Wochenende.

Nach einer 10-Stunden-Schicht noch Tequila zu trinken ist vielleicht nicht die beste Idee meines Lebens gewesen. Dazu noch Currywurst, und man kann sich sicher vorstellen, wie dieser Samstagabend geendet hat.

Eigentlich war alles total witzig. Bier, ein Junggesellinenabschied, bei dem wir Waldgeist (Vodka mit Waldmeister) gekauft haben, alte Freunde wiedersehen, quatschen, endlich mal alle auf den neuesten Stand bringen. Aber leider ist es nicht immer so, dass solche Abende auch entspannt ausklingen. Ein, zwei Tequila zu viel und – zack – wird aus super scheiße.

Der Sonntag war dadurch natürlich auch nicht der produktiv-entspannte freie Tag, den ich mir erhofft hatte. War nicht so klug. Vor allem, wenn ich mir die Woche ansehe, die jetzt vor mir liegt. 4 mal 6-Stunden-Schicht, eine 10-Stunden-Schicht, eine Schulung morgens um 6. Dazu eine Hausarbeit fertig kriegen, eine zweite halbfertig und ein Protokoll beenden. Yay, das wird eine harte Woche. Also weniger Blog, weniger YouTube, weniger Schlafen.

Mein Fazit? Kein Tequila mehr!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Mukoviszidose

… oder auch zystische Fibrose (im Englischen Cystic Fibrosis, kurz CF) ist eine absolut unterschätzte angeborene Stoffwechselkrankheit in unserer Gesellschaft. Allein in Deutschland leben rund 8000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dieser Erkrankung – und jedes Jahr kommen rund 200 Kinder mit Mukoviszidose zur Welt. (Quelle: Mukoviszidose e.V.)
Die häufigsten Symptome, die der Gendefekt verursacht sind chronischer Husten (meistens mit Schleimproduktion), Verdauungsstörungen und Untergewicht. Im Verlauf der Krankheit können weitere Symptome und Komplikationen, auch an anderen Organen wie bspw. der Leber, auftreten. Rund 90 – 95% der männlichen Patienten sind infertil, können also keine Kinder zeugen.
Eine Heilung gibt es derzeit nicht, allerdings ist es durch kombinierte Therapieansätze möglich, die Symptome und somit die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern. Bei Neugeborenen liegt die Lebenserwartung derzeit bei ca. 45 bis 50 Jahren.

Doch nicht immer können Erkrankte ein halbwegs langes Leben führen. Heute Morgen erreichte mich die Nachricht, dass ein junger Held, ein guter Freund einer meiner besten Freundinnen, gestern seiner Krankheit erlag. Erst im vergangenen Juni hatte er sich nach langer und harter Zeit im Krankenhaus einer doppelten Lungentransplantation unterzogen und endlich hatten wir alle, seine Familie, Freunde und Unterstützer auf eine kleine Pause, ein kurzes Aufatmen gehofft. Doch wie das Leben manchmal spielt, musste Collin Reynolds von uns gehen. Rest in Power, Collin.
Meine unfassbar talentierte Freundin Olivia hat vor einiger Zeit die Organisation team collin reynolds: cystic fibrosis sucks ins Leben gerufen und bereits zwei gemeinnützige Festival unter diesem Slogan veranstaltet. Und weil Cystic Fibrosis immer noch scheiße ist, auch wenn das Team seine Galleonsfigur verloren hat, möchte ich an dieser Stelle ein bisschen Werbung für Olivias Organisation und ihre Feste machen.
Und auch für die Seite www.muko.info – die Website des Mukoviszidose e.V., auf der es einen Haufen Infos zur Krankheit und zu Aktionen gibt. Mukoviszidose ist eine Scheiß-Krankheit und es muss dringend weiter geforscht werden, damit die Betroffenen bald eine Möglichkeit zur Heilung haben.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

#IchSagJa – eine Initiative von Dove

Disclaimer: Nein, ich wurde nicht bezahlt, um über die Aktion von Dove zu berichten. Nein, ich bin auch nicht von Dove gefragt worden, ob ich darüber berichten will. Ich finde die Aktion gut und unterstützenswert und habe wie jeder Ottonormalmensch teilgenommen.

Was ist schön? Bin ich schön? Diese und viele andere Fragen stellen sich vor allem Frauen, vor allem ab dem Beginn der Pubertät immer wieder. Und nein, das hört auch mit Mitte 20 nicht auf.
Selbstzweifel und Selbstkritik sorgen immer wieder dafür, dass wir uns nicht schön finden oder vermeintliche Makel an uns selbst sehen, die es dann zu verstecken gilt. Doch seien wir mal realistisch – außer einem selbst sieht in der Regel niemand diese Makel oder Fehler. Warum zerfleischen wir uns eigentlich immer selbst wegen Dingen, die andere so nicht sehen oder, ganz im Gegenteil, wunderschön an uns finden?
Dove versucht mit der neuen Kampagne nun mit solcher Selbstgeißelung aufzuräumen. Unter dem Hashtag #IchSagJa posten Frauen alle Altersklassen auf ichsagja.net Fotos von sich, die schön sind. Da sind die unterschiedlichsten Bilder dabei, immer mit einer Message. Es ist wirklich schön, durch diese Galerie zu stöbern und wunderschöne Frauen zu sehen, die sich ihrer Schönheit bewusst sind. Denn wir alle sind schön, innerlich wie äußerlich. Egal ob dick, dünn, groß, klein, blond, braunhaarig, große Augen, schmale Lippen, Segelohren, oderoderoder. Solange wir uns unserer Schönheit bewusst sind und eine schöne Ausstrahlung haben, kann uns keiner was.

Und, es sollte uns völlig am A**** vorbei gehen, wenn uns jemand nicht schön findet. Wie oft werde ich komisch angeguckt, auf Grund meines Kleidungsstils oder meiner Frisur, wie oft bekomme ich abwertende Kommentare auf Grund meiner Statur oder meines Gewichts zu hören? Aber who cares. Wenn ich für jeden dummen Spruch in der Vergangenheit nur einen Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt vermutlich Millionärin.
Aber Fatshaming ist ein ganz anderes Thema, dass ich sicher an anderer Stelle nochmal behandeln werde.

Ich habe auch bei der #IchSagJa-Kampagne mitgemacht. Das Foto ist sowohl auf der Website als auch in meinem Instagram-Feed (rechts an der Seite!) zu finden. Ich sag ja zu meiner Schönheit.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Musik

Was Essen und Trinken für den Körper, ist Musik für die Seele.

Wer dieses schöne Zitat gesagt hat, weiß ich gar nicht, auf jeden Fall bin ich heute bei Facebook darüber gestolpert und dachte sofort: Stimmt! Ganz genau! Waaaah! Warum kann ich keine 574 287 313 354 Likes geben?! So, und jetzt nochmal diese zufällige Zahl: Fünfhundertvierundsiebzigmilliardenzweihundertsiebenundachtzig-millionendreihundertdreizehntausenddreihundervierundfünzig. Jap, genau so viele Likes wollte ich geben. 😉

Deshalb möchte ich hier und heute einige meiner liebsten Lieblings-Bands vorstellen. Vor allem aus dem Punk-Folk-Rock-Oi-Ska-Genre. (Ja, ich kann sehr gut eingrenzen!) Das ist nicht das einzige, was ich höre. Ich mag auch Pop. Und Rock’n’Roll. Und alles, was ich sonst noch mag. Aber das würde jetzt zu weit führen. Also aktuelle Lieblingsbands:

  • Broilers – Eine Düsseldorfer Punkband um den wunderschönen Sänger Sammy Amara. Haben auch einen YouTube-Kanal mit offiziellen Videos und kleinen Schmankerln für Zwischendurch. Machen Punk (verlgeichbar mit den toten Hosen) und sind live der Knaller!
  • Sondaschule – Ich zitiere Ska-Punk von der Sondaschule, voll in deine Fresse! Aus Oberhausen, lokal sozusagen. Einfach nur cool. Punkt.
  • Gumbles – Benannt nach dem lustigen Alkoholiker von den Simpsons. Machen dementsprechende Lieder. Machen damit aber auch Stimmung hoch 10!
  • Schandmaul – Mittelalter-Folk-Rock. Vor allem die alten Lieder und Anfänge der Band sind krass. Ich kann alles mitsingen. Die Stimme des Sängers ist zum Dahinschmelzen!
  • die Ärzte – Klassiker. Die beste Band der Welt. Sagen sie selbst. Aus Berlin – aus Berlin! Auch da höre ich gern die Klassiker, bin aber auch dem neueren Stuff nicht abgeneigt.
  • die toten Hosen – Hier ein klares In Your Face! an alle, die finden, man kann nur entweder die Ärzte oder die Hosen geil finden. Ich find beide geil, Punkt. Und die finden sich inzwischen ja auch nicht mehr scheiße!
  • Rammstein – Vor allem das Album Sehnsucht. Auch wenn die Lieder manchmal vom Inhalt her vielleicht grenzwertig sind. Da muss man als Hörer einfach drüber stehen! 😉
  • Rotz und Wasser – Ähnlich wie die Gumbles eher Feier- und Gute Laune-Musik. Zum Abfeiern, yeah!

Ich weiß nicht, ob sich das nicht in ein paar Wochen wieder ändert, aber aktuell sind das die Klassiker, die ich gerne hör. Man möge über meinen psychischen Gesundheitszustand jetzt denken, was man will.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

#DearMe oder „To my 16-year-old self“

Ich habe neulich zwei Videos gesehen. Das erste war von Carrie Hope Fletcher und war ein Brief, gerichtet an ihr 16-jähriges Selbst. Das zweite ist das #DearMe-Video von Anna Frost. Beide Videos beinhalten Ratschläge, die man seinem jüngeren Selbst geben würde, wenn man die Möglichkeit dazu hätte.

Beide Videos haben mich zum Nachdenken gebracht. Ich bin vielleicht „erst“ 24 fast 25, oder vielleicht auch „schon“. Das kommt, denke ich, auf die Sichtweise an. Vom Standpunkt einer 16-Jährigen aus ist 25 noch ziemlich weit weg. Für mich ist 16 auch schon ganz schön lange her. Aber das liegt vielleicht daran, dass sich in meinem Leben, seit ich 16 war, wahnsinnig viel geändert hat.
Ich habe eine unschöne Trennung von meinem damaligen Freund durchgemacht, meinen jetzigen Lieblingsmann kennen- und liebengelernt. Ich habe mein Abitur gemacht (3,4. DAS würde ich heute definitiv anders machen!) und eine Ausbildung begonnen. Ich habe festgestellt, dass der Beruf nix für mich ist und die Ausbildung abgebrochen. Dann habe ich ein Studium begonnen, bei dem ich heute kurz davor stehe, es erfolgreich abzuschließen. Ich bin mit dem Lieblingsmann zusammen gezogen und habe einen Job in einem Kaufhaus angenommen. Ich arbeite dort in Teilzeit.
Wow, das ist ’ne ganz schöne Menge. Interessant für mein 16-jähriges Ich wäre jetzt, zu sagen, dass die Ausbildung nicht ganz für’n Arsch war. Denn ich habe dort meine heutige beste Freundin kennen gelernt. Und ich habe einiges an medizinischem Wissen erworben. Wer weiß, wozu das mal gut ist. Ich würde mir außerdem sagen, dass die Lektüren im Deutschunterricht vielleicht doch lesenswert sind. Ich könnte es wenigstens mal versuchen, denn heute studiere ich – Deutsch. Allerdigns mit Schwerpunkt Linguistik, also Sprachwissenschaft.

Und, was ganz wichtig zu sagen ist: Hab keine Angst vor der Zukunft oder davor, was die Zukunft bringen mag. Denn die Zukunft wird kommen, das kann man eh nicht ändern und wenn sie da ist, dann ist sie jetzt. Früher war heute auch Zukunft. Und? Wir leben noch, hurra! Und irgendwann kommt alles sowieso irgendwie in die Reihe. Gib dir Mühe, glücklich zu sein. Der Rest wird sich immer irgendwie finden. Dein Lieblingsmann, deine Freunde und deine Familie stehen sowieso immer zu dir und helfen dir, wo sie können. Das tust du schließlich für sie genauso! Und glaub nicht diesen Miesepetern, die dir einreden, an ihrer Misere wärest du Schuld. Meistens stimmt das nämlich so nicht. An Problemen und Schwierigkeiten, gerade in einer Partnerschaft, sind immer zwei Schuld. Lass dir nicht immer den Schwarzen Peter zuschieben.

Ansonsten würde ich mir gar nicht so viele gute Ratschläge geben wollen. Denn alle Dinge, die mir passiert sind, alle Entscheidungen die ich getroffen habe und alle Sinneswandel, die ich durchgemacht habe, sie alle haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und ich bin verdammt glücklich, so zu sein, wie ich bin!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Hello Frühling!

Nice to meet you. Setz‘ dich doch. Bleib ein bisschen. Vielleicht auch ein bisschen länger? Ich würde mich freuen.
Heute war ein wunderbarer Tag. Nachdem ich gestern einen fabelhaften Abend mit einigen Arbeitskolleginnen / Freundinnen hatte, bei dem mir vor Lachen oft die Tränen kamen, war ich heute mit dem Lieblingsmann an der Ruhr. Im Ruhrpott kann man fast überall am Fluss spazieren gehen, sitzen, in Restaurants und Biergärten essen und trinken oder Minigolf spielen. Also waren wir heute ein bisschen unterwegs und haben den ersten wirklich schönen Frühlingstag 2015 genossen. Über die rücksichtslosen Radfahrer werde ich mich an anderer Stelle nochmal gesondert aufregen, das mache ich nicht hier. Ansonsten war’s wirklich schön. Wir haben ein paar Minuten auf einer Bank gesessen und sind spazieren gegangen und haben einfach ein paar Sonnenstrahlen aufgesogen.
Ich konnte heute sogar zum ersten Mal seit Monaten wieder meine Jeansjacke anziehen!! Endlich konnte der Wintermantel mal zu Hause bleiben, ich hab mich ja so gefreut!

Nach unserem Trip sind wir dann noch bei der Eisdiele unseres Vertrauens vorbeigefahren. Betonung auf vorbei, denn es war so brechend voll, die Schlange ging bis auf die Straße, dass wir vermutlich eine Dreiviertelstunde hätten warten müssen auf unser Eis. Und so gut schmeckt kein Eis, dass ich dafür so lange anstehe!

Ich hoffe jedenfalls, dass das schöne Wetter jetzt ein bisschen bleibt (obwohl der Wetterbericht ja nicht ganz so wahnsinnig gut aussieht) und ich den Wintermantel demnächst endgültig bis nächsten November wieder in den Schrank verbannen kann.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Februar

Hallo ihr Lieben.
Ich möchte auf diesem Blog eine neue Kategorie ins Leben rufen: Lieblinge. Das sollen Dinge, Menschen, Ereignisse, Gefühle, Momente sein, die mich in einem Monat berührt oder begeistert haben.
Sozusagen ein bisschen positivity auf diesem Blog! 😉
Inspiriert dazu hat mich die fabelhafte Fashionpuppe, die auf ihrem Blog den Beitrag 5 things that rocked my world in february veröffentlicht hat. Ich hänge mich also hiermit an ihr Rockzipfelchen und erzähle euch, was mein Haus im Februar so gerockt hat!

  1. Musik hören. Einfach so, zwischendurch. Auf dem Weg zur Arbeit/Uni/sonstwohin. Mal ganz laut, mal ganz leise. Beim Aufräumen, beim Entspannen, beim Surfen, immer. Ich finde Musik so entspannend. Im Moment höre ich gern Punk. Oder Oi. Oder Ska. Oder Mittelalter-Folk. Die Musik, die ich liebe wäre noch einen ganz eigenen Blogpost wert. Hm, vielleicht mach ich das auch noch. Mal sehen!
  2. Der neue Putzplan. Weil der Lieblingsmann und ich beide nicht so diszipliniert sind, was das Aufräumen und Putzen unserer Wohnung angeht, haben wir jetzt WG-mäßig einen klassischen Plan gemacht. Mit empfindlichen (Geld-)Strafen, wenn wir uns nicht daran halten. Bisher läuft’s gar nicht so schlecht. Also toitoitoi!
  3. Vorfreude. Ich liebe diese erwartungsfrohe Zeit, wenn man sich auf ein oder mehrere Ereignisse freut, die bald auf einen zukommen. Wie zum Beispiel der Trip nach Hamburg mit meiner Mutti. Im Juni. Ich freu mich wie Bolle!! Oder der Kurzurlaub (5 Tage) in London, auch im Juni, über meinen 25. Geburtstag, mit dem Lieblingsmann. Ich bin schon ganz aufgeregt. Hamburg ist ja meine Perle, aber in London war ich tatsächlich noch nie! Tipps, anybody? 🙂
  4. Die Manhattan Lips2Last-Lippenstifte. Ja, ein Schmink-Produkt muss sein! Ich habe die Farben 46T (pink), 44Q (knallrot) und 45L (dunkelrot). Diese Lippenstifte halten ewig! Sie sind dadurch leider auch nicht so leicht wieder abzubekommen, aber ich muss mir auch den ganzen Tag keine Gedanken mehr darüber machen. Bei Bedarf trage ich den Gloss nach und fertig. Endllich nicht mehr alle halbe Stunde zum Spiegel rennen und Lippenstift nachmalen!
  5. YouTube. Ich gebe zu, ich bin ein echter Junkie. Meine YouTube-Abobox-Empfehlungen-Liste würde wieder einen eigenen Blogpost füllen. Vor oder nach der Arbeit, zum Entspannen, Recherchieren (London, Lippenstifte…) hänge ich nur auf YouTube. Verwunderlich, dass ich noch keinen eigenen Kanal angefangen habe. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt… 😉

So, belassen wir es jetzt mal bei fünf Dingen. Reicht ja auch, so für’s Erste. Ich hoffe, für irgendwen sind diese Dinge interessant oder inspirierend.

Bis dahin,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Streit

Gestern gab’s Streit. Mit einer meiner besten Freundinnen. Sowas ist immer beschissen. (Ja, ich fluche. Ich bin alt genug, ich darf das!) Aber dieses Mal kommt’s mir besonders schlimm vor, weil ich mit dieser Freundin seit Jahren keinen Streit mehr hatte.
Es war die perfekte Freundschaft. Es war eine von diesen Freundschaften, die mit den Worten

Früher fand ich dich total scheiße!

begonnen hat. Das sind immer die besten. Sagt jeder. War sie auch. Wir haben gelacht, geweint, waren füreinander da. Scheiße, ich hab sie vom anderen Ende der Welt einfliegen lassen, nachdem mit ihrem Kerl Schluss war! Und warum? Weil ich sie liebe, wie man eine beste Freundin nur lieben kann.
Und jetzt das. Sie lebt seit einigen Monaten mit ihrem neuen Kerl zusammen und ich freue mich, wenn sie glücklich ist. Ich bin’s auch. Also alles Friede Freude Eierkuchen? Leider nein, leider gar nicht.

Wir wollten uns treffen. Aber dann hab ich einen Spruch gerissen. Wie wir es immer tun. Seit Jahren. Über alles. Unsere Freundschaft hat immer auch darin bestanden, uns über einander lustig zu machen. War keine große Sache. Wir haben nix auf die Goldwaage gelegt. Wir haben darüber gelacht und fertig. Aber gestern hab ich sie wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Obwohl das eigentlich noch zu gelinde ausgedrückt ist. Sie ist regelrecht ausgerastet. Vorgestern auch schon, nur weil ich, nachdem sie nach einer anderen, gemeinsamen Freundin gefragt hat, sagte, sie solle mit dieser Freundin selbst sprechen.
Ich habe das leise Gefühl, dass sie im Moment ALLES in den falschen Hals bekommt. Und ich hab keine Ahnung, warum. Zugegebenermaßen, es verletzt mich auch. Zumal ich sie seit Wochen nicht gesehen habe. Und jetzt sowas???

Unsere gemeinsame Freundin versteht übrigens auch nicht, was da los ist. Ob es mit ihrem Typ zu tun hat oder mit ihrer Ernährungsumstellung…
Ich hoffe, letzteres. Ich habe Angst, dass es Ersteres ist und sie erst wieder cool mit mir ist, sobald mit diesem Typen Schluss sein sollte. (Klopf auf Holz, dass es nicht so ist. Wie gesagt, ich liebe sie und ich will, dass sie glücklich ist) Ich will nicht die Freundin sein, mit der sie nur abhängen kann, wenn es ihr nicht so berauschend geht. Ich will auch an den schönen Teilen ihres Lebens teilhaben. Kann ich aber nicht, wenn ich nicht ich sein darf, so wie wir es immer waren.

Eine klassische Zwickmühle.

Und jetzt? Ich werde abwarten. Denn auch, wenn es kindisch klingt, ich werde ihr ausnahmsweise mal nicht hinterherrennen. Denn das habe ich mit vielen falschen Freunden zu lange gemacht. Es ist anstrengend, höllisch anstrengend. Ich hoffe, sie kommt dieses Mal auf mich zu. Oder es schafft sich auf wundersame Weise selbst aus der Welt. Wie schon so oft.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Hallo Welt!

Da bin ich.

Eine junge Dame Perle aus dem Ruhrpott. Mit ihrem gefühlt 4852. Blogversuch. Mal schauen, wie lange ich es dieses Mal durchhalte. Bisher waren meine Blogs immer so von semi-langer Lebensdauer…
Wer mehr über mich erfahren möchte, der sehe sich bitte den entsprechenden Link an. Wenn dann noch Fragen offen sind, und das sind sie bestimmt, der darf gern fragen (wofür sind die Kommentare wohl sonst da?) und vielleicht bietet das ja sogar Stoff für weitere Blogeinträge.
Da ich noch am Anfang meiner Blog-„Karriere“ stehe bitte ich um Nachsicht, falls Layout und Stil noch nicht perfekt sind und hier und da noch ein bisschen Baustelle besteht. Wir haben ja alle mal klein angefangen, näch?
In diesem Sinne beende ich diesen ersten kleinen Blogeintrag an dieser Stelle. Ich hoffe, es war nicht der letzte.

Bis dahin,
Prost,

die Ruhrpottperle!