, durch diese Galerie zu stöbern und wunderschöne Frauen zu sehen, die sich ihrer Schönheit bewusst sind. Denn wir alle sind schön, innerlich wie äußerlich. Egal ob dick, dünn, groß, klein, blond, braunhaarig, große Augen, schmale Lippen, Segelohren, oderoderoder. Solange wir uns unserer Schönheit bewusst sind und eine schöne Ausstrahlung haben, kann uns keiner was.

Und, es sollte uns völlig am A**** vorbei gehen, wenn uns jemand nicht schön findet. Wie oft werde ich komisch angeguckt, auf Grund meines Kleidungsstils oder meiner Frisur, wie oft bekomme ich abwertende Kommentare auf Grund meiner Statur oder meines Gewichts zu hören? Aber who cares. Wenn ich für jeden dummen Spruch in der Vergangenheit nur einen Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt vermutlich Millionärin.
Aber Fatshaming ist ein ganz anderes Thema, dass ich sicher an anderer Stelle nochmal behandeln werde.

Ich habe auch bei der #IchSagJa-Kampagne mitgemacht. Das Foto ist sowohl auf der Website als auch in meinem Instagram-Feed (rechts an der Seite!) zu finden. Ich sag ja zu meiner Schönheit.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!