YouTube-Empfehlung: Ella TheBee

Ihr wisst ja, dass ich in unregelmäßigen Abständen andere Blogs auf meinem Blog empfehle, die ich selbst gern lese. Da ich aber neben den Blogs auch noch relativ viel auf YouTube unterwegs bin, wollte ich euch gern mal einen meiner allerliebsten YouTube-Kanäle empfehlen: Ella TheBee!

Ella ist ein unfassbar inspirierender Mensch und macht auf ihrem Kanal neben „typischen“ Mädchen-Sachen wie Schmink- und Haarvideos auch tolle Videos zu den Themen Zeitmanagement und Planung. Letztes Jahr hat sie erstmals einen eigenen Kalender entwickelt und auf den Markt gebracht. Daneben macht sie wöchentlich immer sonntags das Format „Kaffeeklatsch“, in dem sie Mails vorliest, die Zuschauerinnen ihr schicken und Themen und Probleme bespricht, die ihre Zuschauerschaft und / oder sie selbst beschäftigen.
Ich habe sie vor allem über ihre Zeitmanagement-Videos und den Kaffeeklatsch entdeckt, finde aber ihre ganze Art und alles, was sie macht, absolut sehenswert.

Außerdem hat Ella auch noch einen Vlog-Kanal, der BeeAround heißt und auf dem regelmäßig Weekly Vlogs aus ihrem Leben erscheinen.

Wer sich inspirieren lassen will oder ein Frauenmagazin in Videoform sucht, ist bei Ella wirklich gut aufgehoben. Alles in allem ist diese Frau nämlich wirklich ein absolutes Goldstück (und das sehe nicht nur ich so) und hilft ihren Zuschauerinnen mit ihren Videos und ihrem Engagement wirklich weiter.
Schaut also gern mal rein.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im April

Jaja, ich wollte keinen Monat auslassen. Und dann habe ich zwei Monate gar nichts auf dem Blog gemacht… Schande über mich und Asche auf mein Haupt. Aber ich hatte viel zu tun. Ich weiß nicht, wieviel Sinn es macht, Besserung zu geloben… Aber ich werde mir Mühe geben!

  • Koch- & Backvideos auf YouTube. Zu dem Thema kommt die Tage noch ein ganz eigener Blogpost. Daher an dieser Stelle nur so viel: Ich koche sowieso gern, und backen tu ich auch (auch, wenn’s meistens nicht ganz so gut klappt). Und es gibt verdammt viele gute Koch- und Backkanäle und auch andere Kanäle, die Koch- und Backvideos hochladen. Dort hole ich mir meistens meine Inspiration.
  • Bullet Journaling. Seit Anfang April habe ich ein so genanntes Bullet Journal (wer es nicht kennt: Google oder YouTube!) und habe viel Spaß daran. Lasst mich gern wissen, ob ich zu dem Thema einen eigenen Post machen soll oder ob der Markt nicht doch schon komplett übersättigt ist. Mein Bullet Journal hat auf jeden Fall meinen alten Kalender abgelöst.
  • Das aktuelle Ed Sheeran-Album. Ich mag’s, auch wenn viele sagen, dass seine Stimme nervig ist oder er doof oder oder oder. Ich höre die Lieder gern und mir macht die Musik viel Spaß.
  • SiMS 3. Ich weiß, dass es mittlerweile seit einiger Zeit SiMS 4 gibt – aber ich zocke weiterhin das alte SiMS 3. Und das mit einer obsessiven Leidenschaft! Ich habe schon SiMS 1 gezockt, dann SiMS 2 übersprungen. Mal gucken, wenn irgendwann SiMS 5 kommt, wage ich mich vielleicht wieder ran. 😉 SiMS ist übrigens eines der wenigen Games, die ich überhaupt zocke. Also neben den alten Klassikern wie Tetris. Im Moment ist das Game der Ausgleich zu meiner Arbeit, bei der ich ja ausschließlich mit Texten zu tun habe.
  • Der 5-Minuten-Harry-Podcast von Coldmirror. Kaddi, Kathrin Fricke, Coldmirror – sie ist die Königin von YouTube. Ihren Kanal gibt es seit über 10 Jahren, ihre Synchros sind berühmt. Leider hat sie die Arbeit am Podcast nach acht Folgen vor viel zu langer Zeit unterbrochen – aber ich gebe nicht auf. Momentan höre ich die Folgen gern zum Einschlafen.

Das war’s an dieser Stelle erstmal wieder.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Blogempfehlung: Anna Frost

Ich habe heute mal wieder eine Blogempfehlung für euch. Aber nicht nur das, es ist auch eine YouTube-Empfehlung, sozusagen eine 2-in-1-Empfehlung!

Anna Frost bloggt schon lange – zunächst auf ihrem Blog „Fashionpuppe“, seit einiger Zeit auf www.fafine.de. Dort schreibt sie über Fasion, Beauty, Lifestyle – im Grunde über alles, was ihr am Herzen liegt und einen Artikel wert ist. Anna Frost gehört zu meinen absoluten Lieblingsbloggerinnen, da sie mit ihrer natürlichen und lustigen Art einfach echt wirkt. Das lassen viele Damen im großen Blogger-Kosmos vermissen. Außerdem ist Anna, wie ich, ein Kind des Ruhrpotts und damit sowieso schon ganz wunderbar!

Seit dem letzten Jahr ist auch auf Annas YouTube-Kanal wieder mehr los. Gemeinsam mit ihrem Mann Jakob und der kleinen Tochter Emma (und, nicht zu vergessen: Hund Elvis!) gehen täglich Vlogs online. So können wir Stalker Follower Annas Alltag noch mehr verfolgen. Das macht neugierigen Menschen wie mir besonders viel Spaß!

Wer also mal ein paar Einblicke in das Leben einer dreiköpfigen Familie im schönen Hamburg (noch ein Pluspunkt!) haben möchte und sehen möchte, wie es bei hauptberuflichen Bloggern hinter den Kulissen zugeht, dem sei Anna Frost sehr an’s Herz gelegt!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Damals Loser, heute cool?

Ich bin immer wieder fasziniert von so manchem YouTuber und seinen Ansichten, dem was so vermittelt wird. Vor einiger Zeit habe ich selbst noch geschrieben, dass ich es nicht einsehe, anderen ihre Verantwortung für sich selbst abzunehmen. Dazu stehe ich auch immer noch. Aber ich habe auch geschrieben, dass wir anderen nicht vorzuschreiben haben, was richtig, was cool und was uncool ist. Und genau darum soll es heute gehen.

Filmemacher auf YouTube nennen sich selbst immer selbstständiger Webvideoproduzent. Mir ist schon klar, dass das eine Berufsbezeichnung ist und so weiter. Aber wenn genau diese Leute sich dann hinsetzen und ein Video machen, in dem sie auf Bilder aus ihrer Jugend (was bei manchen erst ca. fünf Jahre her ist) mit Würgelauten und Selbsthass reagieren, dann frage ich mich, ob diese Leute die Berufsbezeichnung überhaupt verdient haben.
Natürlich verstehe ich, dass es gut ankommt, Bilder von vor fünf bis zehn Jahren zu zeigen. Und ja, natürlich hat man sich in der Zwischenzeit optisch verändert. Es wäre ja auch komisch, wäre das nicht so.

Aber, wenn ich mir diese Bilder von mir ansehe, habe ich im Grunde zwei Optionen. Entweder, ich lache darüber, wie sehr ich mich verändert habe, zeige, dass es ganz natürlich ist, nicht mehr so auszusehen wie mit 14; oder ich mache mich offen über mich selbst lustig, indem ich Würgelaute mache, das Mädchen von vor fünf Jahren nahezu hasse und so eine eindeutige Botschaft vermittle: Damals war ich ein Loser, heute bin ich cool.
Natürlich darf jeder frei selbst entscheiden, wie er reagieren möchte. Ich will dazu nur eins zu bedenken geben: Was vermittelt ihr, wenn ihr die zweite Option wählt? Ihr vermittelt folgendes:

Du hast so und so zu sein, sonst bist du uncool und ein Loser. Und niemand mag Loser.

Möchte man das so vermitteln? Ist es das, was wir jungen Leuten einreden wollen? Ich sage: Nein, wollen wir nicht. Also, zumindest will ich das nicht. Natürlich möchte ich heute nicht mehr so aussehen wie vor zehn Jahren. Aber deswegen hasse ich die 16-jährige Nadine doch nicht.

Die 16-jährige Nadine war einfach, wie sie war. Sie hatte zeitweise sehr dunkel gefärbte Haare, trug schwarzen Kajal rund um die Augen und Baggyhosen zu einer schwarzen Cap. Heute würde ich nichts davon wieder tun (okay, bis auf die Haare. Da bin ich unberechenbar). Und trotzdem stehe ich dazu, wie ich vor zehn Jahren aussah, unter Leute gegangen bin. Weil es nichts Schlechtes ist!

Was ich damit sagen möchte: Steht zu euch und eurer Vergangenheit. Steht dazu, wenn ihr eine lustige Frisur, einen verrückten Klamottenstil und komisches Make-Up hattet. Das ist ein Teil von euch, so wie jetzt vielleicht YouTube, falsche Fingernägel und Kaugummi-rosa Haare.

Denn nur, wenn ihr dazu steht, wie ihr wart, wie ihr seid und wie ihr sein werdet, dann macht ihr Jüngeren Mut, genauso zu sich zu stehen. Und das ist doch eine viel bessere Message, als Selbsthass zu verbreiten!

Und wenn ihr euch wirklich so sehr für Bilder aus eurer Jugend schämt, dann habe ich einen guten Rat für euch: Teilt sie halt nicht mit der ganzen Welt! Denn wenn ihr das tut, seid ihr selbst Schuld, wenn ihr ein falsches Selbstbild vermittelt.

Erst vor einigen Wochen habe ich eine große deutsche YouTuberin de-abonniert, weil ich mit ihrer Art, über sich selbst herzuziehen und die eigene Schönheit zu definieren, nicht mehr klar kam. Ich wollte ein solches Verhalten nicht mehr unterstützen. Ich unterstütze lieber Selbstliebe als Selbsthass.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Mal wieder etwas Musik

Ihr wisst ja, dass ich Musik liebe. Ich höre Musik praktisch immer. Unterwegs, zu Hause, im Urlaub. Und es gibt wenig Musik, die ich so richtig scheiße finde, dafür umso mehr, die ich ganz wundervoll finde. In letzter Zeit habe ich einiges an ganz tollen Künstlern und Bands entdeckt und diese (für mich) neuen Schätze möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten! Deshalb also hier, meine Neuentdeckungen im Bereich Musik:

FewJar. Zwei Jungs aus Berlin, die seit 2009 zusammen musizieren. Sie machen vielstilige Musik, mit komplexen Soundstrukturen aber eingängien Melodien – sie nennen das ganze Polygenre. (Quelle: https://www.youtube.com/user/Fewjar/about) Aufmerksam geworden bin ich auf Felix (Few) und Jako (Jar) durch ihre Single Polemonium und das Album AFewSides, das 2013 erschienen ist. Das Album habe ich mir dann natürlich sofort auf iTunes besorgt und höre es seitdem rauf und runter. Ich bin ein großer Fan der Musik und könnte spontan kein Lieblingslied auf der Platte benennen. Ist es S.P.A.M.? Oder Chalkbird? Oder Gluttony? Oder Risen to a flood? Keine Ahnung, sie sind alle großartig. Im Laufe dieses Jahres haben sie die EP Indigo veröffentlicht, die es unter anderem auch auf Deezer zu hören gibt. Dort höre ich mir die Scheibe derzeit an.
Am 27.10. soll das neue Album der Jungs erscheinen – ich bin schon sehr gespannt! LO, der einzige bisher veröffentlichte Track der Platte, ist schon wieder ganz hervorragend!

Tommy Blackout. Ein Rapper, der auch auf S.P.A.M. von FewJar dabei ist. Daher kenne ich ihn und seine Musik. Ich habe dann mal bei ihm reingehört – und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Eigentlich, muss ich gestehen, stehe ich nicht sonderlich auf Rap und Hip Hop. Aber es gibt Ausnahmen – Niklas a.k.a. Tommy Blackout gehört definitiv dazu. Ich möchte gar nicht zu viel vorab verraten, hört euch seine Mucke einfach mal an und bildet euch selbst ein Urteil. Er macht nicht nur allein Musik, genauso wenig wie die FewJar-Jungs. Auch mit dem Rapper miirtek hat er zusammen Musik gemacht, die man sich, meiner Ansicht nach, nicht entgehen lassen sollte.

Mhokomo. Das klingt erstmal merkwürdig, macht aber gleich Sinn: Das Jar von FewJar hat in den letzten Monaten an einem weiteren Projekt gearbeitet. Mit dem wundervollen André Moghimi hat er das Projekt Mhokomo gestartet. Die Platte der beiden, you’re here, ist vor kurzem erschienen und auch auf Deezer zu hören. Ich bin sehr begeistert von diesem Projekt und hoffe, in Zukunft noch mehr von diesem Duo zu hören.
Übrigens ist auch das Few von FewJar nich untätig gewesen – er arbeitet an einem Soloprojekt mit dem wunderbaren Namen DNZR (nach Denzer, Felix‘ Nachnamen), auf das wir sehr gespannt sein dürfen!

Tell You What Now. Abgekürzt TYWN, handelt es sich hier um eine Metal-Band, in der der Sänger des Tracks Polemonium (von FewJar, genau), Max Krüger alias Frodoapparat, singt. Erst am vergangenen Wochenende ist das neueste Musikvideo der Band, Painkiller, erschienen. Ich bin ein großer Fan, obwohl ich bisher leider noch überraschend wenig von TYWN gehört habe.

Was ich an diesen Künstlern, neben der Musik, ganz besonders toll finde, ist, dass sie ihre „Fans“, ihre Zuhörer, mitnehmen hinter die Kulissen. Sie gewähren Einblicke in die Dreharbeiten zu Musikvideos, in den Prozess des Songwriting und alles drumherum. FewJar zum Beispiel bedrucken ihren gesamten Merch selbst – auch dazu gibt es Videos. Und weil alle diese tollen Musiker auch auf YouTube aktiv sind, habe ich euch eine kleine Playlist mit meinen liebsten Tracks (die auch auf YouTube sind) zusammengestellt. Ihr könnt euch also HIER meine neuen Musik-Empfehlungen reinziehen:

So, und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei wärmstens der Zweitkanal der FewJar-Jungs ans Herz gelegt, Sorgenschall. Dort ist es zwar derzeit relativ still, aber sie haben in ihrem Format Nackenklatsch und Plattenhass (der Dank gebührt an dieser Stelle deChangeman) ihr eigenes Werk reviewed.

Ich weiß, das waren keine tiefschürfenden Analysen der Musik und der Texte dieser Künstler. Aber, und das sagen auch FewJar selbst, jeder soll in ihre Musik hineininterpretieren, was er oder sie für richtig erachtet. Deshalb werde ich mir an dieser Stelle nicht das Recht herausnehmen, ihre Musik für euch zu interpretieren. Ich selbst habe natürlich Lieder, die für mich die eine oder andere ganz bestimmte Bedeutung haben und ich hoffe, dass ihr in der Musik auch etwas derartiges findet. Aber ich stimme Jakob und Felix da zu: Jeder sollte für sich die Bedeutung finden.
Hört also einfach mal rein, schaut euch die Videos an und erzählt mir gerne, wie ihr die Musik findet.

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Inspirational monday: Internetmenschen, die mich berühren

Andere machen auf Twitter den motivational monday, ich zeige euch hier lieber Inspirationen, Menschen, die mein Herz berühren und die mich dazu bringen, über mich hinaus zu wachsen und immer wieder das zu tun, was ich liebe.
Hier geht es also, ganz in Share-the-love-Manier, im Folgenden um Blogger, YouTuber, Twitterer, Instagrammer, alles Damen der Internetwelt, die mich inspirieren! Viel Spaß!

Die wundervolle Marie Meimberg. Mit ihrem Blog, der sich zur Zeit neu erfindet, einem YouTube-Kanal, auf dem seit vorgestern wieder richtig was los ist und einem tollen Verein (301+, habe ich ja ganz vielleicht eventuell schonmal erwähnt…) inspiriert sie mich immer wieder, an meine Träume zu glauben. Sie ist nicht nur die Ehefrau des fantastischen Manuel Meimberg (siehe mein Post zur Mini-Netzserie Familie Braun), sondern erfindet sich selbst immer wieder neu. Ihr Video STOP WASTING YOUR TALENT hat mich so sehr berührt, dass ich ich endlich wieder schreiben wollte – und das jetzt auch tue. 🙂 Sie hat mir beigebracht:

Solange du ein Dach über dem Kopf und was zu Essen im Kühlschrank hast, gibt es keine Ausrede, den Rest der Zeit nicht zu rocken!

Die allseits bekannte Poetry-Slammerin Julia Engelmann. Ich weiß nicht, ob man ihr Video One Day hier nochmal verlinken muss, aber ich tu’s trotzdem – vielleicht hat’s ja jemand wirklich noch nicht gesehen. Und ja, ich weiß, dass das nicht ihr einziger Text ist, und vielleicht auch nicht ihr bester (da scheiden sich die Geister!). Aber ich weiß, dass dieser Text mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat. Denn es bringt nunmal nichts, immer nur zu prokrastinieren und abzuwarten. Manchmal muss man sein Glück einfach nur in die Hand nehmen und vielleicht sogar ein kleines Risiko eingehen, damit das endlich was wird!

Die Amerikanerin Tess Munster (Künstlername: Tess Holliday), die mich mit ihrer Bewegung Eff Your Beauty Standards endlich dzau gebracht hat, mich so zu lieben, wie ich bin. Über ihre Bewegung und die Selbstliebe habe ich ja bereits hier berichtet, deshalb werde ich jetzt nicht mehr ganz so viel dazu sagen. Checkt aber auf jeden Fall mal den verlinkten Instagram-Account aus! Zur Zeit ist Tess übrigens schwanger und beweist uns: Ja, dicke Mädchen können gesund und schwanger sein, ohne dass sie sich und ihr ungeborenes Kind ins Unglück stürzen! 😉

Die britische Musicaldarstellerin und YouTuberin Carrie Hope Fletcher. Sie ist einfach ein netter Mensch (und nein, in diesem Fall ist nett nicht die kleine Schwester von scheiße!). Sie versucht nett zu ihrer Umwelt zu sein, sie glaubt an ihre Träume (erst letztes Jahr hat sie ihren Ratgeber All I Know Now veröffentlicht und in diesem Jahr erscheint ihr Roman On The Other Side) und vermittelt das auch in ihren YouTube-Videos. Und, ganz nebenbei, hat sie vergangene Woche knapp 44 Zentimeter ihres Haars abgeschnitten, um es für krebskranke Kinder zu spenden. Sie benutzt übrigens nie das F-Wort (prüft’s nach, ich lüge nicht), was sie erst richtig cool macht, irgendwie.

Die junge Dresdnerin ElaUndIch, die ich von Twitter kenne. Ich bin eine ihrer YouTube-Abonnentinnen der ersten Stunde (obwohl sie da irgendwie merkwürdig inaktiv ist, in letzter Zeit), und verfolge sie, ganz wie ein klassischer Stalker, auch auf Instagram. Ich finde sie einfach so echt und ehrlich, manchmal wäre ich gern mehr wie sie. Aber genau das ist der Punkt: Man sollte immer man selbst sein und das verkörpert sie in meinen Augen absolut. Sie twittert regelmäßig, instagrammt oft und postet YouTube-Videos nur wenn sie Zeit dazu hat. Weil sie ein echter Mensch mit einem echten Job ist!

Zu guter letzt kommt noch eine ganz besondere Person: Nina Kutschera, ihres Zeichens Sängerin (manche kenne sie vielleicht noch aus der ersten Staffel The Voice of Germany) und YouTuberin. Sie ist einer der positivsten Menschen, die ich im ganzen Internetland kenne und hat eine wundervolle Familie (der Ehemann und ihre bezaubernden Töchter), ohne die sie wahrscheinllich nicht da wäre wo sie jetzt ist. Jedes ihrer Vidos berührt mein Herz und oft genug verdrücke ich auch ein, zwei Tränchen. Sie hat eine wunderbare Community und lässt jeden von uns wissen, dass wir wundertolle Glitzermenschen sind. Sie zeigt uns, dass jeder seine Träume erreichen kann, wenn man nur fest genug daran glaubt (und natürlich was dafür tut), egal ob man krank oder gesund, fit oder nicht ist. Ich bin sehr verliebt in ihre positive Ausstrahlung und ihr Lachen. Und sie hat mir eine der wichtigsten Lektionen erteilt:

… und ja, es gibt Einhörner!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Filmnight: Familie Braun

Okay, Filmnight ist vielleicht etwas übertrieben. Aber am vergangenen Wochenende haben der Lieblingsmann und ich uns die Mini-Netz-Serie „Familie Braun“ angeschaut. Die gibt’s online bei YouTube oder in der zdf Mediathek. Außerdem läuft sie momentan freitagabends im ZDF-Fernsehen (aber warum warten, wenn man alle acht Folgen online am Stück sehen kann?).
Kurz zum Inhalt: Es geht um eine Männer-WG, also irgendwie. Thomas und Kai, beide Anfang 20, beide Neonazis, teilen sich eine kleine Wohnung. Eines Tages steht plötzlich eine Frau aus Eritrea mit ihrer kleinen Tochter Lara vor der Tür und verkündet Thomas, dass Lara seine Tochter ist. Laras Mutter wird abgeschoben, also soll die Sechsjährige ab sofort bei ihrem Vater wohnen. Und so nimmt diese urkomische Geschichte ihren Lauf.

Mitgewirkt an dieser Serie haben viele YouTuber aus dem Verein 301+, unter anderem Marti Fischer, die SpaceFrogs und LeFloid. Außerdem hat das wunderbare Ehepaar Manuel und Marie Heimberg sehr großen Anteil an der Serie. Marie hat ein Kinderbuch geschrieben und illustriert (hier die Bewegtbild-Version) und Musik gemacht für die Serie. Ihr Mann Manuel hat das Drehbuch geschrieben.
Aber natürlich ist Familie Braun keine reine YouTube-Serie. Die Hauptrollen werden von fantastischen Schauspielern verkörpert: Edin Hasanovic (hat neulich noch die Goldene Kamera gewonnen!) spielt Thomas und Vincent Krüger Kai. Eine klasse Besetzung mit sehr viel Potenzial. Aber was denke ich denn nun über die Serie?

Ich fand sie wirklich gut. Ich habe viel gelacht, sie hat mich teilweise echt nachdenklich gestimmt. Das Ende hat mich überrascht, obwohl, nicht so sehr, wie man vielleicht erwarten würde. Ich will hier nicht spoilern, aber ich hatte während der Serie das Gefühl, dass Thomas sich nicht so sehr mit dem Nazi-Denken identifiziert wie Kai. Ich will damit nicht sagen, dass er unglaubwürdig wirkt, sondern eher, dass er seine neue Vaterrolle sehr schnell annimmt und Vatergefühle für das kleine „Negerkind“ (wie Kai sagt!) entwickelt. Er will sie nicht verhungern lassen (Zitat: „Soll sie etwa verhungern?“ Darauf Kai: „Zum Beispiel!“) und bestraft ihren Deutschlehrer (der Deutsch sehr ernst nimmt!) und einen Jungen, der sie geärgert hat. Kai hingegen flucht, wirft mit Fäkalsprache um sich und hasst das Mädchen (das übrigens zuckersüß ist), wie man es erwarten würde, einfach weil sie so ist, wie sie ist. Ich denke nicht, dass Thomas all seine Vorstellungen von der Welt einfach über den Haufen wirft, aber er scheint zum Ende hin zu merken, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt.

Alles in allem eine lustige, gut umgesetzte und interessante Serie, über die man auch lange diskutieren kann. Die Thematik strotzt natürlich so vor Aktualität und meiner Ansicht nach auch von Wichtigkeit, weshalb jeder sich Familie Braun ansehen sollte (und wenn auch nur, um zu erfahren, wie zwei Neonazis reagieren, wenn eine Sechsjährige fragt, warum Hitler so traurig aussieht, oder ob sie schwul sind). Ich hoffe auf eine zweite Staffel!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Oktober

Tja, ihr dachtet sicher, ich hätte die Lieblinge, oder gar den ganzen Blog, tatsächlich vergessen, oder? Ha – falsch gedacht! Ich hatte nur, wie immer, keine Zeit, großartig zu schreiben. Die Arbeit hat mich fest im Griff, leider. Trotzdem kommen heute endlich wieder Lieblinge, viel Spaß damit!

  1. Fisch – ich war neulich in einem fantastischen spanischen Restaurant und habe dort Seeteufel gegessen, sowie Tintenfisch und Hummerkrabbenschwänze. Alles zum ersten Mal. Und ich hätte mich reinsetzen können, so lecker war’s! Ich lerne gutes Essen wieder mehr zu schätzen, wo der Lieblingsmann und ich uns doch in letzter Zeit vornehmlich von Fast Food ernährt haben…
  2. Herausforderungen – der Mensch wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben. Und meine neue Aufgabe auf der Arbeit ist eine echte Herausforderung und fordert mich immer wieder. Es macht unheimlich viel Spaß, all diese neuen Dinge zu lernen und zu tun und mehr Verantwortung im Betrieb zu übernehmen. Das ist besonders spannend, da ich mich anscheinend ganz gut mache.
  3. YouTube – eigentlich ein All-Time-Favorit. Doch vor allem in der letzten, stressigen Zeit immer wieder schön um nach Feierabend ein bisschen zu entspannen. 🙂

Und weil aller guten Dinge drei sind, und noch der ein odere andere Hochzeitsbeitrag geschrieben werden will, beende ich diesen Post an dieser Stelle.

Hier auch noch ein kleiner Dank, dass ihr trotzdem fleißig im Blog mitgelesen habt, obwohl ich doch wieder so lange so abstinent war!

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!

Lieblinge im Juli

Ich weiß, ich bin spät dran. Aber ich hatte mit Arbeit so viel um die Ohren, dass ich nicht dazu kam, meine liebsten Menschen, Dinge, Erlebnisse im Juli früher mit euch zu teilen.
Hoffentlich verzeiht ihr mir meine Verspätung und freut euch umso mehr über diese kleinen, feinen Lieblinge hier!

  1. Musik. Ich liebte einige wunderschöne Lieder im Juli, die vor allem auf der Arbeit liefen: Namika – Lieblingmensch, Joris – Herz über Kopf, Philipp Dittberner – Wolke 4, Four Tops – Loco in Acapulco. Die absolut tollsten Lieder im Juli! 🙂
  2. Hochzeitsvideos auf YouTube. Ich sah mir in jeder freien Minute (von denen ich leider nicht viele hatte!) YouTube-Videos zum Thema Heiraten, Brautkleid kaufen, Planung etc. an, um mich inspirieren zu lassen und einfach aus Neugier, wie andere ihre Hochzeit angehen.
  3. Semesterferien. Auch wenn’s offiziell vorlesungsfreie Zeit heißt und ich nicht richtig frei habe, weil ich noch ein paar Sachen schreiben muss, bin ich sehr froh, im Moment nicht dauernd in die Uni zu hetzen. Ich kann mich auf die Arbeit und mein Privatleben konzentrieren und habe nicht mehr 3500 Termine!
  4. Entschleunigung. Geht mit Punkt 3 einher und bedeutet für mich, Zeit zu haben, mich auf das Wesentliche zu besinnen. Partnerschaft, Privatleben, Freunde, Familie. Und mal nicht 7000 Dinge im Kopf zu haben!

So, das war’s für dieses Mal. Ich hoffe, auch ihr hattet Dinge, die euch im Juli begeistert haben. 🙂

In diesem Sinne,
Prost,

die Ruhrpottperle!