Lieblinge im April

Jaja, ich wollte keinen Monat auslassen. Und dann habe ich zwei Monate gar nichts auf dem Blog gemacht… Schande über mich und Asche auf mein Haupt. Aber ich hatte viel zu tun. Ich weiß nicht, wieviel Sinn es macht, Besserung zu geloben… Aber ich werde mir Mühe geben!

  • Koch- & Backvideos auf YouTube. Zu dem Thema kommt die Tage noch ein ganz eigener Blogpost. Daher an dieser Stelle nur so viel: Ich koche sowieso gern, und backen tu ich auch (auch, wenn’s meistens nicht ganz so gut klappt). Und es gibt verdammt viele gute Koch- und Backkanäle und auch andere Kanäle, die Koch- und Backvideos hochladen. Dort hole ich mir meistens meine Inspiration.
  • Bullet Journaling. Seit Anfang April habe ich ein so genanntes Bullet Journal (wer es nicht kennt: Google oder YouTube!) und habe viel Spaß daran. Lasst mich gern wissen, ob ich zu dem Thema einen eigenen Post machen soll oder ob der Markt nicht doch schon komplett übersättigt ist. Mein Bullet Journal hat auf jeden Fall meinen alten Kalender abgelöst.
  • Das aktuelle Ed Sheeran-Album. Ich mag’s, auch wenn viele sagen, dass seine Stimme nervig ist oder er doof oder oder oder. Ich höre die Lieder gern und mir macht die Musik viel Spaß.
  • SiMS 3. Ich weiß, dass es mittlerweile seit einiger Zeit SiMS 4 gibt – aber ich zocke weiterhin das alte SiMS 3. Und das mit einer obsessiven Leidenschaft! Ich habe schon SiMS 1 gezockt, dann SiMS 2 übersprungen. Mal gucken, wenn irgendwann SiMS 5 kommt, wage ich mich vielleicht wieder ran. 😉 SiMS ist übrigens eines der wenigen Games, die ich überhaupt zocke. Also neben den alten Klassikern wie Tetris. Im Moment ist das Game der Ausgleich zu meiner Arbeit, bei der ich ja ausschließlich mit Texten zu tun habe.
  • Der 5-Minuten-Harry-Podcast von Coldmirror. Kaddi, Kathrin Fricke, Coldmirror – sie ist die Königin von YouTube. Ihren Kanal gibt es seit über 10 Jahren, ihre Synchros sind berühmt. Leider hat sie die Arbeit am Podcast nach acht Folgen vor viel zu langer Zeit unterbrochen – aber ich gebe nicht auf. Momentan höre ich die Folgen gern zum Einschlafen.

Das war’s an dieser Stelle erstmal wieder.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Februar

Ich habe vor, die Lieblinge-Reihe endlich regelmäßig weiterzuführen und nicht dauernd Monate ausfallen zu lassen. Auch, wenn die Listen dann manchmal kürzer sind – aber trotdem kann ich (und ihr auch!) mich daran ein bisschen entlanghangeln. Der Februar fliegt, als kürzester Monat des Jahres, immer nur so an mir vorbei. Ich habe das Gefühl, kaum blinzle ich einmal, haben wir März. Und trotzdem mochte ich ein paar Dinge. Hier sind sie:

  • Das Album Advanced Chemistry von den Beginnern. Als Kind der 90er haben die (damals noch Absoluten) Beginner meine Kindheit musikalisch absolut geprägt. Auch über meine Jugend ist mir Jan Delay erhalten geblieben – ich mochte seine Musik immer. Vor einigen Monaten haben die Beginner ihr neuestes Album auf den Markt geworfen – das ich zunächst sträflichst vernachlässigt habe. Im Februar habe ich mir endlich mehr als nur Ahnma angehört und bin komplett begeistert. Vor allem die Tracks so schön und Kater sind wundervoll, aber auch der Rest ist total genial. Wie die Jungs mit Worten spielen und die krassesten Lines raushauen ist phänomenal. Ich höre das Album im Moment rauf und runter!
  • Dokumentationen angucken. Manchmal habe ich Zeiten, da schaue ich lieber Dokus als Filme. Im Moment ist wieder so eine Zeit. Ich liebe Dokus zu verschiedensten Themen. Im Februar waren es vor allem der Musiker Falco (der am 19.2. 60 Jahre geworden wäre), das Britische Königshaus (ich bin ein Fan der Royals, vor allem seit König George dem VI., also dem Vater der Queen) sowie Flugzeuge und Züge. Letztere beiden Themen befriedigen mein Fernweh. Ich liebe es, mir gut recherchierte Dokus und Reportagen sowohl im Fernsehen als auch auf YouTube anzusehen. Auf YouTube habe ich eine ganze Doku-Playlist!
  • Meine Arbeit. Das klingt mega kitschig, ist aber wahr. Ich habe mich lange nicht mehr so wohl in meinem beruflichen Umfeld gefühlt, wie jetzt. Die Selbstständigkeit war zu 100% die richtige Entscheidung, wenn man sich meinen aktuellen Gemütszustand ansieht. Obwohl ich verdammt viel gearbeitet habe (um genau zu sein, habe ich fast nichts anderes getan!) und natürlich auch ein paar Sorgenkinder habe, bin ich weder gestresst noch gereizt, sondern habe gute Laune und bin entspannt. Meine Arbeit macht mir Spaß, ich tue, was ich liebe und kann mich ziemlich frei entfalten. Es ist toll, ganz ehrlich.
  • Das Album failsafe:entropy von Tell You What Now. Die Band habe ich euch ja schon das ein oder andere Mal vorgestellt, zu finden hier, aber am 24. Februar ist offiziell ihr neues Album erschienen. Bei der startnext-Kampagne habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine signierte CD zu erwerben, die bereits am 21. Februar bei mir ankam. Seitdem höre ich das Album rauf und runter. Ich stehe auf Metal, es macht mir unfassbar viel Spaß und gerade diese CD ist der Hammer! Wer sich die Band oder das Album noch nicht gegeben hat, sollte dies dringend nachholen!!

Hm, viel Musik mal wieder. Aber ich steh eben auf gute Musik. Was mochten meine Leser im Februar? Tell me!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Oktober: FoodFashionFun

Ging der Oktober für euch auch so schnell vorbei? Ein Wimpernschlag, und schon ist November… Irre. Ich hatte so viel zu tun, dass ich gar keine Zeit hatte, tatsächlich zu merken, wie der Oktober vergeht. Dafür habe ich aber doch überraschend viele Dinge, Erlebnisse und Menschen gehabt, die im Oktober ganz besonders für mich waren. Und davon erzähle ich heute, mal wieder.

  1. Die Bloggerszene. Ich habe meine Follow-Liste ausgemistet und lese seit einiger Zeit auch selbst wieder vermehrt Blogs. Es macht mir Spaß, durch Blogs in die Köpfe anderer Menschen hinein schauen zu können (vielleicht befriedige ich damit auch nur meine voyeuristische Ader…). Aber ich blogge auch selbst sehr viel mehr. Vielleicht ist das dem ein oder anderen geneigten Leser auch schon aufgefallen. Immerhin kam in der zweiten Oktober-Hälfte beinahe jeden Tag ein Blogpost. Ich bin schon ein bisschen stolz!
  2. Die Introversion-Videos von Andre Teilzeit. Die Video-Reihe hat dafür gesorgt, dass ich mich selbst mehr mit mir, mit meiner Art auseinander gesetzt habe und mich tatsächlich selbst ein bisschen mehr verstanden hab. Ich verlinke euch hier eine entsprechende Playlist, falls ihr euch zu dem Thema noch weitergehend informieren wollt:
  3. Berufsberatung auf twitter. Ich habe ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass ich durch twitter viel mit Jüngeren zu tun habe, in letzter Zeit. Und das führt auch dazu, dass ich im letzten Monat vermehrt nach meinem Studium gefragt wurde, danach, was ich im Abi gemacht habe und danach. Und das führte dazu, dass ich junge Menschen zu Studiengängen beraten habe, ihnen erklärt habe, wie und wo sie sich informieren können und wie sie herausfinden können, was sie machen wollen. Und das hat mir tatsächlich richtig viel Spaß gemacht! Hätte ich zu meiner Abi-Zeit doch nur mal so jemanden gehabt…
  4. Das neue Album der Gumbles: Schlittenhunde und Kojoten. Es erschien am 14. Oktober und ist das fünfte Album der Jungs. Reinhören kann man hier (Disclaimer: Es ist garantiert nicht für jeden was, aber ich feier es hart – und freue mich schon auf die Record Release Show am 5. November in Essen!):
  5. Das Album Hydra 3D von DAT ADAM. Es ist das erste Album der Gruppe und überhaupt die erste Veröffentlichung seit der Chrome EP. Und man merkt, dass die Jungs nur das machen, auf das sie Bock haben. Etwas ganz anderes als die Gumbles, aber nicht minder geil. Und ebenfalls nicht unbedingt klassischer Breite-Masse-Pop. Aber auch dieses Album feiere ich sehr. Zum Reinhören gibt’s hier die Soundcloud-Playlist:
  6. Das neue Fewjar-Album Until. Es ist, wie das DAT ADAM-Album am 28. Oktober erschienen. Ich freue mich tierisch auf das Konzert Mitte November in Köln und höre deshalb natürlich auch das Album. Leider habe ich bisher keine Seite gefunden, wo man das Album for free und ohne Werbung komplett hören kann. Aber vielleicht kommt das ja noch. Vorerst, hier, die Albumcollage, in der jeder Song zumindest kurz angespielt wird:

So, das waren sie, meine Lieblinge im Oktober. Ich hatte eingangs ja auch Menschen versprochen, aber ganz ehrlich? Die Menschen, die mir die liebsten sind, wissen das sowieso, dafür brauche ich es hier nicht schreiben. 😉

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im August

Mal wieder etwas verspätet (Asche auf mein Haupt) habe ich Mitte September dann auch mal meine Lieblinge aus dem August für euch. Viel Spaß!

  1. Musik. Wer hätte das gedacht? Ich habe in letzter Zeit so fucking viel über Musik gebloggt und in den nächsten Monaten stehen wieder einige Konzerte an, über die ich dann natürlich auch schreiben will (unter anderem Fewjar und Tell You What Now), dass ich die Musik hier unbedingt erwähnen muss. Ich lege euch dazu meine letzten Beiträge zum Thema Musik an’s Herz, zu finden hier.
  2. Dinge schaffen. Das klingt erstmal sehr vage, meint aber einfach, dass ich derzeit in den letzten Zügen meines Bachelor-Studiums stecke und endlich Noten einsammle und Arbeiten fertigmache. Immer, wenn ich also wieder was geschafft habe, freue ich mich wie ein Schneekönig. Aber auch Blogbeiträge, private Termine und so weiter lassen mich in Extase ausbrechen, wenn ich sie wieder von meiner To-Do-Liste streichen kann. Es tut einfach gut, zu sehen, wenn man etwas schafft. Ich mag dieses Gefühl!
  3. Soziale Medien. Auch wenn die Bundesmutti sagt, dass das Internet für uns alle Neuland sei, ich bin ja mit dem www aufgewachsen. Und natürlich hat mich das geprägt. Ich habe als Ruhrpottperle sowohl twitter als auch instagram und seit neuestem sogar eine offizielle Facebook-Seite (auch der gaaaanz viel los ist. Nicht.). Dort poste ich Texte und Bilder, die ich interessant und spannend finde, schreibe mit netten Menschen und mache Selfies. Und ich tue es gern. Ich bin gern vernetzt und habe Spaß daran, sachen wie „Das ist 1 naices Buch vong Inhalt her“ zu twittern und die Reaktionen von anderen Internet-Menschen zu sehen. Und mehr soll es auch gar nicht sein, zumindest für mich: Eine Plattform, die Spaß macht.
  4. Frühstück. Das Frühstück ist für mich die beste Mahlzeit des Tages, ich liebe es, zu frühstücken. Vor allem in netten Cafés, mit Freundinnen. Wir können quatschen, Rührei mit Bacon vertilgen und uns über Unsinn kaputt lachen. Danach gehen wir, wenn wir noch Lust und Zeit haben, noch ein wenig shoppen bzw. bummeln und hatten den besten Tag ever! Ich liebe diese Tage, auch wenn sie leider viel zu selten vorkommen.
  5. Zu guter Letzt mal wieder ein Hashtag: #HaltsMaulUndFühlDichSchön. Unter diesem Hashtag habe ich ja schon ein Bild auf instagram gepostet, vielleicht wurde das ja gesehen. Es ist ein ungeschminktes, ungefiltertes Selfie. Der Sinn und Zweck dahinter ist einfach: Du bist schön. Punkt. Ohne wenn und aber, ohne Diskussion. Es greift eine Message auf, die ich schon im Love Yourself-Beitrag propagierte: Du bist wundervoll, egal wie du aussiehst. Oder gerade deshalb. Spread love, not hate!

Das waren meine Top-5 der liebsten Dinge, Menschen, Erlebnisse etc. im August. Ich hoffe, es war interessant.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Recap: Silbermond-Konzert

Ein sonniger Tag im August. Der Lieblingsmann und ich sind in Bochum / Witten, beim Zeltfestival Ruhr. Es ist unser zweites gemeinsames Konzert nach Ich und Ich. Es ist mein Geburtstagsgeschenk, ich bin gerade 19 geworden. Wir stehen in der ersten Reihe und feiern die Band richtig ab. Wir schwitzen, wir tanzen, wir tragen Steffi über unseren Köpfen zum Mischpult und zurück. Es ist schön.

Zeitsprung: Sieben Jahre später. Gleiche Zeit, gleicher Ort, das gleiche Paar. Wir sind nun verheiratet und wieder bei einem Silbermond-Konzert. Dieses Mal habe ich dem Lieblingsmann die Karten zum Geburtstag geschenkt. Wir stehen in der Mitte des Zeltes, direkt an Mischpult und Mittelbühne. Bei „Das Beste“ liegen wir uns in den Armen. Es ist schön, vielleicht sogar noch schöner als vor sieben Jahren.

Wir haben das Konzert wirklich sehr genossen, wenn es beim ZFR auch wesentlich verrückter war als noch vor sieben Jahren. Der Grund: Nein, nicht brutale Killerspiele, sondern: Die Lochis! Mit ihrem Debütalbum #Zwilling treten sie am selben Abend (allerdings zwei Stunden früher) auf dem gleichen Festival auf wie Silbermond. Die nette Parkplatzeinweiserin meint zu uns: „Sie wollen also zu den Lochis.“ – „Äh, NEIN?! Sehen wir aus, als wären wir 12?!“ Nun gut. Auf dem Gelände des Festivals erstmal ein Bier, um unsere Reife unter Beweis zu stellen. Dann zum Zelt. Um 19Uhr ist Einlass. Keine kreischenden Kinder, halleluja. Als ich noch einmal kurz zum Klo muss, stelle ich fest: Die Lochis singen nicht, sie reden. Und lassen ihre Fans kreischen. Das klappt aber anscheinend echt gut. Wieder zurück zu meinem Konzert.

Um drei Minuten vor acht betreten Silbermond die Bühne. Doch halt – wo ist die Sängerin? Tja, die steht auf der Mittelbühne und stimmt das erste Lied an. Insgesamt ist es ein tolles Konzert, doch es gibt große Unterschiede zu dem letzten. Es ist alles irgendwie ernster, ruhiger geworden. Es ist nicht mehr nur Tanz, Rock, Party. Die Band stimmt leisere Töne an, hat sich weiter entwickelt, ist Erwachsener geworden. Natürlich bringen sie auch alte Klassiker: Durch die Nacht, Symphonie und Das Beste dürfen nicht fehlen. Und natürlich wird auch abgefeiert. Aber insgesamt ist die Stimmung einfach eine andere geworden. Was nicht unbedingt schlecht ist, mir gefiel es sogar ausnehmend gut. Und es wäre ja eine Schande, wenn die Musiker sich in sieben Jahren nicht auch nur einen Funken weiter entwickelt hätten.
Es ist ein tolles Konzert, wir jubeln, wir grölen. Es macht Spaß, der Band dabei zuzusehen, wie sie ganz in ihrer Musik aufgeht. Um 22Uhr dann ist alles vorbei. Lärmschutzbestimmung. Auch wenn wir noch einige Minuten „Silbermond“ skandieren und „Zugabe“ rufen, die Band kommt nicht nochmal auf die Bühne. Man will sich ja keinen Ärger einhandeln. 😉

Langsam verlassen wir das Zelt, wesentlich weniger durchgeschwitzt als vor sieben Jahren. Es ist nicht ganz so warm geworden, weil nicht ganz so sehr getanzt wurde. Obwohl ich natürlich nicht weiß, wie es den Partypeoples in der ersten Reihe ging… Ich spreche hier also mal nur für mich.

Auf dem Heimweg sagt der Lieblingsmann zu mir, dass es ein ganz tolles Geburtstagsgeschenk war und das ist das größte Lob. Dass ich ihm ein tolles Event geschenkt habe, etwas, an das er sich noch eine Zeit erinnern wird.

Fazit: Ein tolles Konzert, es macht viel Spaß, zu sehen, mit welcher Inbrunst Silbermond live Musik machen. Wer die Musik (und vor allem das neue, erwachsenere Album ‚Leichtes Gepäck‘) mag, sollte sich überlegen in diesem oder dem nächsten Jahr zu einem Konzert zu gehen. Ich kann es nur empfehlen!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

#BackToTheRoots: Von musikalischen Wurzeln

Ich möchte auf dem Ruhrpottblog eine neue Reihe starten: #BackToTheRoots. Hier soll es um Nostalgie gehen, um meine Wurzeln, um jedes Mal, wenn ich mich nostalgisch fühle. Wahrscheinlich werden die Beiträge zu dieser Kategorie unregelmäßig kommen, aber sie werden immer mit dem supercoolen Hashtag getaggt sein. 😉
Diese Reihe ist natürlich auch für meine verehrte Leserschaft: Zum in-Erinnerungen-schwelgen, zum nostalgisch-werden, zum teilen!

Inspiriert zum heutigen Beitrag hat mich übrigens ein Tweet, in dem gesagt wurde, dass viele YouTuber (z. B. Felix von Fewjar und Flo von den CuBrids) früher Metaller waren und heute „ausnahmslos“ Hipster seien. Außerdem hat mich eine gewisse Vorfreude auf das Album von Tell You What Now (und das damit verbundene Konzert in Berlin am 25.2.2017) gepackt. Also, gesetzt den Fall, die Crowdfunding-Kampagne auf http://www.startnext.com ist erfolgreich. (Kleine Schleichwerbung? Check).

Heute also Musik. Ich habe ja schon öfter, gerade in letzter Zeit, über Musik gebloggt. Seit heute ist das ganze auch in einer eigenen Kategorie zu finden. Und heute soll es eben genau darum gehen: Musik, die ich schon immer liebe. Musik, mit der ich „groß“ geworden bin (jaja, 1,60m ist nicht groß, ich weiß…). Musik, die mich geprägt hat.
Einige haben ja vielleicht in meinem letzten Beitrag gelesen, dass ich – ÜBERRASCHUNG – auch Metal geil finde. Und – nochmal ÜBERRASCHUNG – eigentlich ist das auch gar nichts so Überraschendes. Also für mich. Eine der ersten Musikrichtungen, mit der ich nähere Berührungspunkte hatte, ist der Metal. Das hat vor allem mit meiner Mutter zu tun, die mir, im zarten Alter von acht Jahren, nicht nur das berühmt-berüchtigte Schlaflied der besten Band der Welt (wer nicht weiß, wovon ich rede: Schämt euch!!) näher gebracht hat, sondern auch das Album Sehnsucht der Band Rammstein. Im speziellen hier das eher ruhige Lied Engel.
Und da Rammstein ihren Musikstil selbst als „Tanzmetall“ bezeichnen, muss die Band hier wohl als Ausgangspunkt meiner Liebe für „härtere“ Musik gesehen werden. Natürlich gehören da auch die Ärzte zu (danke Mutter), die aber eher in den Punk einzuordnen sind. Meine Lieblingslieder dieser Band stammen übrigens allesamt vom Album Debil, das einige Zeit auf dem Index war. Wenn das mal nichts über mich und mein krankes Hirn aussagt…

Aber nochmal zurück zu Rammstein. Das Album Sehnsucht gehört mit Abstand zu meinen Lieblingsalben of all time. Erst vor einigen Jahren habe ich tatsächlich die Bedeutung, die Interpretation, einiger Lieder begriffen. Dafür schäme ich mich ja heute schon ein bisschen. Aber wie soll eine acht-Jährige auch verstehen, worum es zum Beispiel in dem Song Klavier geht?? Kleiner Spoiler: Schön isses nich‘!
Auf jeden Fall hat mich diese Musik dann bis zu meinem etwa vierzehnten Lebensjahr begleitet. Danach natürlich auch noch, ich liebe diese Musik auch heute noch. Aber, durch diverse Menschen, die mein Leben etwa zu dieser Zeit begleitet haben, kam dann noch ein bisschen was anderes dazu. Meine erste nicht-deutschsprachige Metal-Band war, Klassiker (wie könnte es auch anders sein), Metallica. Von dieser Band ist auch mein absoluter Lieblingssong of all time. Egal, was es Neues gibt, was gerade in ist, der hotteste Shit, ich liebe diesen einen Song. Wer wissen möchte, welcher Song es ist, der klicke auf den Link (oder rate in den Kommentaren)! Kleiner Tipp: Der Song ist auf dem Black Album. Zweiter kleiner Tipp: Ich habe auf meiner Hochzeit dazu getanzt.
Generell gehört auch dieses Album zu meinen all time favourites. Metallica gehört bis heute zu meinen Lieblingsbands.
Ich kann übrigens auch headbangen. Ja, darauf bin ich stolz, das ist ein Skill.

Doch natürlich hat mich nicht nur der Metal in meiner Jugend geprägt. Ich bin in dieser Zeit auch Fan des Mittelalter-Folks geworden. Der Dank gebührt hier meinem Ex-Freund und seinem damaligen besten Freund. Auch wenn ich dem Ex sonst nicht sonderlich viel zu verdanken habe, meinen Musikgeschmack hat er durchaus positiv beeinflusst.
Eine ganz besonders coole Band, die ich bis heute verdammt gerne mag (und noch einige Songs mitsingen und teilweise sogar auswendig kann), ist Schandmaul. Eines meiner Lieblingslieder dieser Band ist Teufelsweib. Ich hatte zu jener Zeit sogar ein T-Shirt mit diesem Ausdruck. Wer nicht weiß, was ein Teufelsweib ist, der möge sich das Lied anhören. Und wenn er es dann immer noch nicht weiß, dann: Glückwunsch, du bist durch und durch rein und wirst in den Himmel kommen.
Ich war in meinem Leben nicht auf vielen Konzerten „großer“ Bands, aber Schandmaul habe ich live gesehen. Und es war richtig, richtig geil!
Eine weitere Band, die ich in diesem Bereich sehr gerne mag, ist Subway to sally, hier im besonderen die Lieder Kleid aus Rosen und Wenn Engel hassen. Hier habe ich bei YouTube leider keine brauchbaren Versionen gefunden. Gibt es aber bestimmt irgendwo im World wide web. Wer mir einen Link schicken möchte: Nur zu!

So viel zu meiner Jugend. (Als wäre das schon ewig her…) In den letzten zehn Jahren sind natürlich noch weitere Bands, Genres und Musikstile dazugekommen. Einer ganz besonders lieben Freundin habe ich zum Beispiel Oi und noch mehr Punk (unter anderem die toten Hosen, denn ja, man kann beides mögen!) zu verdanken.
Aber ich bin der Überzeugung, nichts prägt einen Menschen musikalisch so sehr, wie die Kindheit und Jugend. Ich denke immer mal wieder gern an diese Zeit zurück und höre auch heute noch gern die Musik, die mich damals geprägt hat.

So, jetzt ist Zeit, nostalgisch zu werden. Meine Frage ist jetzt: Was ist noch interessant, worüber soll ich noch erzählen? Woran denkt ihr gerne zurück, was macht euch nostalgisch? Schreibt mir!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Werbung für ’ne gute Sache

Heute muss ich noch einmal ein bisschen Werbung im Bereich der Musik machen. Aber keine Angst, ab nächste Woche geht’s wieder back to topic (was auch immer das Topic war!).

Ich möchte an dieser die Werbetrommel rühren für eine ziemlich geile Berliner Band: Tell You What Now. Ja, wenn ihr die letzten Beiträge hier gelesen habt, ist euch der Name der Band wahrscheinlich ein Begriff. Tell You What Now (kurz: TYWN) sind fünf Berliner Jungs, die derzeit an ihrem zweiten Album arbeiten.

Sie machen schicken Metal und sind echt richtig richtig gut in dem, was sie tun. Hier mal eine Playlist von ihrem YouTube-Kanal:

Ich finde die Musik echt richtig gut und freue mich jetzt schon wie Bolle auf das neue Album (das erst im Februar 2017 kommen soll). Jetzt haben die Jungs nur ein Problem: Sie brauchen Kohle, um das Album mitsamt CDs, Vinyl, Merch und Tour finanzieren zu können. Mehr als 10.000€ sind nötig, um das Projekt zu realisieren.
Und dafür brauchen sie die Hilfe ihrer Fans, ihrer Community. Aus diesem Grund gibt es eine Crowdfunding-Kampagne auf http://www.startnext.com, bei der jeder und jede von uns spenden kann.

Die Spendensumme ist dabei ganz jedem einzelnen überlassen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich ein nices kleines Dankeschön auszusuchen (z. B. eine signierte CD oder Karten für ein Konzert). Wenn ich mal eben 800€ übrig hätte, würde ich die Jungs auch für einen exklusiven Gig nach Essen holen. Ich hab‘ nämlich nachgeschaut: Zwischen Berlin und Essen liegen 527km, also weniger als 800. 😉

Nein, aber mal Spaß beiseite. Ich finde dieses Projekt geil und möchte die Band gern unterstützen. Daher habe ich mich selbst am Crowdfunding beteiligt. Ich würde mir nun wünschen, dass ihr mal reinhört in die Mucke der Band und vielleicht auch ein paar Euronen übrig habt, um sie zu unterstützen. Das Ding ist nämlich: Die Kampagne läuft nur noch 12 Tage, es fehlen aber noch über 5.000€ bis zum Funding-Ziel. Und der Haken ist der, dass die Band nichts bekommt, wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Du als Spender bekommst dann zwar deine Kohle wieder, aber irgendwie ist das ja trotzdem nicht der gewünschte Effekt. Deshalb bitte ich euch von ganzem Herzen: Schaut mal, ob ihr das zweite Album von TYWN unterstützen wollt und dann, nichts wie ran! 😀

Hier noch der direkte Link zu der StartNext-Kampagne: https://www.startnext.com/tywn

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

P.S.: Ja, ich weiß, dass in Afrika Kinder sterben und in Syrien Krieg herrscht. Und ja, es gibt bestimmt noch tausend weitere Dinge, für die man spenden sollte. Aber jeder soll doch bitte mit seinem hart verdienten Geld das machen, was er will, nicht wahr?

Mal wieder etwas Musik

Ihr wisst ja, dass ich Musik liebe. Ich höre Musik praktisch immer. Unterwegs, zu Hause, im Urlaub. Und es gibt wenig Musik, die ich so richtig scheiße finde, dafür umso mehr, die ich ganz wundervoll finde. In letzter Zeit habe ich einiges an ganz tollen Künstlern und Bands entdeckt und diese (für mich) neuen Schätze möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten! Deshalb also hier, meine Neuentdeckungen im Bereich Musik:

FewJar. Zwei Jungs aus Berlin, die seit 2009 zusammen musizieren. Sie machen vielstilige Musik, mit komplexen Soundstrukturen aber eingängien Melodien – sie nennen das ganze Polygenre. (Quelle: https://www.youtube.com/user/Fewjar/about) Aufmerksam geworden bin ich auf Felix (Few) und Jako (Jar) durch ihre Single Polemonium und das Album AFewSides, das 2013 erschienen ist. Das Album habe ich mir dann natürlich sofort auf iTunes besorgt und höre es seitdem rauf und runter. Ich bin ein großer Fan der Musik und könnte spontan kein Lieblingslied auf der Platte benennen. Ist es S.P.A.M.? Oder Chalkbird? Oder Gluttony? Oder Risen to a flood? Keine Ahnung, sie sind alle großartig. Im Laufe dieses Jahres haben sie die EP Indigo veröffentlicht, die es unter anderem auch auf Deezer zu hören gibt. Dort höre ich mir die Scheibe derzeit an.
Am 27.10. soll das neue Album der Jungs erscheinen – ich bin schon sehr gespannt! LO, der einzige bisher veröffentlichte Track der Platte, ist schon wieder ganz hervorragend!

Tommy Blackout. Ein Rapper, der auch auf S.P.A.M. von FewJar dabei ist. Daher kenne ich ihn und seine Musik. Ich habe dann mal bei ihm reingehört – und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Eigentlich, muss ich gestehen, stehe ich nicht sonderlich auf Rap und Hip Hop. Aber es gibt Ausnahmen – Niklas a.k.a. Tommy Blackout gehört definitiv dazu. Ich möchte gar nicht zu viel vorab verraten, hört euch seine Mucke einfach mal an und bildet euch selbst ein Urteil. Er macht nicht nur allein Musik, genauso wenig wie die FewJar-Jungs. Auch mit dem Rapper miirtek hat er zusammen Musik gemacht, die man sich, meiner Ansicht nach, nicht entgehen lassen sollte.

Mhokomo. Das klingt erstmal merkwürdig, macht aber gleich Sinn: Das Jar von FewJar hat in den letzten Monaten an einem weiteren Projekt gearbeitet. Mit dem wundervollen André Moghimi hat er das Projekt Mhokomo gestartet. Die Platte der beiden, you’re here, ist vor kurzem erschienen und auch auf Deezer zu hören. Ich bin sehr begeistert von diesem Projekt und hoffe, in Zukunft noch mehr von diesem Duo zu hören.
Übrigens ist auch das Few von FewJar nich untätig gewesen – er arbeitet an einem Soloprojekt mit dem wunderbaren Namen DNZR (nach Denzer, Felix‘ Nachnamen), auf das wir sehr gespannt sein dürfen!

Tell You What Now. Abgekürzt TYWN, handelt es sich hier um eine Metal-Band, in der der Sänger des Tracks Polemonium (von FewJar, genau), Max Krüger alias Frodoapparat, singt. Erst am vergangenen Wochenende ist das neueste Musikvideo der Band, Painkiller, erschienen. Ich bin ein großer Fan, obwohl ich bisher leider noch überraschend wenig von TYWN gehört habe.

Was ich an diesen Künstlern, neben der Musik, ganz besonders toll finde, ist, dass sie ihre „Fans“, ihre Zuhörer, mitnehmen hinter die Kulissen. Sie gewähren Einblicke in die Dreharbeiten zu Musikvideos, in den Prozess des Songwriting und alles drumherum. FewJar zum Beispiel bedrucken ihren gesamten Merch selbst – auch dazu gibt es Videos. Und weil alle diese tollen Musiker auch auf YouTube aktiv sind, habe ich euch eine kleine Playlist mit meinen liebsten Tracks (die auch auf YouTube sind) zusammengestellt. Ihr könnt euch also HIER meine neuen Musik-Empfehlungen reinziehen:

So, und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei wärmstens der Zweitkanal der FewJar-Jungs ans Herz gelegt, Sorgenschall. Dort ist es zwar derzeit relativ still, aber sie haben in ihrem Format Nackenklatsch und Plattenhass (der Dank gebührt an dieser Stelle deChangeman) ihr eigenes Werk reviewed.

Ich weiß, das waren keine tiefschürfenden Analysen der Musik und der Texte dieser Künstler. Aber, und das sagen auch FewJar selbst, jeder soll in ihre Musik hineininterpretieren, was er oder sie für richtig erachtet. Deshalb werde ich mir an dieser Stelle nicht das Recht herausnehmen, ihre Musik für euch zu interpretieren. Ich selbst habe natürlich Lieder, die für mich die eine oder andere ganz bestimmte Bedeutung haben und ich hoffe, dass ihr in der Musik auch etwas derartiges findet. Aber ich stimme Jakob und Felix da zu: Jeder sollte für sich die Bedeutung finden.
Hört also einfach mal rein, schaut euch die Videos an und erzählt mir gerne, wie ihr die Musik findet.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Juli

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber ich hatte mit Arbeit so viel um die Ohren, dass ich nicht dazu kam, meine liebsten Menschen, Dinge, Erlebnisse im Juli früher mit euch zu teilen.
Hoffentlich verzeiht ihr mir meine Verspätung und freut euch umso mehr über diese kleinen, feinen Lieblinge hier!

  1. Musik. Ich liebte einige wunderschöne Lieder im Juli, die vor allem auf der Arbeit liefen: Namika – Lieblingmensch, Joris – Herz über Kopf, Philipp Dittberner – Wolke 4, Four Tops – Loco in Acapulco. Die absolut tollsten Lieder im Juli! 🙂
  2. Hochzeitsvideos auf YouTube. Ich sah mir in jeder freien Minute (von denen ich leider nicht viele hatte!) YouTube-Videos zum Thema Heiraten, Brautkleid kaufen, Planung etc. an, um mich inspirieren zu lassen und einfach aus Neugier, wie andere ihre Hochzeit angehen.
  3. Semesterferien. Auch wenn’s offiziell vorlesungsfreie Zeit heißt und ich nicht richtig frei habe, weil ich noch ein paar Sachen schreiben muss, bin ich sehr froh, im Moment nicht dauernd in die Uni zu hetzen. Ich kann mich auf die Arbeit und mein Privatleben konzentrieren und habe nicht mehr 3500 Termine!
  4. Entschleunigung. Geht mit Punkt 3 einher und bedeutet für mich, Zeit zu haben, mich auf das Wesentliche zu besinnen. Partnerschaft, Privatleben, Freunde, Familie. Und mal nicht 7000 Dinge im Kopf zu haben!

So, das war’s für dieses Mal. Ich hoffe, auch ihr hattet Dinge, die euch im Juli begeistert haben. 🙂

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!