Lieblinge im Januar 2017

Nach vielen, vielen Monaten komme ich heute endlich mal wieder dazu, euch ein paar meiner liebsten Dinge, Menschen, Erinnerungen, Erlebnisse vorzustellen. Viel Spaß!

  1. Serien schauen. Ich habe im Dezember und Januar maxdome genutzt und habe vor allem Serien gesuchtet. Und ich LIEBE Serien! Vor allem ältere Serien, wie Scrubs, gucke ich mit großer Vorliebe. Ich habe aber auch wieder angefangen, die alten Staffeln von The Big Bang Theory und 2 Broke Girls zu schauen. Es entspannt und macht Spaß. Und gerade ältere Formate sind (zumindest in meinen Augen) zum Schreien komisch!
  2. Kochen. Ich habe meine Leidenschaft für’s Kochen wieder entdeckt und mich wieder mehr an den Herd gewagt. Ich backe ja bekanntlich weniger gerne und koche lieber. Dank YouTube-Videos und Koch-Blogs habe ich wieder mehr Gerichte ausprobiert. Vor allem YumTamTam macht mir viel Spaß. Und die Rezepte, die dort vorgestellt werden, sind absolut gelingsicher. Meine derzeitige Lieblingsköchin ist Felicitas Then (The Taste-Gewinnerin von 2013, Köchin, YouTuber), die mich mit ihrer guten Laune und Leidenschaft immer wieder dazu animiert, etwas Frisches zuzubereiten!
  3. Reiseplanungen. Ich habe im Dezember und Januar einige Trips für das Jahr 2017 geplant. Also eigentlich alle Trips. Ich werde insgesamt drei Mal meine Lieblingsstadt, Hamburg, besuchen (mindestens). Ein Mal davon wieder, um zu den Karl-May-Spielen nach Bad Segeberg zu fahren. Außerdem geht es noch im Februar, unter anderem für ein Konzert, nach Berlin. Ich bin schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Hauptstadt gewesen und freue mich tierisch! Allerdings weiß ich noch gar nicht genau, was meine Begleiter und ich so machen wollen. Falls also jemand ein paar heiße Insider-Tipps hat (Brandenburger Tor, Reichstag, Alex und so kennen wir schon!), immer her damit!
  4. Vorfreude. Ich liebe es ja bekanntermaßen, mich auf Dinge freuen zu können. Deshalb gehört die allgemeine Vorfreude auch immer wieder zu meinen Lieblingen. Im Moment freue ich mich auf besagte Urlaube, auf die raren Dates mit meinen besten Freundinnen und auf so vieles mehr, was 2017 für mich bereit halten wird. Ich liebe das Kribbeln im Bauch, wenn ich an etwas denke, was mich in Zukunft erwartet!

So, das waren sie wieder. Meine Lieblinge. Schöne Dinge, Tätigkeiten, Pläne. Ich mag es irgendwie, mich an diese schönen Sachen zu erinnern, indem ich diese Blogbeiträge verfasse. Es tut gut. Ihr solltet es auch mal versuchen.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Advertisements

Ausflugstipps auf Malta & Gozo

Heute habe ich für euch Ausflugstipps für euren Malta-Urlaub. Ich habe ja schon erzählt, dass man auf Malta keinen reinen Strandurlaub machen kann bzw. sollte, einfach weil es so viel zu sehen und zu tun gibt. Deswegen geht’s heute rund um genau diese Dinge! In dem nächsten und letzten Beitrag zum Thema Malta geht es dann noch um spannende und interessante Museen.

  • Popeye-Village in Il-Mellieħa im Norden Maltas. Hierbei handelt es sich um das Filmset des Popeye-Films mit Robin Williams und Shelley Duvall in den Hauptrollen aus 1980. Die alten Kulissen und Gebäude sind aufwendig restauriert und zu einem kleinen Freizeitpark umgebaut worden. Der Park ist liebevoll gestaltet und bietet ein grandioses Programm für Jung und Alt. Man kann den Film ansehen, in Pool und Meer baden (Achtung: Feuerquallen-Gefahr!), eine Bootstour machen, an Shows mit Darstellern teilnehmen und und und. Der Lieblingsmann und ich haben fast einen ganzen Tag dort verbracht (bis ich einen kleinen Sonnenstich hatte…) und hatten wirklich viel Spaß. Der Eintritt für Erwachsene hat 14,50€ gekostet und beinhaltete neben dem Parkeintritt, der Nutzung aller Attraktionen eine kleine Bootsrundfahrt, einen kleinen Sangria und eine kostenlose Postkarte.
  • Azure Window auf Gozo. Auch hierbei handelt es sich um eine Filmkulisse. Das Azur Window ist einigen vielleicht ein Begriff aus dem Film Wickie und die starken Männer (Horn von Töle…). Es handelt sich um eine Steinformation an der Küste Gozos, die einfach atemberaubend schön aussieht. Man kann sie vom Land (kostenlos) oder per Boot (ca. 3€) bewundern. Der Lieblingsmann und ich haben das Azure Window zwei Mal gesehen: Einmal vor fünf Jahren, bei Sonnenuntergang, sowohl per Boot als auch an Land und dieses Jahr tagsüber, nur vom Land aus. Es ist einfah atemberaubend schön und sehr romantisch dort! Aber Achtung: Es ist streng verboten, auf dem Azure Window herumzulaufen, obwohl es immer wieder Leute tun. Das kann aber sehr gefährlich werden, denn irgendwann wird dieser Stein auf Grund von Korrosion einstürzen und die Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf ihm befinden, in den Tod stürzen. So: be careful! 😉
  • Ta’Qali Crafts Village. Das in alten Flugzeug-Hangars eingerichtete Kunsthandwerkerdorf ist eine Attraktion, die ihresgleichen sucht. Sie befindet sich auf Malta, in der Nähe von Rabat. Hier sind auch das National-Stadion und das Malta Aviation Museum (letzteres haben wir nicht besucht). Das Kunsthandwerkerdorf ist wunderschön, man sollte jedoch aufpassen, wo man etwas kauft, weil teilweise auch Billigware angeboten wird. Ein guter Tipp ist, in den kleineren Läden tiefer im Dorf zu kaufen und nicht direkt am Busparkplatz! 😉 Generell bekommt man hier aber alles: Glas, Schmuck, Steinwaren, Kunst, Souvenirs, Töpferwaren und und und. Besonders kleine Mitbringsel lassen sich hier gut kaufen.
  • Die Dingli Cliffs an der Westküste Maltas bieten den höchsten Punkt Maltas (253m über NN) und eine wunderschöne Aussicht über das Meer. Hier ist eine absolut traumhafte Fotokulisse geboten. Wenn man von dort aus weiterfährt, kann man direkt noch einen Abstecher zur Blue Grotto machen. Eine kleine Bootstour führt in einige Grotten hinein. Die Blue Grotto lohnt sich vor allem morgens, wenn die Sonne noch in die Grotte scheint, da dann das Wasser wirklich azurblau glitzert.
  • Die Fischerdörfer Marsaskala und Marsaxlokk im Süden der Insel bieten noch echte maltesische Fischerromantik und sind nicht so sehr von Touristen überlaufen wie zum Beispiel Valletta oder St. Julians. Hier kann man an der Promenade entspannen, Kirchen bewundern und echte maltesische Lebensart erleben.
  • Etwas, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, wenn man Malta besucht, ist, eine Tempelanlage zu besichtigen. Der Lieblingsmann und ich haben das vor fünf Jahren gemacht, auf Gozo. Dort gibt es die Tempelanlage Ġgantija, die wir besichtigt haben. Hier rate ich: Macht eine Führung, lasst euch was über die Eigenarten der Tempel erzählen, die ihr anschaut. Hier gibt’s ganz oft spannende geschichtliche Facts und abstruse Theorien, wie die Anlagen entstanden sein könnten.
  • Ebenfalls auf Gozo sollte man unbedingt die Zitadelle von Victoria besuchen. Diese hohe Befestigung diente seit dem Spätmittelalter als Zufluchtsort für die Einwohner der Stadt. Lange Zeit durfte man sich nachts nicht außerhalb der Zitadelle aufhalten, weshalb Wohnraum sehr begrenzt war. Erst nach 1637 wurde dieses Gesetz aufgehoben und die blühende Stadt entstand. Da Victoria die geografische Mitte Gozos darstellt, hat man von der Zitdelle einen wunderschönen Blick über die Insel. Auch wenn der Marsch nach oben, gerade bei schönem Wetter, recht anstrengend werden kann, sollte man sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!
  • Die alte Hauptstadt Maltas, Mdina, wird auch als Stille Stadt bekannt. Bereits aus der Ferne ist die Stadt an ihren alten Stadtmauern zu erkennen. Mdina bietet geschichtlich und kulturell sehr viel zu sehen, leider haben der Lieblingsmann und ich noch nicht so viel von der Stadt gesehen, wie wir vielleicht gewollt hätten. Es gibt dort aber das angeblich beste Restaurant der Insel (haben wir noch nicht getestet). Bei unserem nächsten Malta-Trip werden wir Mdina definitiv noch näher besichtigen.
  • Valletta an sich ist ja schon eine absolute Sehenswürdigkeit, doch wenn ich nur eine Sache nennen dürfte, die man in Valletta ansehen muss, dann wäre es die St. John’s Co-Cathedral. Zunächst einmal ist die Kirche wunderschön, sie bietet viele Schätze des Christentums und beherbergt unzählige Grabplatten. Der Lieblingsmann und ich lieben Kirchen und besichtigen sie so oft, wie sich uns Gelegenheit bietet. Doch auch für Menschen, die normalerweise nicht in jedes Gotteshaus rennen, ist die Kathedrale einen Besuch wert.
  • Ebenfalls in Valletta gibt es die Malta Experience, eine audio-visuelle Reise durch die Geschichte des Landes. Es gibt sie in verschiedenen Sprachen, deutsch ist natürlich auch dabei und sie bietet viele interessante Information zu Malta. Sie findet stündlich statt, und kostet 15€. Im Preis inbegriffen ist die „La Sacra Infermeria Tour“, die fast noch spannender ist als die Experience selbst. Bei dieser Tour wird ein altes Militär-Krankenhaus besichtigt, natürlich als geführte Tour. Man lernt hier viel über die Malteser und bekommt spannende Fun Facts gratis dazu. Für mich eine der spannendsten Sachen, die man auf Malta machen kann.

So, das waren sie, meine Must-Do’s auf Malta und Gozo. Wie gesagt, erhalten die Museen (auch in Hinblick auf die Länge des Beitrags) einen eigenen Blogpost, der in den nächsten Tagen online gehen wird.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Malta – Tipps und Tricks

Wer nach Malta reist, sollte einige wichtige Dinge beachten. Da ich mich als Malta-Kennerin bezeichnen würde (Expertin ist vielleicht zu viel!), möchte ich heute meine Tipps und Tricks mit euch teilen!

  1. Einen Mietwagen nehmen. Mit einem Mietwagen seid ihr sehr viel unabhängiger als mit dem Bus oder zu Fuß. Malta ist nicht besonders groß, man kann bei einem 10-tägigen Trip locker die ganze Insel sehen (je nachdem, was man machen möchte). Auch die maltesische Insel Gozo (Maltas kleine Schwester) kann mit dem Mietwagen gut erkundet werden. Die meisten Mietwagen können auch problemlos über die Fähre mitgenommen werden. Um einen Mietwagen zu bekommen, solltet ihr euch am Flughafen in Luqa schlau machen. Die meisten Reiseveranstalter empfehlen die großen Ketten (Sixt, Europcar, Hertz, …), wir hatten unseren Wagen von „Thrifty“ und hatten keine Probleme.
    Achtung: Auf Malta ist Linksverkehr! Das heißt, dass das Lenkrad auf der falschen Seite ist und praktisch alles spiegelverkehrt passiert. Für manche mag das verwirrend sein. Wir waren zu zweit, so konnte ich den Lieblingsmann navigieren, das ging gut. Auch eine Karte oder ein Navi sind sehr hilfreich. Wichtig zu wissen ist, dass die Malteser sich nicht unbedingt an alle Verkehrsregeln halten und teilweise sehr rücksichtslos fahren. Wenn ihr euch das zutraut, ist ein Mietwagen das Beste, was ihr tun könnt.
  2. Nehmt Adapter mit! Auf Malta benötigt ihr die gleichen Adapter wie in England. Angeblich haben die meisten Hotels welche vorrätig, doch wir hatten da bisher auch schon Pech. Also solltet ihr die paar Euro investieren und euch im Elektrofachmarkt eures Vertrauens einen oder zwei Adapter kaufen und diese mitnehmen.
  3. Der heilige Sonntag. Wie wir bereits wissen, ist Malta vorrangig katholisch. Auf der Hauptinsel Malta sind 98% der Bevölkerung katholisch, auf der kleinen Schwesterninsel Gozo ganze 200% (sagt man scherzhaft). Auf Malta gibt es dementsprechend über 360 Kirchen (also für jeden Tag eine) und im Sommer findet jedes Wochenende in einem anderen Ort ein Fest zu Ehren des Dorfpatrons statt. Der Nachteil des Katholizismus: Am Sonntag kann man so gut wie nichts machen. Die meisten Museen und Geschäfte haben geschlossen. Stattdessen sind so gut wie alle Malteser an den wenigen Sandstränden und den felsigen Badebuchten zu finden, sodass man als Tourist kaum eine Chance hat, nach 10Uhr morgens noch einen Platz zu finden. Wenn ihr euch nicht damit anfreunden könnt, den Sonntag am Hotelpool oder wie Sardinen am Meer zu verbringen, solltet ihr euch vorher einen Plan machen, was ihr sonntags macht. Sonst langweilt ihr euch ganz gewaltig.
  4. Die Lage von Hotels. Sucht euch ein Hotel in einer für euren Wunschurlaub günstigen Lage. Hotels gibt es überall auf Malta und Gozo, sowie auch eines auf der kleinsten bewohnten Insel, Comino. Die verschiedenen Inseln und auf Malta und Gozo auch die verschiedenen Lagen, bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Hotels in Sliema oder Valletta zum Beispiel eignen sich gut als Ausgangspunkt für Sightseeing und Ausflüge. Hotels im Norden Maltas, z. B. in Mellieha oder Cirkewwa sind eher für ruhige Strandurlaube geeignet. Auf Gozo ist es ruhiger als auf Malta und das Resort auf Comino ist nur für Cluburlauber, die gerne in ihrer Hotelanlage bleiben sowie für den klassischen Honeymoon geeignet. Ihr müsst euch also fragen: Was will ich im Urlaub machen, wofür fahre ich weg? Und dann entscheiden, wo euer Hotel liegen soll. Der Lieblingsmann und ich fahren bspw. immer nach Sliema, da der Ort sehr zentral liegt und für Ausflüge besonders gut geeignet ist.
  5. Kauft euch einen Reiseführer. Ein Reiseführer, am besten mit Karte, der alle wichtigen Orte der Inseln auflistet, ist gerade für unerfahrenere Urlauber unerlässlich. Wir haben uns vor diesem Urlaub den Baedecker-Reiseführer gekauft und sind mit ihm sehr gut gefahren. Der Reiseführer bietet nützliche Tipps z. B. zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten und listet alle spannenden Städte Maltas und Gozos auf. So hat man als Urlauber immer einen Überblick, was man machen kann (und sollte).

Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks für den Malta-Urlaub? Dann lasst es mich wissen! Das war’s erstmal von meiner Seite, vielleicht fällt mir ja auch noch was ein, dann ergänze ich entsprechend.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Die Malta-Serie

Ihr Lieben, ich bin aus den Flitterwochen zurück!

Bereits am vergangenen Mittwoch sind wir aus unserem 10-tägigen Urlaub zurückgekehrt. In den folgenden Tagen (oder Wochen) möchte ich hier gern eine kleine Malta-Serie starten, zu den Themen: Malta Tipps und Tricks, Restaurant-Tipps auf Malta, wunderschöne Ausflugsziele in Malta sowie eine kleine Fotoserie (sobald wir die Fotos aus dem Urlaub gesichtet haben).
Falls ihr noch weitere Wünsche habt, lasst sie mich unbedingt wissen!

Heute gibt’s zunächst eine kleine Zusammenfassung unserer Reise. Am 19. Juni ging es morgens mit dem Flugzeug vom Flughafen Düsseldorf los. Airmalta (the airline of the maltese islands) fliegt mehrfach die Woche für günstiges Geld nonstop nach Luqa auf Malta. Flugzeit 2:50 Stunden. Dann gab’s Privattransfer ins ca. 13km entfernte Hotel in Sliema. Und Privat meinte dieses Mal auch privat: Der Lieblingsmann und ich sind alleine in einem Ford Transit befördert worden! 😀

Unser Hotel war ein kleines 4-Sterne-Haus im Herzen Sliemas, mit Suiten. Wir hatten also ein großes Wohn-Esszimmer (mit Kühlschrank, Toaster, Mikrowelle) und ein Schlafzimmer mit Bad en suite. Auch das Bad war ordentlich ausgestattet mit Badewanne und Fenster. Die Betten waren nicht der Brüller, aber das Problem habe ich im Ausland meistens. Das Frühstücksbuffet war gut und reichhaltig, es gab (englisch angehaucht) Bacon, baked beans und Rührei, dazu Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Säfte, Obst und Müsli. Wir sind jeden Morgen satt geworden und das ist dabei doch die Hauptsache.
Wer den Namen des Hotels möchte, schreibe mir doch bitte privat oder hinterlasse einen Kommentar mit E-Mail-Adresse! 🙂

Am Montag haben wir uns einen Mietwagen genommen und damit die nächsten Tage die Insel erkundet. Wer gern im Urlaub 24/7 am Strand liegt, den muss ich enttäuschen: Malta bietet kaum Sandstrände. Wer hingegen Sightseeing machen möchte, Museen oder Kirchen besuchen will oder auch ein bisschen shoppen möchte, der ist auf Malta bestens aufgehoben! Was genau wir gemacht haben, erläutere ich in einem anderen Beitrag nochmal.

Wir hatten lediglich Frühstück gebucht, sodass wir zeitlich relativ unabhängig waren. Dennoch waren wir meistens abends gegen 17 oder 18Uhr nochmal im Hotel, um das Auto abzustellen, zu duschen und uns frisch zu machen. Denn gerade zum Abendessen kann man von Sliema aus auch locker zu Fuß gehen (oder mit dem Bus fahren). Sliema ist von der Lage her perfekt, da sehr zentral und dennoch an der Küste liegt. Man erreicht binnen kürzester Zeit Valletta (die Hauptstadt) per Fähre oder Bus und St. Julian’s (mit dem Vergnügungsviertel Paceville) per Bus oder zu Fuß.

Wettertechnisch ist Malta im Juni absolut zu empfehlen. Das erste Mal waren wir Ende August auf Malta – es war sehr heiß, sehr trocken und sehr schwül. Der August ist der letzte Monat vor der Regenzeit, also nicht so super. Dafür hatten wir diesen Urlaub einen Tag tatsächlich schlechtes Wetter. Und wenn ich schlecht sage, meine ich auch schlecht: Es gab Gewitter mit Starkregen! Das ist für Malta im Juni wirklich verrückt, hängt aber natürlich mit der globalen Erwärmung zusammen. Alle anderen Tage hatten wir Sonne und es war schön warm. Gerade gegen Ende des Urlaubs wurde es mit knapp über 30 Grad sehr heiß, ein Vorgeschmack auf den anstehenden Juli. Sonnencreme ist also für den Malta-Sommerurlaub unerlässlich, sonst gibt’s den schönsten Sonnenbrand.

An Kleidung bin ich den gesamten Urlaub in Shorts und Top herumgerannt – außer, als wir eine Kirche besucht haben. Da Malta sehr katholisch ist, müssen in Kirchen die Knie und Schultern bedeckt sein, das ist sehr wichtig. Ich hatte also eine 3/4-Hose dabei und ein Tuch, um es über meine Schultern zu legen. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da die maltesischen Kirchen wirklich wunderschön anzusehen sind! Einziges Manko: Kerzen klassisch anzünden kann man dort nicht. Alle Kirchen, die ich bisher besichtigt habe, hatten elektrische Kerzen. Das fand ich etwas schade, macht aber teilweise aus brandschutztechnischen Gründen Sinn, weshalb wir dieses Jahr auch eine Kerze „angezündet“ haben, indem wir Geld gespendet haben.

Am vergangenen Mittwoch ging’s dann wieder zurück: Zunächst Privat-Transfer in der schwarzen Mercedes C-Klasse (so VIP hab‘ ich mich echt noch nie gefühlt!), dann Rückflug mit airmalta. Rückkunft in Düsseldorf gegen 19Uhr, dann durften wir ewig und drei Tage auf unsere Koffer warten. Ehrlich, sie waren fast die letzten Koffer, die ankamen auf dem Band. Meine Schwiegermutti hat uns dann netter Weise vom Flughafen abgeholt. Jetzt sind wir wieder in der Realität. Am liebsten würden wir sofort wieder zurück, wir sind regelrecht wehmütig! Zum Glück haben wir ca. 2000 Fotos gemacht (mit Handys und Spiegelreflexkamera), die ihr hier und auf Instagram in den nächsten Wochen finden werdet.

Und der nächste Malta-Trip kommt mit Sicherheit!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Der Inhalt des Kulturbeutels

Der Kulturbeutel einer Frau ist ein absolutes Mysterium und gut behütetes Geheimnis. Doch heute möchte ich dieses letzte Geheimnis der Menschheit lüften und euch zeigen, was ich in meinen Kulturbeuteln (es sind zwei…) für zehn Tage Sommerurlaub so mit mir herumschleppe. Und es ist einiges! Nebenbei gibt’s vielleicht noch eins, zwei Tipps für das Packen und Bestücken des Beutels, denn ich habe einige gute Erfahrungen weiterzugeben! 😉

Vorweg: Meine Sonnenschutzprodukte befinden sich natürlich auch im Kulturbeutel, aber auf die gehe ich hier nicht nochmal näher ein, das habe ich an dieser Stelle bereits getan. Also legen wir mal los!

Tipp Nr. 1: Macht euch Gedanken, was in eurem Kulturbeutel auslaufen kann. Wenn ihr, so wie ich, mehrere Taschen mitnehmt, besteht vielleicht die Möglichkeit, die Sachen so aufzuteilen, dass ihr eine Tasche nur mit den Dingen gefüllt habt, die auslaufen können und eine mit denen, bei denen dahingehend nix passieren kann.

Ich habe also zwei Taschen. Beide haben das gleiche Design, blau-weiß gestreift (wer hätte das bei mir nur vermutet…) und sind für günstiges Geld aus dem Primark. In der größeren Tasche befinden sich alle Pflege- und Kosmetikprodukte, die auslaufen können. In die kleine Tasche kommen die Utensilien und festen Produkte, die ich alle an einem Ort haben möchte. Fangen wir also mit dem Inhalt der größeren Tasche an!

Tipp Nr. 2: Bei der Planung des Kulturbeutels macht ihr euch am besten eine sinnvolle Reihenfolge. Ich gehe immer die Dinge der Reihe nach durch, wie ich sie benutze. Das heißt, zuerst Zähne putzen, waschen, duschen morgens. Dann alles was danach kommt. Und so weiter und so fort. Andere gehen von Kopf nach Fuß oder umgekehrt vor. Nehmt, was euch am besten liegt.

Der Inhalt von Tasche 1 (der größeren Tasche):

  • Zahnpasta
  • Gesichtswasser
  • bebe 3-in-1 Reinigungstücher
  • Tagescreme
  • Augencreme
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Conditioner
  • Peeling
  • Bodylotion
  • Deo
  • Augenbrauenpuder (Catrice eye brow-Set)
  • Augenbrauengel (essence lash & brow-Designer)
  • Concealer (Manhattan Wake-up)
  • Gesichtspuder (Catrice prime and fine)
  • Mascara (maybelline the Rocket Volum’Express)
  • 2 Lipliner (trend it up 020 und 040)
  • Lipgloss (Catrice Beautifying lip smoother in 030 Cake pop)
  • Nachtcreme
  • Sonnenschutz (wie gesagt)

Wie ihr seht, nehme ich relativ wenig Make-up mit. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich nicht vorhabe, mich im Urlaub großartig zu schminken. Das Wetter soll ganz gut werden und ich hoffe, einen schönen Urlaubs-Glow zu kriegen, sodass ich kein großartiges Make-up brauche. Ich habe also nur was für die Augenbrauen mit, einen Concealer (gegen Augenringe), Puder, um den Concealer zu setten, ein bisschen Mascara und ein bisschen was für farbige Lippen. Und selbst da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht schon zu viel ist!

Tipp Nr. 3: Man kann ja inzwischen fast alles in kleinen Reisegrößen kaufen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass diese teilweise relativ teuer im Verhältnis zum Originalprodukt sind. Wenn ich also sowieso die Originalgröße eines Produktes zu Hause habe, nutze ich lieber kleine Flaschen, in die ich dann das Produkt abfülle. Diese Fläschchen gibt es günstig im Drogeriemarkt oder auch bei Primark. Meist kommen die sogar noch mit einem durchsichtigen Zip-Beutel, der sich super für’s Handgepäck eignet!

Konkret habe ich Tipp 3 hier bei meinem Duschgel, Shampoo, Conditioner, dem Gesichtswasser und der Nachtcreme angewandt. Tages- und Augencreme kommen in meinem Fall schon in relativ kleinen Plastiktuben, deshalb fand ich das nicht nötig. Die Nachtcreme ist allerdings in einem Glastiegel (Achtung, Bruchgefahr!), deshalb habe ich etwas in einen Plastiktiegel abgefüllt. Das Peeling und die Bodylotion hätte ich auch abgefüllt, aber ich habe sie in diesem Fall in kleinen Reisegrößen letztes Jahr im London-Urlaub gekauft. Deshalb war das nicht nötig.

Tipp Nr.4: Ich klebe Flaschen und Tiegel ganz oft mit Klebeband (auch bekannt als Tesafilm) zu. Manche nehmen dafür auch Frischhaltefolie, aber ich HASSE Frischhaltefolie. Tesa nimmt wenig Platz weg, sodass ich eine Rolle auch mit in den Urlaub nehmen kann, für den Rückweg. So verringere ich die Auslaufgefahr noch mehr. Manch‘ einer mag das für paranoid halten und vielleicht bin ich auch paranoid. Aber ich brauche die Sicherheit, dass meine Sachen heil im Urlaub ankommen.

Der Inhalt von Tasche 2:

  • Zahnbürste
  • Wattepads
  • Wattestäbchen
  • Bürste
  • Augenbrauenbürstchen mit -pinsel
  • Puderpinsel
  • Wimpernzange
  • Nagelfeile
  • Haarspray

Tipp Nr. 5: Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Wattestäbchen packe ich immer in kleine, durchsichtige Täschchen (die, die man bekommt, wenn man beim Drogeriemarkt einen Pinsel kauft, eignen sich sehr gut!), damit ich direkt alle an einem Platz habe und sie nicht überall rumfliegen und ich, wenn ich eines brauche, wieder keins finde.

Meine Zahnbürste kommt einfach in einen kleinen Gefrierbeutel, weil wir keine fancy Hüllen für unsere Zahnbürsten haben.

Tipp Nr.6: Der Urlaub ist eine super Gelegenheit, eine frische Zahnbürste zu benutzen! Wir wechseln unsere Zahnbürsten viel zu selten, da kommt der Urlaub wie gerufen. Zweiter Vorteil: Ihr könnt die alte Zahnbürste am Morgen der Abfahrt bzw. des Abflugs noch benutzen und habt schon die frische mit, sodass ihr die alte nicht morgens in aller Hektik in den Koffer werfen müsst! (Okay, ich muss das zwar mit der Tagescreme machen, aber irgendwas ist ja immer).

Auf Trockenshampoo habe ich bewusst verzichtet, weil ich mir wahrscheinlich sowieso jeden Tag die Haare (zumindest mit Wasser) waschen werde. Schweiß, Sonnenschutz, Seeluft, das alles ist nicht gut für die Haare. Deshalb macht Trockenshampoo absolut keinen Sinn.
Ich nehme übrigens auch keinen Nagellack mit, weil ich im Urlaub immer zu faul bin, Nagellack zu benutzen. Ich werde mir am Tag vor dem Abflug die Nägel stutzen und einen pflegenden Klarlack benutzen, das reicht mir für 10 Tage dicke.
Welche Produkte ihr am Ende mitnehmt, hängt natürlich davon ab, was ihr gerne benutzt, wohin ihr fahrt, welche Ansprüche ihr habt, wie viel Make-up ihr gerne benutzt und wie viel Haarstyling ihr im Urlaub macht. Ich werde keine riesigen Hochsteckfrisuren machen, daher brauche ich zum Beispiel keinen Toupierkamm. Ich werde einige Haargummis und Haarnadeln mitnehmen, auch diese kommen in ein kleines Täschchen (s. Tipp 5), ich werde sie aber wohl nicht in den Kulturbeutel packen (der Grund: Platzmangel). Auch eine Pinzette kommt mit, aber im Erste-Hilfe-Täschchen.

Das war also der Inhalt meines Kulturbeutels, mit ein paar Tipps zum Packen desselbigen. Ich freue mich schon sehr auf den Urlaub (wie man vielleicht merkt) und habe innerlich schon gepackt. Ich hoffe nur, dass alles in meinen kleinen Koffer passt… Ach, wird schon!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Flitterwochen & Honeymoon

In meinem letzten Urlaub für dieses Jahr haben der Lieblingsmann und ich den wohl wichtigsten Urlaub für nächstes Jahr gebucht. Die Flitterwochen. Und es geht nach…

Malta!

Nachdem wir 2011 schon auf dem kleinen Archipel im Mittelmeer waren, geht’s im Juni 2016 wieder nach Malta. Wir wohnen in einem 4-Sterne-Resort im größten Ort der Hauptinsel, Sliema. Auf der anderen Seite des Hafenbeckens (in dem wir schon geschwommen sind), liegt die Hauptstadt, Valletta.
Und eins kann ich jetzt schon mit Sicherheit sagen: Malta ist wunderschön. Allerdings sind es natürlich nicht die Malediven. Kein klassischen Honeymoon-Ziel eben. Aber perfekt für uns!

Warum fahren wir nicht „klassisch“ auf die Malediven? Das hat im Großen und Ganzen zwei Gründe:

  1. Wir sind keine Millionäre. Und nach der relativ teuren Hochzeit auch noch Gott-weiß-wohin für Tausende von Euro in die Flitterwochen zu fliegen, können wir uns einfach nicht leisten. Vielleicht, wenn wir mal im Lotto gewinnen. Allerdings spielt keiner von uns Lotto…
  2. Wir langweilen uns, wenn wir den ganzen Tag nix zu tun haben. Nur vom Bett an den Strand an den Pool ans Buffet und zurück zu rollen ist nichts für uns. Wir wollen was sehen, was erleben! Sightseeing, Kultur, Shopping, gutes Essen, auch Schwimmen aber eben nicht nur – das ist eher unsere Welt. Die Insel erkunden, Menschen kennen lernen, Museen besuchen, das alles ist für uns Urlaub. Nicht nur rumliegen und Gratis-Cocktails saufen! 😉

Deswegen geht’s nach Malta. Wir haben schon ein paar Ideen und Pläne, was wir machen sollen, einige Dinge haben wir ja auch schon erlebt.

Näheres zu Malta als Flittewochen- bzw. Reiseziel gibt es sicher nach der Hochzeit. Denn bis dahin sind wir schwer beschäftigt, mit Einladungen, Ringen, und so weiter!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!